Lexikon der medizinischen Fachbegriffe – W

  • Das Wachstumshormon nimmt unter den Anti-Aging-Hormonen eine besondere Stellung ein, da es viele Körperfunktionen reguliert: STH stimuliert den Muskelaufbau und fördert den Fettabbau, wirkt positiv auf den Knochenstoffwechsel. Die Haut wird straffer, weil STH die Kollagensynthese anregt, Falten können verschwinden. Zudem hat es günstige Wirkungen auf das psychische Wohlbefinden: es wirkt antidepressiv und fördert die Vitalität.
  • Wirkstoff aus der Gruppe der Cumarine, der die Gerinnungsfähigkeit des Blutes verringert.
  • das Sprachverständnis betreffende Aphasie (= rezeptive Aphasie, = sensorische Aphasie)
  • Der von der Weltgesundheitsorganisation (WHO) im Jahre 1986 ausgearbeitete Stufenplan zur Behandlung von Schmerzen gibt jedem Arzt konkrete Regeln für den Einsatz von Analgetika (siehe dort) vor. Insgesamt werden drei Behandlungsstufen unterschieden. Ist der Schmerz mithilfe der Medikamente einer Stufe nicht mehr ausreichend zu kontrollieren, wird auf die nächsthöhere Stufe gewechselt. Die Klassiker der Schmerztherapie sind die Nicht-Opioide. Zu ihnen gehören die Wirkstoffe Paracetamol, Acetylsalicylsäure und Ibuprofen. Die Potentesten unter den Schmerzmitteln sind die Opioide, die ihren Namen dem pflanzlichen Wirkstoff Opium verdanken. Die eigentlich schmerzstillende Komponente des Opiums ist allerdings das Morphium, das heute künstlich hergestellt werden kann.
  • Genetisch bedingte Störung des Kupferstoffwechsels. Infolge des Gendefekts scheidet die Galle zu wenig Kupfer über den Darm aus. Dadurch reichert sich Kupfer in der Leber und anderen Organen wie Gehirn, Knochen, Niere und Herz an. Die Folge: Leberschäden und neurologische Defizite.
  • Unfähigkeit, das oder die richtigen Worte zu finden, die einen Gedanken, Sachverhalt oder wahrgenommenen Gegenstand zutreffend ausdrücken oder benennen
  • Zahnbehandlung mit dem Ziel, einen Zahn zu erhalten, dessen Zahnmark abgestorben oder unheilbar entzündet ist. Dabei wird das Zahnmark und der Nerv entfernt und der leere Wurzelkanal gesäubert, desinfiziert, gefüllt und verschlossen.
  • Langer Hohlraum im unteren Teil des Zahnes, der das Zahnmark beinhaltet und aus dem die Blutgefäße und Nerven in den Kieferknochen austreten; Zähne können zwischen einem und vier Wurzelkanäle haben.
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