Artikel zum Thema "vitamin d mangel"
[...]Der klassische Vitamin D-Mangel zeigt sich bei Kindern als Rachitis und bei Erwachsenen als Osteomalazie. Bei beiden Erkrankungen kommt es zu schweren Knochendeformierungen. Zur Rachitisvorbeugung wird heute standardmäßig empfohlen, Säuglingen mindestens bis zum Ende des ersten Lebensjahres täglich 10 µg (400 I.E.) Vitamin D zuzuführen. Es gibt Hinweise, dass dadurch auch das Risiko an Diabetes Typ I zu erkranken, gesenkt werden kann.Therapeutisch wird Vitamin D außerdem eingesetzt bei[...]
[...]Vitamine sind lebensnotwendige Nahrungsbestandteile, die der Körper selbst nicht oder nur unzureichend bilden kann. Daher müssen Vitamine beziehungsweise ihre Vorstufe (Provitamine) mit der Nahrung zugeführt werden. Im Organismus haben Vitamine zahlreiche biokatalytische Funktionen, das heißt, sie sorgen dafür, dass Stoffwechselprozesse ungestört ablaufen können. Wichtig ist zu wissen, dass der Stoffwechsel und damit die Wirkung einzelner Vitamine von anderen Vitaminen abhängig[...]
[...]Vitamin C ist das wichtigste Antioxidans für den menschlichen und tierischen Organismus und hat durch den Nobelpreisträger Linus Pauling weltweite Beachtung gefunden.Weil Vitamin C auch maßgeblich an der Kollagensynthese beteiligt ist, macht sich ein Mangel in Form von Haut- und Gefäßschäden bemerkbar: Schleimhautblutungen, Zahnfleischbluten und Zahnausfall, Blutungen in Muskulatur, Wundheilungsstörungen. Aber auch Schwäche und Müdigkeit, Depression, Herz-Kreislauf-Erkrankungen oder[...]
[...]Vitamine sind lebensnotwendige Stoffe, die der Körper nicht selbst produzieren kann. Deshalb müssen sie mit der Nahrung aufgenommen werden. Nur Vitamin D wird aus einer Vorstufe in mehreren Schritten in der Haut gebildet. Man unterscheidet wasserlösliche und fettlösliche Vitamine. Wasserlösliche Vitamine (Vitamin C und alle B-Vitamine) verteilen sich fast im ganzen Körper, nämlich überall dort, wo eine wässrige Umgebung herrscht. Wasserlösliche Vitamine kann der Körper nicht[...]
[...]Ein Mangel tritt meist im Zusammenhang mit einem Mangel an anderen B-Vitaminen auf und kann sich äußern in Depressionen, Muskelschwäche, neurologische Störungen, Anämie (Blutarmut) oder Haut- und Schleimhautveränderungen.Unter anderem kann Vitamin B6 beim prämenstruellen Syndrom (PMS) zu einem Rückgang der Beschwerden führen, ebenso wird es zur Vorbeugung der diabetischen Neuropathie eingesetzt. Zusammen mit Vitamin B12 und Folsäure wird es zur Senkung erhöhter Homocysteinwerte, einem[...]
[...]Eine erhöhte Blutungsneigung in Organen und Schleimhäuten sowie eine verminderte Knochendichte können Zeichen eines Vitamin-K-Mangels sein.Weil die Leber Neugeborener noch nicht voll entwickelt ist, wird ihnen nach der Geburt zusätzlich Vitamin K zugeführt.Auch bei bestehender oder drohender Osteoporose sollte auf eine ausreichende Vitamin-K-Versorgung geachtet werden.Für Erwachsene gilt eine tägliche Zufuhrempfehlung von 60-80 µg (D-A-CH-Referenzwert). Während einer Therapie mit[...]
[...]Folgen eines Vitamin E-Mangels sind neurologische Störungen, Infektanfälligkeit, Fruchtbarkeitsstörungen, und ein erhöhtes Risiko für Herz-Kreislauf- und Krebserkrankungen.Erwachsenen wird eine tägliche Zufuhr von 11-15 mg empfohlen (D-A-CH-Referenzwert).Vitamin E kann z.B. eingesetzt werden zur Prophylaxe und Behandlung von Herz-Kreislauf-oder rheumatischen Erkrankungen, bei Diabetes mellitus und Krebserkrankungen. Allerdings ist der prophylaktische Nutzen von Vitamin E nicht eindeutig[...]
[...]Ein Mangel an Riboflavin tritt meist zusammen mit einem Mangel an anderen B-Vitaminen auf und macht sich in Form von entzündlichen Schleimhautveränderungen (zum Beispiel Mundwinkelrhagaden), Binde- und Hornhautentzündungen des Auges, Verhornungsstörungen der Haut, Anämie, Antriebslosigkeit oder depressiver Verstimmung bemerkbar.Der Riboflavinbedarf ist abhängig von Energieumsatz und beträgt bei Erwachsenen 1,2-1,5 mg täglich (D-A-CH-Referenzwert).[...]
[...]Ein Mangel tritt meist in Kombination mit einem Mangel an anderen B-Vitaminen auf und äußert sich in relativ unspezifischen Beschwerden wie Müdigkeit, Kopf- und Muskelschmerzen, Magen-Darm-Störungen oder verminderter Immunabwehr.Das „Burning-Feet-Syndrom“ wurde bei Kriegsgefangenen des zweiten Weltkrieges in Burma, Japan und auf den Philippinen beobachtet und äußerte sich in Taubheitsgefühl und brennenden Schmerzen in den Füßen.Die tägliche Zufuhrempfehlung für Erwachsene[...]
[...]Um Vitamin B12 im Dünndarm aufnehmen zu können, ist ein Protein der Magenschleimhaut (intrinsic factor) notwendig.Ein Mangel an Vitamin B12 kann sich u.a. zeigen in Müdigkeit und allgemeiner Schwäche, Nervenstörungen, gestörter Blutbildung (megaloblastäre Anämie) oder Magen-Darm-Störungen.Die tägliche Zufuhrempfehlung für Erwachsene beträgt 3 µg (D-A-CH-Referenzwert). Eine zusätzliche Gabe kann insbesondere bei Diabetes mellitus oder Herz-Kreislauf-Erkrankungen sinnvoll sein.[...]




