Artikel zum Thema "vitamin b mangel"
[...]Ein Mangel tritt meist im Zusammenhang mit einem Mangel an anderen B-Vitaminen auf und kann sich äußern in Depressionen, Muskelschwäche, neurologische Störungen, Anämie (Blutarmut) oder Haut- und Schleimhautveränderungen.Unter anderem kann Vitamin B6 beim prämenstruellen Syndrom (PMS) zu einem Rückgang der Beschwerden führen, ebenso wird es zur Vorbeugung der diabetischen Neuropathie eingesetzt. Zusammen mit Vitamin B12 und Folsäure wird es zur Senkung erhöhter Homocysteinwerte, einem[...]
[...]Um Vitamin B12 im Dünndarm aufnehmen zu können, ist ein Protein der Magenschleimhaut (intrinsic factor) notwendig.Ein Mangel an Vitamin B12 kann sich u.a. zeigen in Müdigkeit und allgemeiner Schwäche, Nervenstörungen, gestörter Blutbildung (megaloblastäre Anämie) oder Magen-Darm-Störungen.Die tägliche Zufuhrempfehlung für Erwachsene beträgt 3 µg (D-A-CH-Referenzwert). Eine zusätzliche Gabe kann insbesondere bei Diabetes mellitus oder Herz-Kreislauf-Erkrankungen sinnvoll sein.[...]
[...]Ein Mangel an Riboflavin tritt meist zusammen mit einem Mangel an anderen B-Vitaminen auf und macht sich in Form von entzündlichen Schleimhautveränderungen (zum Beispiel Mundwinkelrhagaden), Binde- und Hornhautentzündungen des Auges, Verhornungsstörungen der Haut, Anämie, Antriebslosigkeit oder depressiver Verstimmung bemerkbar.Der Riboflavinbedarf ist abhängig von Energieumsatz und beträgt bei Erwachsenen 1,2-1,5 mg täglich (D-A-CH-Referenzwert).[...]
[...]Ein Mangel tritt meist in Kombination mit einem Mangel an anderen B-Vitaminen auf und äußert sich in relativ unspezifischen Beschwerden wie Müdigkeit, Kopf- und Muskelschmerzen, Magen-Darm-Störungen oder verminderter Immunabwehr.Das „Burning-Feet-Syndrom“ wurde bei Kriegsgefangenen des zweiten Weltkrieges in Burma, Japan und auf den Philippinen beobachtet und äußerte sich in Taubheitsgefühl und brennenden Schmerzen in den Füßen.Die tägliche Zufuhrempfehlung für Erwachsene[...]
[...]Die Symptome eines Thiaminmangels wurden bereits im 17. Jahrhundert unter dem Namen „Beri-Beri“ bekannt. Diese Erkrankung zeichnet sich durch schwere Herz-Kreislauf-Störungen aus, damals starben Tausende von Menschen in Ostasien und Japan.Ein solch schwerer Vitaminmangel kommt heutzutage praktisch nicht mehr vor. Ein leichter Mangel macht sich in Form von Müdigkeit, Appetitlosigkeit, Zittern, Muskelschwäche und erhöhter Reizbarkeit bemerkbar.Der Thiaminbedarf ist abhängig von Alter und[...]
[...]Durch die Lebensmittelverarbeitung und -lagerung geht allerdings ein Großteil des Folsäureanteils verloren.Ein Mangel an Folsäure zeigt sich an Blässe, Müdigkeit, Schleimhautveränderungen, Magen-Darm-Störungen, Wachstumsstörungen und erhöhter Arteriosklerosegefahr („Gefäßverkalkung“).Wegen der allgemein schlechten Versorgung mit Folsäure wird sie in einigen Ländern wie den USA oder Ungarn mit gutem Erfolg manchen Nahrungsmitteln zugesetzt. In Deutschland ist das leider noch[...]
[...]Im 18. Jahrhundert wurde erstmals in Spanien der Zusammenhang zwischen Vitamin B3-Mangel und einseitiger Maisernährung unter der Erkrankung „Pellagra“ bekannt. Diese Erkrankung ging mit „rauer Haut“ (Pellagra), Kopfschmerzen, Verdauungsstörungen und zentralnervösen Störungen einher. Leichte Mangelerscheinungen zeigen sich durch Haut- und Schleimhautstörungen (Zungenbrennen, Mundwinkelentzündungen, gerötete, schuppige Haut) oder Verdauungsstörungen.Niacin/Niacinamid wird[...]
[...]Vitamine sind lebensnotwendige Nahrungsbestandteile, die der Körper selbst nicht oder nur unzureichend bilden kann. Daher müssen Vitamine beziehungsweise ihre Vorstufe (Provitamine) mit der Nahrung zugeführt werden. Im Organismus haben Vitamine zahlreiche biokatalytische Funktionen, das heißt, sie sorgen dafür, dass Stoffwechselprozesse ungestört ablaufen können. Wichtig ist zu wissen, dass der Stoffwechsel und damit die Wirkung einzelner Vitamine von anderen Vitaminen abhängig[...]
[...]Vitamine sind lebensnotwendige Stoffe, die der Körper nicht selbst produzieren kann. Deshalb müssen sie mit der Nahrung aufgenommen werden. Nur Vitamin D wird aus einer Vorstufe in mehreren Schritten in der Haut gebildet. Man unterscheidet wasserlösliche und fettlösliche Vitamine. Wasserlösliche Vitamine (Vitamin C und alle B-Vitamine) verteilen sich fast im ganzen Körper, nämlich überall dort, wo eine wässrige Umgebung herrscht. Wasserlösliche Vitamine kann der Körper nicht[...]
[...]Der klassische Vitamin D-Mangel zeigt sich bei Kindern als Rachitis und bei Erwachsenen als Osteomalazie. Bei beiden Erkrankungen kommt es zu schweren Knochendeformierungen. Zur Rachitisvorbeugung wird heute standardmäßig empfohlen, Säuglingen mindestens bis zum Ende des ersten Lebensjahres täglich 10 µg (400 I.E.) Vitamin D zuzuführen. Es gibt Hinweise, dass dadurch auch das Risiko an Diabetes Typ I zu erkranken, gesenkt werden kann.Therapeutisch wird Vitamin D außerdem eingesetzt bei[...]




