Lexikon der medizinischen Fachbegriffe – U

  • Vermehrte Herstellung eines Proteins in einer Zelle.
  • Hohes Körpergewicht im Verhältnis zur Körpergröße; die sogenannte Präadipositas (Übergewicht) beginnt bei einem Body-Mass-Index (siehe dort) über 25. Ab einem Body-Mass-Index von 30 besteht schweres Übergewicht (Adipositas, Fettleibigkeit).
  • Durch ein Abflußhindernis verursachte unfreiwillige Blasenentleerung, bei der die Blasenmuskulatur überdehnt ist und unfähig wird, sich zusammenzuziehen.
  • Hyperglykämie; bezeichnet einen zu hohen Blutzuckerspiegel.
  • Geschwür, Geschwürbildung.
  • Unter Ulkuskrankheit versteht man die Geschwürskrankheit, das heißt das Auftreten von Geschwüren im Magen oder Duodenum (Zwölffingerdarm), die oft in Zusammenhang mit Helicobacter-pylori-Infektionen steht.
  • Seitliche Verkrümmung der Finger zur Kleinfingerseite hin. Spätfolge der rheumatoide Arthritis
  • Momentangedächtnis, Sofortgedächtnis
  • Untersuchungsmethode, die mittels Ultraschallwellen von außen das Körperinnere sichtbar macht.
  • Ultraschalluntersuchung des Herzens
  • Bildgebendes Verfahren, das Organe mithilfe von Ultraschallwellen darstellt
  • Ungewollte Kinderlosigkeit von Paaren trotz regelmäßigem, ungeschütztem Geschlechtsverkehr über einen Zeitraum von 1-2 Jahren. Bei der Frau spricht man vom Zustand der Unfruchtbarkeit, beim Mann von Zeugungsunfähigkeit.
  • griech.: mit einem Pol, einpolig. Depression, die sich – im Gegensatz zur bipolaren Depression – nur mit depressiven Symptomen wie Niedergeschlagenheit, Mutlosigkeit und Erschöpfung äußert
  • Form der Depression, bei der nur depressive Episoden vorkommen im Gegensatz zur bipolaren Störung, bei der auch manische Phasen (gekennzeichnet durch rastlose Unruhe, starke Erregung und heitere Stimmung) auftreten.
  • Schutzfüllung aus Kunststoff oder Zement, die nach dem Ausbohren eines kariösen Zahns eingefüllt wird, um ihn gegen thermische oder chemische Reize zu schützen.
  • (Subkutis) unterste der drei Hautschichten, bestehend vor allem aus Fettgewebe. Hier verlaufen die größeren Blutgefäße und dickeren Nervenfasern. Sie ist Sitz der Schweißdrüsen sowie der Haarwurzeln mit den anhängenden Talgdrüsen und kleinen Haarmuskeln, schützt vor Abkühlung und speichert Nährstoffe und Wasser
  • Das Helicobacter-pylori-Bakterium besitzt das Enzym Urease, mit dessen Hilfe es Harnstoff abbauen und ein alkalisches Milieu um sich aufbauen kann. Dadurch ist es vor Zerstörung durch die Magensäure geschützt.
  • Eine kleine Gewebeprobe aus dem Magen wird in eine Testflüssigkeit gegeben, die einen Farbindikator und Harnstoff enthält. Ist der Erreger Helicobacter pylori in der Probe enthalten, spaltet sein Enzym Urease den Harnstoff. Diese Spaltung zeigt der Farbindikator durch eine Rotfärbung an. Das Ergebnis liegt nach zwölf bis 24 Stunden vor.
  • Harnröhre
  • Messung des Harnröhrendrucks im Vergleich zum Blaseninnendruck; normalerweise muss der Harnröhrendruck größer sein als der Innendruck der Blase. Sonst kommt es zur Inkontinenz
  • Englische Bezeichnung für Harnröhrenstöpsel; Instrument, das in die Harnröhre der Frau eingeführt wird und dadurch den Abfluss von Urin verhindert
  • Medikamente, die eine Hemmung der Harnsäurebildung im Körper bewirken
  • Medikamente, die eine vermehrte Ausscheidung von Harnsäure über die Nieren bewirken
  • Auffangbehälter für den Harn
  • Oberbegriff für die Spezialuntersuchungen zur Überprüfung der Blasen- und Harnröhrenfunktionen
  • Enzym, das den Abbau von Fibrin fördert und so die Verklumpung von Blutplättchen löst; eingesetzt bei Herzinfarkt oder Schlaganfall als sogenanntes Lyse-Medikament.
  • Natürliche Gallensäure, die unter anderem zur Behandlung der Primären biliären Zirrhose (PBC) und der Primären sklerosierenden Cholangitis (PSC)eingesetzt wird.
  • Hautausschlag mit Quaddeln
  • Zum inneren weiblichen Genitaltrakt gehörendes Organ, das zwischen Harnblase und Enddarm im kleinen Becken liegt. Die Gebärmutter besteht aus Gebärmutterkörper (Corpus uteri) und Gebärmutterhals (Cervix uteri). Die Innenwand ist mit Schleimhaut (Endometrium) ausgekleidet, die den Hormonschwankungen des Zyklus unterliegt. In der Gebärmutter wächst die befruchtete Eizelle zum geburtsreifen Fötus heran.
  • Ultraviolette Strahlen; nicht sichtbarer Teil der Sonnenstrahlen; bewirken Vitamin-D-Bildung und schnelle Hautbräunung (UVA-Strahlen), aber auch Sonnenbrand und chronische Lichtschäden (UVB).
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