Artikel zum Thema "thrombozyten aggregationshemmer"

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Herzkrankheiten – Thrombozyten-Aggregationshemmern

[...]Thrombozyten-Aggregationshemmer hemmen die Zusammenballung der Blutplättchen (der Thrombozyten) zum Blutpfropf (Gerinnsel). Herzinfarkt Schlaganfall Koronare Herzkrankheit Periphere arterielle Verschlusskrankheit nach einer Bypass-Operation Folgende Wirkstoffe gehören zu dieser Gruppe: Acetylsalicylsäure (ASS), Clopidogrel, Ticlopidin. Am häufigsten wird der Wirkstoff ASS verordnet, weil die Ärzte damit die meiste Erfahrung haben und es am kosteneffektivsten ist. Wird es nicht vertragen,[...]

 
Herzkrankheiten – Medikamente zur Hemmung der Blutgerinnung

[...]Die Blutgerinnung hat eine lebenswichtige Funktion: Sie sorgt dafür, dass nach Verletzungen der Blutaustritt aus den Gefäßen rasch gestoppt wird. Dieses Ziel wird auf zwei unterschiedlichen Wegen erreicht: Nachdem sich das verletzte Gefäß zusammengezogen hat, wird die Wunde zunächst von den Blutplättchen verschlossen die sich zu einem Pfropf, dem Gerinnsel, zusammengeballt haben. Das Zusammenballen der Blutplättchen wird als Thrombozyten-Aggregation bezeichnet. In der sich[...]

 
Herzinfarkt – Therapie – Medikamente, Nachbehandlung

[...]Entscheidend für das Überleben eines Herzinfarkt-Patienten sind die ersten Stunden nach dem Gefäßverschluss. Gelingt es in dieser Zeit, die Durchblutung am Herzen wiederherzustellen und Folgeschäden wie Herzrhythmusstörungen und Herzschwäche erfolgreich zu behandeln, ist der Weg geebnet für eine langsame Rückkehr ins Leben. Verlief der Infarkt unkompliziert, kann sich der Patient schon am Folgetag im Bett aufsetzen. Sind größere Bereiche des Herzmuskels geschädigt und ist das Herz[...]

 
Blutkrankheiten – Blutbestandteile

[...]Blut besteht zu 55 Prozent aus Blutplasma, zu 44 Prozent aus Blutzellen und zu ca. 1 Prozent aus weiteren Bestandteilen wie Hormone, Gase, Stoffwechselprodukte etc. Das Plasma wiederum setzt sich zusammen aus 90 Prozent Wasser und 10 Prozent festen Bestandteilen. Zu diesen gehören Elektrolyte wie Natrium, Kalium und Kalzium, Kohlenhydrate, Lipide, Enzyme und etwa 6 bis 8 Prozent Eiweiße (Proteine). Einige dieser Proteine sind für unsere Immunabwehr, andere für unsere Blutgerinnung[...]

 
Blutkrankheiten – Blutgerinnung

[...]Der Sturz beim Sport, der Schnitt in den Finger beim Kochen – kleine Gefäßverletzungen sind alltäglich und in der Regel harmlos: Der Körper ist durch sein kompliziertes System der Blutgerinnung in der Lage, diese Verletzung wieder zu verschließen und so gefährliche Blutverluste zu verhindern. Bei einer Gefäßverletzung heften sich die Blutplättchen (Thrombozyten) aus dem Blut sofort an die Gewebsränder und bilden einen Verschlusspfropfen, den wir umgangssprachlich Schorf nennen.[...]

 
Spätfolgen von Diabetes mellitus Typ 1 – Diabetische Nephropathie

[...]Die durch Diabetes mellitus verursachte Erkrankung der kleinen Gefäße (Mikroangiopathie) betrifft häufig auch die Niere (diabetische Nephropathie, Nephro = Niere, pathie = Krankheit). Vereinfacht gesagt, verdicken sich durch den hohen Zuckergehalt des Blutes die Wände der kleinen Blutgefäße in den Nierenköperchen (Mikroangiopathie) und die Filterfunktion der Niere wird zunehmend beeinträchtigt. Dadurch gehen dem Körper kleine Eiweißmoleküle (Albumin) verloren. Im weiteren Verlauf[...]

 
Arteriosklerose – Ursachen und Risikofaktoren – Rauchen

[...]Es gibt verschiedene Risikofaktoren für Arteriosklerose. Die meisten dieser Risikofaktoren liegen in unserem Lebensstil begründet. Eine zentrale Rolle spielt das Rauchen, das früher oder später immer zu Arteriosklerose führt. Das Ausmaß der Gefäßveränderungen ist von der Menge der gerauchten Zigaretten und zusätzlichen Risikofaktoren, wie Bewegungsmangel oder einer fettreichen Ernährung abhängig. Rauchen schädigt die Gefäße auf vielfache Weise. Zunächst fördert Nikotin die[...]

 
Blutkrankheiten – Blutuntersuchungen

[...]Das Blut ist ein Spiegel der Gesundheit. Ein Bluttest kann Hinweise auf ganz unterschiedliche Krankheiten geben und gehört deshalb für den Arzt zur Standarddiagnostik. Je nachdem, was untersucht werden soll, wird das Blut in unterschiedlichen Röhrchen aufgefangen und im Labor analysiert. Fast immer gibt der Arzt ein Blutbild in Auftrag. Dieser Blutest gibt Aufschluss über die Anzahl der roten und weißen Blutkörperchen (Erythrozyten und Leukozyten) und der Blutplättchen (Thrombozyten).[...]

 
Blutgerinnunsstörung (Koagulopathie)

[...]Die Blutgerinnung ist gestört – diese Feststellung sagt einem Patienten zunächst wenig. Denn entscheidend ist, ob das Blut eine zu hohe oder zu niedrige Gerinnungsneigung hat. Am häufigsten ist wohl eine überschießende Blutgerinnung. Sie ist gefürchtet, weil sie Thrombosen, das heißt die Bildung von Blutgerinnseln, in den Venen und Arterien fördert. Eine Thrombose-Neigung, auch Thrombophilie genannt, kann zum Beispiel nach starken Verbrennungen, nach einer Operation oder nach der[...]

 
Leukämie (Blutkrebs)

[...]Wachsen die weißen Blutkörperchen unkontrolliert, ensteht Leukämie. Vor allem bei Kindern kann der Blutkrebs heute jedoch gut behandelt werden. Knapp 12.000 Menschen erkranken schätzungsweise jedes Jahr in Deutschland an Leukämie, dem Blutkrebs der weißen Blutkörperchen (Leukozyten). Bei der Leukämie kommt es zu einem überschießenden Wachstum der weißen Blutzellen. Die Folge: Es vermindert sich die Produktion anderer wichtiger Blutzellen im Knochenmark. Je nach Verlauf unterscheiden[...]

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