Artikel zum Thema "therapie angst"
[...]Angst lässt sich verlernen – als gängigste Therapie hat sich in den letzten Jahren die Verhaltenstherapie etabliert. Während einer Verhaltenstherapie werden die angstauslösenden Situationen analysiert und der Patient wird angeleitet, diese Situationen auszuhalten und dann zu bewältigen. Dabei werden, je nach Ausprägung und Art der Angststörung, verschiedene Verfahren, wie Psychoanalyse, Gesprächspsychotherapie, Gestalttherapie, Atemtherapie, Entspannungstechniken und auch Sport[...]
[...]Medikamente und Verhaltenstherapie gelten inzwischen als Standardbehandlung bei Angststörungen und werden von den Kassen bezahlt. Die Verhaltenstherapie geht davon aus, dass menschliches Verhalten – auch Angst und ihre Vermeidung – erlernt sind. Nach dem Motto "Was falsch gelernt wurde, kann auch umgelernt werden" zeigt das Therapieverfahren oft rasche Erfolge bei Angstpatienten. Durch wiederholtes "Exponieren", also sich der Angst auslösenden Situation aussetzen, wird die Angst regelrecht[...]
[...]Wer unter Panikattacken oder anderen, stark einschränkenden Ängsten leidet, sollte ärztliche Hilfe suchen. Manchmal ist es nicht einfach, den richtigen Arzt zu finden. Fragen Sie bei Ihrer Krankenkasse oder bei der regionalen Ärztekammer nach. Auch im Internet finden Sie Ärzte mit Hilfe spezieller Suchmaschinen. Wenn der Arzt eine Angststörung festgestellt hat, sollten Sie einige Dinge beachten: Lassen Sie sich die Diagnose genau erklären. Nur wenn Sie genau wissen, was Sie haben, können[...]
[...]Die Erforschung des Phänomens Angst hat sich in den letzten Jahren rasant entwickelt. Das scheint verständlich angesichts der wachsenden Zahl der von Angst geplagten Menschen: 14 Prozent aller erwachsenen Deutschen leiden mindestens einmal in ihrem Leben an einer Angststörung. Angst ist ein ganz normales Gefühl – ins Unerträgliche gesteigert hingegen ein Zeichen für Krankheit. Symptome sind zum Beispiel Atemnot oder Herzrasen: Menschen können unter Flugangst, Panikattacken oder[...]
[...]Sie haben Angst vorm Zahnarzt? Da sind Sie nicht alleine. Knapp zwei Drittel der Deutschen fürchten eine Zahnbehandlung. Sie haben Angst vorm Zahnarzt? Da sind Sie nicht alleine. Knapp zwei Drittel der Deutschen fürchten eine Zahnbehandlung. (Berlin – 02.02.2012) Die Mehrheit der Deutschen geht regelmäßig zum Zahnarzt. Trotzdem empfindet gut jeder Zweite eine zumindest leichte emotionale Anspannung bei dem Gedanken an eine zahnmedizinische Behandlung.Zwölf Prozent der Erwachsenen geben[...]
[...]Die Scham sitzt bei vielen Betroffenen immer noch tief – Inkontinenz (Blasenschwäche) ist kein Thema, über das gern gesprochen wird. Der Kontrollverlust über den eigenen Körper, das Gefühl wieder in das Stadium eines Kleinkindes zurückzufallen und die Angst vor unangenehmen Gerüchen oder „Unfällen“ in der Öffentlichkeit erzeugen ein Klima von Verheimlichung und stillem Leiden. Das muss aber nicht so sein: Zunächst einmal sollte ein offenes Gespräch mit einem Arzt geführt werden[...]
[...]Neben Medikamenten und Verhaltenstherapie gibt es viele andere Möglichkeiten, der Angst zu begegnen und sie erträglich zu machen. Bewegung und Entspannung können Ihnen dabei helfen, dass Ihre Ängste nicht überhandnehmen: Bewegung: Gymnastik, Joggen, Walking, Tanzen, körperliche Arbeit Entspannung durch Autogenes Training, Progressive Muskelentspannung, Yoga u.a. Atemtherapie Stressmanagement: Unterscheidung zwischen positivem und negativem Stress, Stressbewältigung Zeitmanagement: Planen[...]
[...]Angehörige mit Angst gibt es in vielen Familien. Ob Partner, Elternteil oder Kind – der familiäre Umgang mit Angst ist schwierig. Grundsätzlich gilt: Unterstützen Sie angstkranke Angehörige, ohne sie selbst behandeln zu wollen. Manchmal erfüllt die Angst auch eine bestimmte Funktion in einer Paarbeziehung oder Familiensituation. Dann ist eine Paar- oder Familientherapie hilfreich. Sie unterstützt Paare und Angehörige, eigene Positionen zu verstehen und die der anderen zu akzeptieren.[...]
[...]Viele Männer scheuen den Vorsorgetermin beim Urologen. Die Untersuchung ist nicht schlimm, aber wichtig, um Prostatakrebs rechtzeitig zu erkennen. Viele Männer scheuen die Vorsorge beim Urologen. Die Untersuchung ist nicht schlimm, aber wichtig, um Prostatakrebs rechtzeitig zu erkennen. (Keitum – 29.09.2011) Prostatakrebs ist nach Angaben des Deutschen Krebsforschungszentrums die dritthäufigste Todesursache bei Männern in Deutschland. Trotzdem gehen nur wenige zur Vorsorgeuntersuchung.[...]
[...]Es gibt verschiedene Angststörungen. Sie werden danach unterschieden, wovor der Betroffene Angst hat und wie sie sich äußert. Ob zum Beispiel die Furcht bei Agoraphobie (der Angst vor Zuständen, Situationen oder auch Örtlichkeiten, die im Falle einer Panikattacke nicht oder nur schwer verlassen oder abgewendet werden können) noch normal ist oder bereits als Angststörung gilt, hängt davon ab, wie stark sie belastet und das Leben einschränkt. Normal wäre zum Beispiel ein unangenehmes[...]




