Lexikon der medizinischen Fachbegriffe – T

  • eine beschleunigte Herzfrequenz, sprich ein erhöhter Puls. Sie tritt auf bei Aufregung, Anspannung, körperlicher Anstrengung und auch bei vielen Herzkrankheiten, etwa der Herzschwäche.
  • Wirkstoff, der die Aktivität des Immunsystems hemmt. Soll bei Organtransplantationen die Abstoßungsreaktion verhindern.
  • Im Unterschied zur Kurzzeitpflege werden Pflegebedürftige bei der Tagespflege nur tagsüber betreut. Abend und Nacht verbringen sie für gewöhnlich zu Hause. Die Tagespflege und auch der Transport zur Einrichtung und zurück nach Hause kann von der Pflegeversicherung finanziert werden.
  • Chinesisches Schattenboxen; Bewegungskonzept, das der Gesundheit und Meditation dienen soll.
  • Unfähigkeit, Gefühltes trotz normaler Funktion des Tastsinnes zu erkennen
  • Produzieren den Talg als Teil des Fettmantels. Ihr Sitz ist in der Unterhaut, anhängend an den Haarwurzeln. Ihr Ausführungsgang mündet seitlich am Haar, selten frei. Der Talg wird an die Hautoberfläche abgegeben und breitet sich dort aus.
  • Eine Gaze- oder Verbandfüllung, die zur Blutstillung verwendet wird.
  • Wirkt antioxidativ, ist an Entgiftungsvorgängen beteiligt, stabilisiert die Nervenzellen, reguliert die Herzfunktion und stärkt das Immunsystem.
  • Eibengifte; werden im Rahmen der Chemotherapie von Brustkrebs eingesetzt.
  • Heilkunde, die in China seit über 2000 Jahren praktiziert wird. Methoden der TCM sind unter anderem die Akupunktur (siehe dort) und die Moxibustion (siehe dort).
  • Besenreiser; sehr feine, oberflächlich in der Haut gelegene kleinste Venen, die oft rötlich blau durchschimmern. Sie sind bis zu einem Millimeter Durchmesser dick.
  • Schläfenlappen, in der Schläfenregion liegende Teile des Gehirns
  • Krampfartige Schmerzen vor oder nach dem Stuhlgang.
  • Voll entwickeltes, pigmentiertes Haar, wie das Kopf-, Scham-, Achsel-, Bart-, Nasen- und Gehörgangshaar sowie Wimpern und Augenbrauen.
  • Die Menge des männlichen Sexualhormons Testosteron nimmt bei Männern nach dem 40. Lebensjahr langsam und gleichmäßig ab – ganz im Gegensatz zum plötzlichen Hormonabfall bei der Frau in den Wechseljahren. Es lassen sich folgende Wirkungen des Testosterons beobachten: Muskelmasse und Muskelkraft nehmen zu, die Fettmasse verringert sich, die Knochendichte nimmt zu, Potenz und sexuelles Verlangen sowie die physische und psychische Leistungsfähigkeit sollen gesteigert werden.
  • Schwäche aller vier Extremitäten (beider Arme und Beine)
  • Ein zellreiches Areal im Zwischenhirn, zwischen Rückenmark und Großhirn. Die Sinnes- und insbesondere Schmerzreize werden vom Thalamus an bestimmte Bereiche des Großhirns weitergeleitet.
  • Erbliche Störung der Hämoglobinbildung, bei der entweder ungenügend Hämoglobin gebildet wird, oder ein beschleunigter Abbau des eisenhaltigen Proteins vorherrscht. Thalassämien kommen vorwiegend im Mittelmeerraum vor.
  • Ein Trainingsgerät zur individuellen Kräftigung der Muskulatur. Es wird sowohl im Rehabilitationsbereich als auch im Sport eingesetzt.
  • Maß für die Sicherheit eines Medikamentes. Gibt das Verhältnis von Wirksamkeitsdosis und der toxischen Dosis an.
  • operative Entfernung von durch thrombotische Auflagerungen bedingten Stenosen (Einengungen) von Arterien
  • Verklumpen von Thrombozyten
  • Medikamente, die in der Basistherapie nach einem Herzinfarkt eingesetzt werden und die Verklumpung der Blutplättchen (Thrombozyten) hemmen. Zum Beispiel Clopidogrel, Ticlopidin, Cilostazol.
  • Medikament, das bei Schilddrüsenüberfunktion eingesetzt wird, da es die Schilddrüsenhormonproduktion hemmt.
  • Im Tiefschlaf regeneriert sich der Mensch besonders intensiv. Während des ersten Teil des Schlafes sind die Tiefschlafphasen besonders lang, gegen Morgen nehmen sie ab.
  • chemisches Element, das wegen seiner guten Korrosionsbeständigkeit und körperlichen Verträglichkeit als Biomaterial für Implantate verwendet wird.
  • Schema, mit dem bösartige Tumoren in Stadien eingeteilt werden. So lassen sich beispielsweise die Heilungschancen abschätzen.
  • Eine Anfallsform, bei der sich einzelne Muskelgruppen oder der ganze Körper für wenige Sekunden verkrampft und dann für die Anfallsdauer in einer gezwungenen Haltung bleibt – den Kopf zum Beispiel ins Kopfkissen gedrückt.
  • Chirurgisches Operationsverfahren bei Karzinomen des mittleren und unteren Rektumdrittels (Rektum = Mastdarm) mit Entfernung des Mesorektums (mittlerer Teil des Rektums) bis zum Beckenboden einschließlich der umhüllenden Gewebeschicht.
  • Lebensbedrohliche Komplikation bei Colitis ulcerosa; akute Aufblähung des Dickdarms mit heftiger Entzündung, die zur Perforation (siehe dort) führen kann.
  • Infektionskrankheit, die durch den Schmarotzer Toxoplasma gondii ausgelöst wird, dessen Eier sich vermehrt in rohem Schweine- und Lammfleisch, ungewaschenem Obst und Gemüse, sowie Katzenkot finden. Die für Erwachsene meistens ungefährliche Erkrankung kann bei Embryonen/Föten schwerwiegende Schäden hervorrufen. Beispielsweise Blindheit oder mangelhafte geistige Entwicklung.
  • Mittelstark opioides Schmerzmittel.
  • Synthetische Substanz, die der essentiellen Aminosäure Lysin ähnelt. Sie fördert den Wundverschluss durch Hemmung von Stoffen (Plasminogenaktivatoren), die die Auflösung des Gewebeklebers Fibrin begünstigen.
  • Enzyme, die am Zellstoffwechsel beteiligt sind und den Abbau und Umbau von Eiweißbausteinen beeinflussen. Sie sind im Herzmuskel, in der Skelettmuskulatur, in der Niere, im Gehirn sowie in der Lunge enthalten, aber besonders reichlich in den Leberzellen. Liegt eine Undichtigkeit der Zellmembranen vor, gelangen sie ins Blut; damit diagnostische Bedeutung zur Erkennung und Verlaufsbeurteilung von Leberschäden.
  • Mikrochirurgisches Operationsverfahren mittels eines besonderen Endoskops, das durch den After hindurch eingeführt wird.
  • Die Zuführung von Stoffen, zum Beispiel von Blut oder Blutbestandteilen, über die Vene in den Körper.
  • Gentechnisch verändert.
  • Kurzzeitige Durchblutungsstörung von Teilen des Gehirns mit schlaganfallartigen Symptomen (Dauer: unter 24 Stunden).
  • Durch den Schädelknochen hindurch.
  • Untersuchung und Abbildung der Hirnarterien innerhalb des Schädels durch auf die Schädelknochen aufgesetzte Ultraschallsonde
  • Verfahren, bei dem unter der Haut liegende Nerven mit leichten Stromstößen gereizt werden. Durch diese Stimulation ist es möglich, die Schmerzwahrnehmung zu hemmen.
  • Aufdehnung einer Gefäßeinengung durch eine in das Gefäß eingebrachte Sonde
  • Botenstoff.
  • Botenstoffsystem, das Glutamat (siehe dort) als Überträger nutzt. Glutamat kann sich dabei an drei verschieden Rezeptoren anlagern.
  • Untersuchung und Abbildung des Herzens mit einer in die Speiseröhre (= Ösophagus) eingeführten Ultraschallsonde
  • Natürliches Material aus Zellen oder Geweben zur Transplantation. Dabei unterscheidet man:
    - Autologe Transplantation: Spender und Empfänger sind eine Person
    - Syngene Transplantation: Spender und Empfänger sind genetisch identisch, zum Beispiel eineiige Zwillinge
    - Allogene Transplantation: Spender und Empfänger gehören zur gleichen Art, zum Beispiel Mensch zu Mensch
    - Xenogene Transplantation: Spender und Empfänger gehören unterschiedlichen Arten an, zum Beispiel Schwein zu Mensch
  • Bei einer gutartigen Prostatavergrößerung (Prostataadenom) kann der Urologe mit einem speziellen Gerät (Endoskop), das er durch (= trans) die Harnröhre (= urethra) schiebt, Prostatagewebe entfernen (= resezieren).
  • Kunststoffschlauch, der durch die Harnröhre in die Harnblase vorgeschoben wird, damit der Urin abfließen kann.
  • Antikörper, der an Wachstumsfaktorrezeptoren HER2 (siehe dort) bindet und im Rahmen der Therapie bei Brustkrebs eingesetzt wird.
  • Verletzung (physischer oder psychischer Art).
  • Mikroskopische Untersuchung, die den Zustand der Haarfollikel ermittelt. Zwei Wochen vor dieser Untersuchung sollten die Haare nicht gefärbt worden sein, eine Woche vorher sollte keine Haarwäsche erfolgen.
  • Muskulöses Dreieck am Blasenausgang, das für den Verschluß der Blase wichtig ist
  • Diese Therapie wird bei der Eradikation des Erregers Helicobacter pylori angewandt. Der Patient erhält über sieben bis zehn Tage eine Kombination von Omeprazol, Clarithromycin und Amoxicillin beziehungsweise Metronidazol.
  • Medikamente zur Migränebehandlung. Ihr Wirkmechanismus besteht aus einer selektiven Anregung der Serotonin-Rezeptoren.
  • Ansteckungsart, bei der die Erreger durch kleinste Speicheltröpfchen beim Sprechen, Niesen, Husten oder Küssen übertragen werden
  • Wichtig für die Herstellung des Nervenbotenstoffes Serotonin. Dieser reguliert den Schlaf-Wach-Rhythmus, die Stimmungslage, den Appetit und das Schmerzempfinden. Weiterhin wichtig für die Bildung des Hormons Melatonin und Vitamin B3.
  • Von der Hirnanhangdrüse (Hypophyse) gebildetes Hormon, das auf die Schilddrüse anregend wirkt. Es ist genau wie die Schilddrüsenhormone in einen Regelkreis eingebunden.
  • Substanzen, die von einigen Krebsarten gebildet werden und deren Bestimmung eine Aussage über Vorliegen und Verlauf von Krebserkrankungen geben kann.
  • Gehört zu den Zytokinen (siehe dort), wird von den Makrophagen (siehe dort) gebildet und spielt eine Rolle bei Entzündungsprozessen.
  • Bestimmtes Enzym, das als Teil von Rezeptorsystemen auf und in den Zellen einen wichtigen Beitrag zur Signalweiterleitung in Tumorzellen leistet.
  • Hemmen das Enzym Tyrosinkinase. Kommen vor allem bei tumorösen Erkrankungen zum Einatz.
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