Artikel zum Thema "subkutane infusion"
[...]Eine Lungenentzündung (Pneumonie) – vor allem bei älteren Menschen – kann auch heute noch trotz moderner Behandlungsmethoden tödlich sein. Aus diesem Grund wird der behandelnde Arzt besonders bei diesen Patienten in Abhängigkeit von Gesamtzustand und der häuslichen Versorgungssituation eine vorübergehende Einweisung ins Krankenhaus in Betracht ziehen. Ältere Betroffene kommen durch die Lungenentzündung sehr viel schneller als jüngere Patienten in eine lebensbedrohliche Situation.[...]
[...]Man versteht unter akinetischer Krise die plötzlich eintretende völlige Bewegungsunfähigkeit eines Parkinson-Kranken. Die akinetische Krise ist eine lebensbedrohliche Komplikation, der Betroffene muss sofort in ein Krankhaus eingeliefert werden. Eine akinetische Krise tritt relativ selten auf, meistens erst im Spätstadium der Schüttellähmung. Auslöser für eine solche Krise sind meistens andere Erkrankungen wie zum Beispiel ein schwerer fieberhafter Infekt oder auch eine stattgehabte[...]
[...]Auf der Basis der neusten Entdeckungen bei der Psoriasis-Entstehung haben Forscher mithilfe der Gentechnik eine neue Medikamentengeneration entwickelt, die sogenannten Biologika oder Biologics. Bei dieser Wirkstoffgruppe handelt es sich um biotechnologisch erzeugte Eiweißkörper. Bei der Schuppenflechte werden beispielsweise monoklonale Antikörper, die entzündungsfördernde Botenstoffe blocken können, eingesetzt. Sie kommen allerdings nur als Behandlungsoption in Frage, wenn alle anderen[...]
[...]Bei der intensivierten Insulintherapie mit Insulinpumpe wird zumeist subkutan (CSII = kontinuierliche subkutane Insulin-Infusion), in Sonderfällen aber auch direkt in die Bauchhöhle (kontinuierliche intraperitoneale Insulin-Infusion) ständig Insulin über eine Pumpe verabreicht. Dabei verwenden Insulinpumpen ausschließlich Normalinsulin oder kurzwirksame Insulinanaloga. Durch die Insulinpumpe gelingt es besser, bei Patienten mit Diabetes den Insulinhaushalt eines Gesunden nachzuahmen, als[...]
[...]In einigen Fällen nimmt die Colitis ulcerosa einen komplizierten Verlauf: So kommt es vor, dass bei einem akuten Schub Kortison-Präparate (Kortikoide) nicht mehr wirken (steroid-refraktärer Verlauf), die Entzündung über Monate anhält (chronisch aktiver Verlauf) oder die Beschwerden nur mit anhaltend hoch dosiertem Steroid kontrolliert werden können (steroid-abhängiger Verlauf). Früher musste in solchen Fällen meistens der Dickdarm entfernt werden. Heute können Immunsuppressiva helfen.[...]
[...]Um die Unabhängigkeit des Betroffenen zu erhalten, ist es sinnvoll, die medikamentöse Therapie entweder oral als Tablette oder Tropfen oder transdermal, also durch die Haut per Pflaster, durchzuführen. Die Zeitpunkte der Medikamentengabe sollten klar festgelegt sein, die Medikamente nach dem WHO-Stufenplan aufgestockt werden und dabei immer individuell auf den Patienten ausgerichtet sein. Verwendet man Verzögerungspräparate, die den eigentlichen Wirkstoff nach und nach abgeben, so kann man[...]
[...]Immunsuppressiva spielen in der Therapie von Morbus Crohn eine immer wichtigere Rolle: Sie werden immer häufiger und früher eingesetzt. Immunsuppressiva sind Medikamente, die die Aktivität des körpereigenen Abwehrsystems dämpfen. Die umfangreichsten Erfahrungen gibt es heute mit dem Wirkstoff Azathioprin beziehungsweise dessen eigentlich wirksamem Stoffwechselprodukt 6-Mercaptopurin (6-MP). Bei rund zwei Drittel der Patienten kann damit die Entzündung gestoppt und die Gabe von Kortison[...]
[...]Das Zytomegalievirus (CMV) lässt sich bei einem Großteil der Bevölkerung im Blut oder im Urin anhand von CMV-Antikörpern nachweisen. Zytomegalie-Viren können sich in verschiedenen Organen ansiedeln. Betroffen sind meist der Verdauungstrakt und die Netzhaut (Retina), seltener die Lunge und das Gehirn. Die Infektion verläuft bei Gesunden meistens ohne Symptome.Bei HIV Infizierten tritt in 40 Prozent der Fälle eine CMV-Erkrankung auf. Meistens handelt es sich hierbei um eine erneute[...]
[...]Verzögerungsinsuline haben eine Wirkdauer von etwa 10 bis zu 24 Stunden. Sie werden zur Deckung des basalen Insulinbedarfs (Insulin-Grundbedarf) bei der intensivierten Insulintherapie oder in der konventionellen Insulintherapie, dort vor allem als Mischinsuline, eingesetzt. Bei der Therapie des Diabetes mit Insulinpumpen finden Verzögerungsinsuline dagegen keine Verwendung. Die verlängerte Wirkdauer der Verzögerungsinsuline kommt durch Zusatzstoffe wie beispielsweise ein Eiweiß (Protamin)[...]
[...]Bei den Opioiden unterscheidet man die schwach bis mittelstark wirksamen und die stark wirksamen Opioide. Zu den schwächeren gehören zum Beispiel Tramadol, Tilidin und Codein, zu den stark wirksamen Morphin, Buprenorphin und Fentanyl. Sie sollten Betroffenen mit starken Schmerzen auf keinen Fall vorenthalten werden. Zwar müssen sie vom Arzt über ein spezielles Rezept verschrieben werden, da sie unter das Betäubungsmittelgesetz (BTM-Rezept) fallen, aber im Notfall können sie auch über ein[...]




