Artikel zum Thema "sturzrisiko"
[...] eine medizinische Behandlung dem Patienten schaden kann: Etwa ein Drittel der zu Hause lebenden Menschen über 65 stürzt im Durchschnitt einmal im Jahr. Schuld sind nicht nur Sehstörungen oder körperliche Gebrechlichkeit. Auch Medikamente gegen Depressionen oder Schlaftabletten können das Sturzrisiko erhöhen, warnt Dr. Bahrmann. Mittel gegen Bluthochdruck führen mitunter dazu, dass dem Patienten nach dem Aufstehen kurzzeitig schwarz vor Augen wird. Auch das kann einen Sturz verursachen[...]
[...] Wahrnehmung, die Orientierung und den Kreislauf beeinträchtigen. Deshalb muss der Arzt nach einem Sturz den Patienten auch fragen, welche Medikamente er einnimmt (Medikamentenanamnese). Beispielhaft sollen hier einige Medikamentengruppen genannt werden, die das Sturzrisiko vergrößern können. Diese können bei älteren Menschen stärker oder auch länger wirken als bei jüngeren. Die Wahrnehmung kann somit bei älteren Frauen und Männern, die Schlaf- oder Beruhigungsmittel einnehmen, sehr eingeschrän[...]
[...]Stürze können schwerwiegende Folgen haben. Es ist deshalb ratsam, das persönliche Sturzrisiko einzuschätzen, um beeinflussbare Gefahrenquellen auszuschalten oder abzumildern. Ein einfache Checkliste hilft bei der Einschätzung des persönlichen Sturzrisikos. Der Kriterienkatalog bietet auch Angehörigen, die sich um ein älteres Familienmitglied sorgen, Anhaltspunkte. Checkliste: Risikofaktoren für Stürze weibliches Geschlecht deutliches Untergewicht erniedrigter Blutdruck deutliche[...]
[...] Ratschlag bei fast jedem Arztbesuch zu hören. So abgedroschen der Tipp auch klingen man: Es lohnt sich, ihn trotz fehlenden Durstgefühls zu beherzigen. Ein Flüssigkeitsmangel beeinträchtigt nicht nur Blasen- Nieren- und Darmfunktion: Er kann sogar das Sturzrisiko erhöhen, denn oftmals führt er zu einem Blutdruckabfall und damit zu Müdigkeit, Schwindel und Kopfschmerzen.Schlechtes Sehen und Hören erschweren die Orientierung und stellen somit im Alter ebenfalls ein Sturzrisiko dar. Vor al[...]
[...]Wer ein erhöhtes Sturzrisiko hat, sollte sicher stellen, dass er sich im Notfall bemerkbar machen kann und schnell Hilfe erhält. Dies gilt insbesondere dann, wenn Sie alleine leben und schon häufiger gestürzt sind. Sinnvoll können Anwesenheitskontrollen sein. Diese werden z.B. in betreuten Wohnhäusern angeboten. Sie können dies aber auch selbst organisieren und mit einem Angehörigen oder Bekannten eine bestimmte Zeit absprechen, zu der Sie sich melden. Wenn Sie nicht zur vereinbarten[...]
[...] Garten bieten gute Gelegenheit in der warmen Jahreszeit auf bequeme Weise mehrere Stunden täglich im Freien zu verbringen. Doch bedauerlicherweise sind Balkon, Terrasse oder Garten häufig nur über hohe Türschwellen oder gar Treppen zu erreichen, was das Sturzrisiko erhöht. Wenn ein schwellenloser Übergang wie im linken Bild nicht möglich ist, lassen sich Höhenunterschiede zwischen drinnen und draußen oft unkompliziert beheben: Zum Beispiel durch einen an die Schwelle gelegten Lattenro[...]
[...] beispielsweise Herzsportgruppen, krankengymnastische Behandlungen bei Gelenkbeschwerden oder Bewegungsübungen zur Vorbeugung von Osteoporose zu nennen. Durch diese Bewegungstherapien lassen sich etwa Stürze vielfach vermeiden. Schließlich haben Trainierte normalerweise ein geringes Sturzrisiko als Untrainierte. Dieser Aspekt des Sports ist für Ältere sehr wichtig. Denn Stürze führen in vielen Fällen zu längerer Bettlägerigkeit und erhöhen damit enorm die Gefahr, pflegebedürftig zu werden.[...]
[...] Treffen mit Freunden, Spaziergängen etc.) nachgeht. Es ist extrem wichtig, die Mobiilität zu erhalten, denn anderenfalls setzt leicht ein Teufelskreis ein: Der Sturzgefährderte traut sich aus Angst zu stürzen kaum mehr aus dem Haus. Dies aber erhöht das Sturzrisiko, da durch Bewegungsmangel Muskeln, Knochen und Koordination geschwächt werden. Gehhilfsmittel sollten so viel Unterstützung bieten wie notwendig ist. Ein angepasster Gehstock mit der richtigen Höhe und einem anatomisch ge[...]
[...] bereits viel gewonnen ist, wenn ein Sturz nicht zu einem Bruch führt. Da es im Alter oftmals auch zu wiederholten Stürzen kommen kann, für die sich trotz sorgfältiger Suche keine behandelbare Ursache finden lässt, empfiehlt es sich, alles nur Mögliche zu unternehmen, um das Sturzrisiko so gering wie möglich zu halte[...]
[...]Versteckte Gefahrenquellen lauern in vielen Wohnungen. Mit den folgenden Maßnahmen können Sie das Sturzrisiko jedoch wesentlich verringern: Schalten Sie Stolperquellen aus. Das kann z. B. bedeuten, lose Teppiche entweder am Boden anzukleben oder auf diese ganz zu verzichten und Auslegware zu bevorzugen. Auch lose im Raum liegende Kabel müssen, ggf. mit Hilfe von Verlängerungskabeln, unter Möbelstücken oder am Zimmerrand sicher befestigt werden. Zu empfehlen sind schnurlose Telefone:[...]




