Artikel zum Thema "stuerzen"

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Stürze – Ursachen

[...]Es gibt zahlreiche Ursachen für Stürze. Oft erinnert sich der Gestürzte auch gar nicht genau, was den Vorfall herbeigeführt hat. Und manche verschweigen den Sturz aus Furcht vor ungewollten Folgen wie einem Umzug ins Pflegeheim. Trotzdem sollte jeder einzelne Sturz für Angehörige oder andere Betreuer Anlass sein, genau nach dem Hergang zu fragen. Folgende Fragen sind wichtig zu klären: Ist der Sturz mit einer Bewusstlosigkeit einhergegangen? Wenn dies der Fall war, müssen vor allem[...]

 
Stürze – Mobilisation

[...]An erster Stelle nach einem Sturz steht natürlich zunächst die Versorgung von Verletzungen. Damit ist es allerdings nicht getan: An die Akuttherapie muss sich unbedingt eine weiterführende Therapie anschließen. Auch das seelische Trauma und die Verunsicherung, die ein Sturz hinterlassen kann, sind vielfach behandlungsbedürftig. Die genaue Abklärung des Sturzes, die individuelle Behandlung und Anpassungen des Wohnraumes oder der Medikation sollen auch helfen, dass der Gestürzte sich[...]

 
Stürze – Hilfsmittel

[...]Viele ältere Menschen sind nach einem Sturz sehr verunsichert. Eine Reihe von Hilfsmitteln können jedoch für mehr Sicherheit sorgen und dazu beitragen, dass der Betroffene auch weiterhin gewohnten Aktivitäten (Einkauf, Theaterbesuch, Treffen mit Freunden, Spaziergängen etc.) nachgeht. Es ist extrem wichtig, die Mobiilität zu erhalten, denn anderenfalls setzt leicht ein Teufelskreis ein: Der Sturzgefährderte traut sich aus Angst zu stürzen kaum mehr aus dem Haus. Dies aber erhöht das[...]

 
Stürze – Checkliste

[...]Stürze können schwerwiegende Folgen haben. Es ist deshalb ratsam, das persönliche Sturzrisiko einzuschätzen, um beeinflussbare Gefahrenquellen auszuschalten oder abzumildern. Ein einfache Checkliste hilft bei der Einschätzung des persönlichen Sturzrisikos. Der Kriterienkatalog bietet auch Angehörigen, die sich um ein älteres Familienmitglied sorgen, Anhaltspunkte. Checkliste: Risikofaktoren für Stürze weibliches Geschlecht deutliches Untergewicht erniedrigter Blutdruck deutliche[...]

 
Stürze – Gehstörungen

[...]Eine gewisse Abnahme der Gehgeschwindigkeit hat keinen Krankheitswert. Es ist entscheidend zu untersuchen, ob sich daraus Probleme bei der Bewältigung des Alltags ergeben und ob die Neigung zu stürzen erhöht ist.Krankheiten, die mit einer typischen Gehstörung einhergehen, sind z.B.: die Parkinsonkrankheit: extrem kleine Schritte (Tippelschritte), nach vorn gebeugter Oberkörper, fehlendes Mitschwingen der Arme die Peroneusparese (Lähmung des Fußhebernerven): Sie führt zum Steppergang,[...]

 
Stürze – Stolperfallen

[...]Ein Sturz ist nicht nur abhängig von der geistig-körperliche Verfassung. Auch eine gedankenlos gestaltete Wohnumgebung kann das Sturzrisiko drastisch erhöhen. Zu den typischen Stolperfallen gehören: schlechte Beleuchtung (insbesondere in Treppenhäusern) Türschwellen und Teppichkanten lose umherliegende Kabel rutschiger Boden, glatter Fliesenboden, lose Teppiche hohe Treppenstufen mit kleinem Tritt fehlendes Treppengeländer Sonstige Stolperfallen: rutschige Wege durch Herbstlaub, Regen[...]

 
Stürze können im Alter lebensgefährliche Folgen haben

[...]Muskelkraft, Seh- und Hörvermögen, Reaktionsvermögen und die Koordination nehmen im Alter ab. Diese Faktoren sowie Krankheiten führen oft zu Stürzen. Mit zunehmendem Alter nehmen einige körperliche und geistige Leistungen ab, so zum Beispiel die Muskelkraft, das Seh- und Hörvermögen, das Reaktionsvermögen und die Koordination. Dadurch fällt es älteren Menschen schwerer, in bestimmten Situationen schnell und angemessen zu reagieren. Zudem können Krankheiten das Sturzrisiko erhöhen.[...]

 
Stürze – Medikamente überprüfen

[...]Erkrankungen, die mit einer erhöhten Sturzgefahr einhergehen können, müssen so gut wie möglich behandelt werden. Beispielsweise darf der Blutdruck weder zu hoch noch zu niedrig sein. Zudem muss der Hausarzt besonders auf Medikamente achten, die die Aufmerksamkeit oder die Kraft beeinträchtigen können. Auf Schlafmittel sollte nach Möglichkeit ganz verzichtet werden. Ist dies nicht möglich, so sind Schlafmittel ratsam, die nur kuzzeitig wirken. Auf diese Weise lässt sich eine in den Tag[...]

 
Stürze – Erhöhtes Risiko durch Erkrankungen

[...]Trinken, trinken, trinken - ältere Patienten bekommen diesen Ratschlag bei fast jedem Arztbesuch zu hören. So abgedroschen der Tipp auch klingen man: Es lohnt sich, ihn trotz fehlenden Durstgefühls zu beherzigen. Ein Flüssigkeitsmangel beeinträchtigt nicht nur Blasen- Nieren- und Darmfunktion: Er kann sogar das Sturzrisiko erhöhen, denn oftmals führt er zu einem Blutdruckabfall und damit zu Müdigkeit, Schwindel und Kopfschmerzen.Schlechtes Sehen und Hören erschweren die Orientierung und[...]

 
Stürze – Erhöhtes Risiko durch Medikamente

[...]Viele Medikamente können die Wahrnehmung, die Orientierung und den Kreislauf beeinträchtigen. Deshalb muss der Arzt nach einem Sturz den Patienten auch fragen, welche Medikamente er einnimmt (Medikamentenanamnese). Beispielhaft sollen hier einige Medikamentengruppen genannt werden, die das Sturzrisiko vergrößern können. Diese können bei älteren Menschen stärker oder auch länger wirken als bei jüngeren. Die Wahrnehmung kann somit bei älteren Frauen und Männern, die Schlaf- oder[...]

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