Artikel zum Thema "sexualitaet"
[...]Insbesondere zwei Krebsarten können bei Frauen das Erleben der Sexualität einschränken, vor allem dann, wenn eine Operation notwendig ist: Brustkrebs und Gebärmutterkrebs. Andererseits kann gerade bei Krebserkrankungen das Bedürfnis nach körperlicher Intimität und menschlicher Nähe zunehmen. Der Verlust einer oder beider Brüste geht häufig mit dem Gefühl einher, nicht mehr attraktiv zu sein, die Weiblichkeit verloren zu haben. Dies schränkt viele Frauen in ihrem sexuellen Erleben[...]
[...]Intimer und sexueller Kontakt ist ein sehr menschliches Bedürfnis. Trotzdem streben die Mitarbeiter in Altenheimen, insbesondere in Pflegeheimen, eher eine Arbeitsatmosphäre mit geplanten Arbeitsabläufen an. Es geht weniger darum, die Abläufe an die realen Bedürfnisse der Heimbewohner anzupassen. Ungefähr vier Prozent aller Senioren leben in einem Heim. Dabei fällt das hohe Eintrittsalter auf, welches im Durchschnitt über 85 Jahre liegt. Selten gibt es im Heim räumliche Nischen. Der[...]
[...]Fast 60 Prozent aller Frauen in den Wechseljahren (Klimakterium) klagen über nachlassendes sexuelles Verlangen. Mancher Mediziner führt diesen zunehmenden Verlust der Libido auf die sinkenden Östrogen- und Testosteronspiegel zurück. Der Hormonmangel beeinflusst das zentrale Nervensystem und die Sinnesorgane, die für sexuelle Stimuli und Reaktionen essentiell sind. Allerdings gibt es keine Studien, die einwandfrei belegen, dass Östrogen- oder Testosteronsubstitution Libido und Sexualität[...]
[...]Viele Menschen sind davon betroffen und trotzdem ist es immer noch ein Tabuthema: Diabetes mellitus führt bei vielen Betroffenen zu Problemen beim Sex. Etwa jeder zweite Mann mit Diabetes – das sind mehr als doppelt so viele wie im Bevölkerungsdurchschnitt – leidet an sexuellen Störungen wie Impotenz. Bei Diabetikerinnen ist der Einfluss auf die Sexualität noch wenig erforscht, doch auch bei Frauen mit Diabetes kommt es überdurchschnittlich oft zu sexuellen Störungen. Durch die[...]
[...]Menschen mit Demenz brauchen weiterhin Zuneigung, feste Beziehungen und auch Berührungen. Zärtlichkeit und Körperkontakt sind sogar sehr wichtig für sie, denn die Fähigkeit zu sinnlicher Kommunikation bleibt sehr viel länger erhalten als die sprachliche Kompetenz. Je nachdem, wie stark die Demenz sie beeinträchtigt, können sie ihrem Bedürfnis nach Körperkontakt besser oder schlechter Ausdruck verleihen. Manche Erkrankte können nicht mehr richtig auf die sexuellen Bedürfnisse anderer[...]
[...]Patienten, die sich im Alltag normal belasten können, brauchen auch beim Sex keine besonderen Einschränkungen befürchten. Schwere Herzrhythmusstörungen, ein akutes Herzversagen oder gar Todesfälle während des Geschlechtsverkehrs sind eine große Seltenheit. Die körperliche Belastbarkeit beim Sex muss letztlich an der Belastbarkeit bei Sport und im Alltag gemessen werden. Das Thema Sex sollten Sie - auch wenn es Überwindung kostet - mit einem Arzt, möglichst einem Kardiologen besprechen.[...]
[...]Wenn eine Frau an Gebärmutterkrebs erkrankt, ist meistens eine Entfernung der Gebärmutter (Hysterektomie) notwendig. Dieser Eingriff kann für die Betroffene bedeuten, dass sie sich nicht mehr als vollständige Frau empfindet. Rein medizinisch gesehen gibt es keinen Grund, dass die Frau aufgrund der Operation ihr sexuelles Interesse oder Verhalten ändert. Allerdings können im Bereich des Scheidenblindsacks Narbenschmerzen auftreten, die bei intensivem Geschlechtsverkehr möglicherweise[...]
[...]Wer an Inkontinenz (Blasenschwäche) leidet, muss deshalb keinesfalls auf Sex verzichten. In leichteren Fällen kann es bereits ausreichen, vor dem Geschlechtsverkehr die Blase zu leeren, sodass während des Akts kein Urin abgeht. Im Stadium sexueller Erregung leiden viele Frauen an einer Tröpfelinkontinenz, das heißt, nur wenige Tropfen Harn gehen unkontrolliert ab. Durch regelmäßiges Trainieren der Beckenbodenmuskulatur kann dem entgegengewirkt werden. Allerdings dauert es eine gewisse[...]
[...]Intime Beziehungen zwischen Infizierten und Nichtinfizierten – gleichgültig ob hetero- oder homosexuelle – sind immer mit einem Risiko verbunden. Dies gilt es soweit als möglich zu minimieren. Wichtig ist vor allem, konsequent "Safer Sex" zu praktizieren, d.h. beim Geschlechtsverkehr immer Kondomen zu verwenden. Diese bieten den besten Infektionsschutz, denn es dürfen keine infektiösen Flüssigkeiten (zum Beispiel Blut, Sperma oder Vaginalsekret) auf Schleimhäute oder[...]
[...]Beschwerden vor oder während der Regelblutung kennt fast jede Frau. Bei welchen Symptomen sollte man einen Arzt aufsuchen? Beschwerden vor oder während der Regelblutung kennt fast jede Frau. Bei welchen Symptomen sollte man einen Arzt aufsuchen? (München – 20.01.2012) Wenn es im Unterbauch zieht, der Rücken schmerzt, der Bauch gebläht ist und die Stimmung gereizt – dann sind das bei Frauen oft Anzeichen für die beginnende Regelblutung. Und meistens kein Grund zur Beunruhigung.[...]




