Artikel zum Thema "schmerzen im alter"
[...]Schmerzen signalisieren immer, dass irgendwo im Körper etwas nicht in Ordnung ist oder dass ein schädlicher äußerer Einfluss die Gesundheit des Organismus bedroht. Schmerzen sind also ein Warnsignal. Sie können sich auf ganz unterschiedliche Weise äußern: Manchmal sind die Schmerzen ziehend und kommen in Schüben wie bei einer Gallenkolik, manchmal sind sie stechend und ausstrahlend wie bei einem Hexenschuss oder aber dumpf und drückend wie bei Kopfschmerzen. Bei vielen Menschen kommen[...]
[...]Schmerz kann als Symptom vieler verschiedener Erkrankungen auftreten. So geht ein Bandscheibenvorfall beispielsweise meist mit starken Rückenschmerzen einher, eine Nahrungsmittelunverträglichkeit wie Zöliakie kann Bauchschmerzen auslösen. Häufige Schmerzen sind: Muskel- und Gelenkschmerzen Halsschmerzen Kopfschmerzen Ohrenschmerzen Regelschmerzen Rückenschmerzen Schulter-Arm-Schmerzen Tumorschmerzen Zahnschmerzen Es wird davon ausgegangen, dass wenigstens 25 Prozent der älteren Menschen[...]
[...]Neuropathische Schmerzen sind Nerveneigenschmerzen, die auch als neurogene Schmerzen bezeichnet und häufig als brennend oder stechend empfunden werden. Häufige Ursachen sind Verletzungen, Stoffwechselerkrankungen, wachsende Tumoren oder auch Infektionen. Neuralgie: Die Neuralgie ist der häufigste Vertreter der Nerveneigenschmerzen. Ein wichtiges Beispiel ist die Trigeminus-Neuralgie. Hier treten Schmerzen im Versorgungsgebiet des Gesichtsnervs auf, wenn dieser erkrankt ist. Auch die[...]
[...]Jeder von uns kennt Schmerzen. Sie können bohren, stechen, brennen, zerren, ziehen. Haben wir Schmerzen, so sind unser Wohlbefinden und unsere Lebensqualität beeinträchtigt. Als Dauerzustand können sich Schmerzen sogar zu einem eigenständigen Krankheitsbild (Schmerzkrankheit) entwickeln. Obwohl Schmerzen zu den ältesten Erfahrungen von Menschen gehören und sehr weit verbreitet sind, fällt es bis heute schwer zu definieren, was Schmerz genau ist. Die bislang einzige allgemein anerkannte[...]
[...]Schmerzen entstehen nicht nur durch die akute Reizung von Schmerzrezeptoren. Auch Verletzungen und Entzündungen von Nervenbahnen oder Nervengifte verursachen Schmerzen. Daher werden zwei Arten von Schmerzen unterschieden: der nozizeptive und der neurogene oder neuropathische Schmerz. Beide unterscheiden sich in ihrer Symptomatik. Der nozizeptive Schmerz an oberflächlichen Strukturen wie Haut, Muskeln und Knochen äußert sich oft als ziehender, scharfer, gut lokalisierbarer Schmerz. Allerdings[...]
[...]Energiebedarf und Geschmacksempfinden verändern sich im Alter. Der Speiseplan sollte entsprechend angepasst werden. Energiebedarf und Geschmacksempfinden verändern sich im Alter. Der Speiseplan sollte entsprechend angepasst werden. (Bonn – 04.08.2011) Auch Senioren sollten auf eine ausgewogene und abwechslungsreiche Ernährung achten. „Der Energiebedarf wird mit dem Alter zwar geringer, weil die Muskelmasse abnimmt – aber der Nährstoffbedarf bleibt gleich“, erklärt[...]
[...]Insbesondere bei Demenz ist es schwer, mögliche Schmerzen Betroffener zu erfassen, da sie weniger als andere Menschen diesen Schmerzen Ausdruck geben können. Man könnte sie diesbezüglich fast als "sprachlose" Patienten bezeichnen. Wichtig bei dementen Personen ist, dass man aktiv nach möglichen Schmerzen suchen muss. Ziel der Schmerzerfassung bei dementen Patienten ist, diesen trotz ihrer Kommunikationsstörung eine adäquate Schmerzbehandlung zukommen zu lassen und sie nicht im Vergleich[...]
[...]Bei den Opioiden unterscheidet man die schwach bis mittelstark wirksamen und die stark wirksamen Opioide. Zu den schwächeren gehören zum Beispiel Tramadol, Tilidin und Codein, zu den stark wirksamen Morphin, Buprenorphin und Fentanyl. Sie sollten Betroffenen mit starken Schmerzen auf keinen Fall vorenthalten werden. Zwar müssen sie vom Arzt über ein spezielles Rezept verschrieben werden, da sie unter das Betäubungsmittelgesetz (BTM-Rezept) fallen, aber im Notfall können sie auch über ein[...]
[...]Diese Art von Schmerzen hat ihren Ursprung in seelischen Konflikten, die der Betroffene nicht zu bewältigen vermag. Häufig verstecken sich hinter psychogenen Schmerzen nicht verwundene Verlusterlebnisse, Belastungen am Arbeitsplatz oder andere schwerwiegende Sorgen. Der Zusammenhang zwischen der seelischen Not und den vorhandenen Schmerzen ist häufig nicht einfach zu erkennen. Selbst der Betroffene ist sich dessen zuerst nicht bewusst. Alle organischen, also körperlich fassbaren Ursachen,[...]
[...]In Deutschland leben mindestens acht Millionen Menschen mit schwer therapierbaren, länger als sechs Monate anhaltenden Schmerzen. Solche als chronisch bezeichneten Schmerzen können zunächst einmal eine körperliche Schädigung widerspiegeln, beispielsweise einen Bandscheibenvorfall. Im Gegensatz zu akuten Schmerzen haben chronische Schmerzen jedoch meist ihre Funktion verloren. Es sind Schmerzen, die selbst zur Krankheit geworden sind. Sie sind häufig diffus, das heißt, schlecht[...]




