Artikel zum Thema "schlaganfall"
[...]Ein Schlaganfall kann dramatische Folgen haben, ein schneller Therapiebeginn ist lebenswichtig. Frau Prof. Dr. med. Elisabeth Steinhagen-Thiessen, Leiterin der Forschungsgruppe Geriatrie an der Charité Berlin, erklärt Ihnen mehr zu Ursachen und Symptomen des Schlaganfalls.[...]
[...]Selbst wenn ein Patient nach einem Schlaganfall keine offensichtlichen Schäden wie eine Halbseitenlähmung davonträgt: Es können sich Störungen der Hirnleistung einstellen, die die Fähigkeit zur Führung eines Kraftfahrzeugs in Frage stellen. Oft leiden die Aufmerksamkeit, die Konzentration, die Reaktion, das Gedächtnis, das Denken und das Verstehen. Vielen Patienten mangelt es zudem an Einsicht, Kritikfähigkeit und Belastbarkeit. Experten äußern sich in den "Begutachtungsleitlinien zur[...]
[...]Sport kann für Schlaganfall-Patienten ein Lebenselixier sein. Er kann das Risiko für einen erneuten Apoplex senken, da er positiv auf Blutfettwerte und Blutruck wirkt. Außerdem verbessert regelmäßige Bewegung die Funktion der gelähmten Körperpartien und verringert Spastiken. Alltagsbewegungen – wie Gehen und Treppensteigen – werden sicherer, was das Sturzrisiko mindert. Besonders wichtig für Schlaganfall-Patienten, die häufig den Verlust von alltäglichen Fähigkeiten verwinden[...]
[...]Schlaganfall-Experten ziehen eine düstere Bilanz: In Deutschland ist der Apoplex die dritthäufigste Todesursache. Pro Jahr erleiden zirka 300.000 Männer und Frauen einen Schlaganfall, jeder fünfte stirbt an den Folgen. Bei einem Schlaganfall wird das Gehirngewebe nicht mehr richtig durchblutet. Es kommt zu einer Unterbrechung der Sauerstoffversorgung, Nervenzellen im betroffenen Areal werden geschädigt. Das kann erhebliche Folgen haben. Rund ein Drittel der Betroffenen werden[...]
[...]Besteht der Verdacht auf einen Schlaganfall, zählt bei der Versorgung und Behandlung jede Sekunde. Doch bevor mit lebensrettenden Maßnahmen begonnen werden kann, muss eines möglichst schnell geklärt werden: Liegt tatsächlich ein Schlaganfall vor? Das Problem im Notfall: Symptome wie Taubheitsgefühle in Armen und Beinen, Sprach- oder Bewegungsstörungen weisen nicht zwangsläufig auf einen Schlaganfall, also auf eine verstopfte Arterie des Gehirns hin. Ganz ähnliche Beschwerden treten auch[...]
[...]Auch wenn ein Patient sich nach einem Schlaganfall keine offensichtlichen Schäden davonträgt: Es können sich Störungen der Hirnleistung einstellen, die gegen das Autofahren sprechen. Oft leiden die Aufmerksamkeit, die Konzentration, die Reaktion, das Gedächtnis, das Denken und das Verstehen. In den "Begutachtungsleitlinien zur Kraftfahrzeugeignung" heißt es sinngemäß: "Wer an den Folgen eines Schlaganfalles leidet, ist bei Vorliegen relevanter neurologischer oder neuropsychologischer[...]
[...]Ein schwerer Schlaganfall ändert das Leben der Betroffenen meist völlig. Die direkten körperlichen Ursachen können oft gut behandelt werden. In vielen Fällen ist die weitaus größere Herausforderung mit den Folgen des Schlaganfalls im Alltag zurecht zu kommen. Tipps und Ratschläge können dabei helfen, den Weg zurück ins Leben zu finden. Wie kann man durch einen angemessenen Lebensstil das Risiko für einen weiteren Schlaganfall verringern? Sportliche Betätigung kann wahre Wunder[...]
[...]Nach einem Schlaganfall ist oft mit einem Mal alles anders. Grundlegende Dinge wie Sprechen, Gehen oder Lesen müssen manchmal ganz neu erlernt werden. Die Erfolgsaussichten sind umso besser, je früher Rehabilitationsmaßnahmen ergriffen werden. In guten Krankenhäusern wird damit bereits in der akuten Phase eines Schlaganfalls angefangen. Wenn es zu einem Schlaganfall gekommen ist, ist nicht nur die Akuttherapie entscheidend. Sobald der Patient nach einem Schlaganfall stabilisiert ist, muss[...]
[...]Der erste und wichtigste Schritt nach einem Schlaganfall ist die Stabilisierung der lebenswichtigen Funktionen wie Atmung und Kreislauf. Ein bewusstloser oder sogar beatmungspflichtiger Patient mit Verdacht auf einen Schlaganfall wird auf die Intensivstation gebracht. Der wache Patient sollte nach Möglichkeit in ein Krankenhaus mit einer auf den Schlaganfall spezialisierten Abteilung (Stroke Unit) gebracht werden. Bei eher niedrigem Blutdruck, d.h., wenn der obere, systolische Wert unter 120[...]
[...]Der Schlaganfall zählt zu den kardiovaskulären Erkrankungen, denn es handelt sich um eine Erkrankung des Blutgefäßsystems, der meistens eine Arteriosklerose zu Grunde liegt. Es gelten daher alle Risikofaktoren, die zu einer Arteriosklerose führen auch für den Schlaganfall. Die meisten Risikofaktoren sind durch eine Veränderung des Lebensstils beeinfluss- oder vermeidbar. Zu den wichtigsten Risikofaktoren zählen: arterielle Hypertonie: Starke Blutdruckanstiege schädigen die[...]




