Lexikon der medizinischen Fachbegriffe – S

  • Die durch SPECT erzeugten Aufnahmen zeigen, wie sich das in die Blutbahn injizierte radioaktive Arzneimittel im Gewebe verteilt. Man kann damit Stoffwechselfunktionen darstellen. Dieses Verfahren ist kostengünstiger, weniger aufwendig und weiter verbreitet als die Positronen-Emissions-Tomografie (siehe dort).
  • Langsam wirkende Medikamente gegen die Arthritis, die symptomatisch wirken und auch Einfluss auf den Krankheitsverlauf nehmen können.
  • Form der Depression, die in den Herbst- und Wintermonaten auftritt.
  • Spezielles Nervenzentrum im Rückenmark, das die Funktion der Blasenentleerung und der Speicherung des Urins steuert
  • Teil der unteren Wirbelsäule. Der Sakralwirbel S1 ist der oberste Beckenwirbel und liegt am Übergang zur Lendenwirbelsäule.
  • Schmerz- und fiebersenkender sowie entzündungshemmender Wirkstoff, der als Acetylsalicylsäure (ASS) oral eingenommen werden kann. Bei der äußerlichen Therapie kommt er auch oft in Salben zur Anwendung.
  • Stäbchenförmige, Toxin (Giftstoff) bildende Bakteriengruppe. Die Salmonellen werden durch verunreinigtes Wasser oder Lebensmittel übertragen. Sie sind über Monate überlebensfähig und werden durch Einfrieren nicht abgetötet. Eine Infektion führt zu Magen-Darm-Beschwerden teils mit starken Durchfällen.
  • Wörtliche Bedeutung: „Erzeugung von Gesundheit“, als Gegensatz zur Pathogenese: „Entstehung von Krankheit“. Während der pathogenetische Ansatz nach dem fragt, was krank macht, fragt der salutogenetische Ansatz nach dem, was gesund macht. Indem der Patient ein Bewusstsein über seine eigenen gesundheitsfördernden Instinkte und Körpermechanismen erlangt, entwickelt er die Fähigkeit, krankmachende Faktoren abzuwehren bzw. abzuschwächen und gesundheitsfördernde anzunehmen bzw. zu verstärken.
  • Seifenartige Pflanzenstoffe, teilweise giftig. Sie dienen vielen Pflanzen als Abwehrstoff und werden in der Naturheilkunde verwendet.
  • Sarkoidose ist eine entzündliche Allgemeinerkrankung des Körpers bei der vor allem das Bindegewebe mit Bildung von Granulomen (Knötchen) reagiert, verbunden mit einer verstärkten Immunantwort der Abwehrzellen in den betroffenen Organen. Eine Ursache ist bisher nicht bekannt. Die Sarkoidose manifestiert sich vor allem in Lymphknoten und Lunge, kann aber auch Haut, Leber, Augen, Skelett, Herz oder Nervensystem betreffen.
  • Bösartiger Tumor, der vom Stützgewebe (in beispielsweise Bindegewebe, Knochen, Knorpel, Fettgewebe, Muskel) ausgeht und frühzeitig in die Blutgefäße Krebszellen streut.
  • Sehr reaktive und kurzlebige Atome oder Moleküle, die Zellschäden hervorrufen können. Sie entstehen zum Beispiel aufgrund von Zigarettenrauch, treten aber auch im normalen Stoffwechsel auf.
  • Schutzmantel der Haut gegen Chemikalien und Bakterien. Die chemische Reaktionsfähigkeit liegt im schwach sauren Bereich bei einem pH-Wert zwischen 4,6 und 6,0.
  • Akute Infektionskrankheit, die meist bei Kindern auftritt. Erreger sind Scharlach-Toxin bildende A-Streptokokken. Charakteristisch für eine Scharlachinfektion sind: plötzlich auftretendes hohes Fieber, Schüttelfrost, Erbrechen, starkes Krankheitsgefühl, Schluckbeschwerden bei hochrotem Rachen und geschwollenen Gaumenmandeln, Himbeerzunge und ein nach ein bis zwei Tagen auftretender Hautausschlag ("Scharlachexanthem"). Behandelt wird mit einem Antibiotikum.
  • Umgangssprachliche Bezeichnung für eine periphere arterielle Verschlusskrankheit (siehe PAVK) in den Beinen. Schaufensterkrankheit wird die PAVK auch genannt, weil die Patienten offenbar oft vor Schaufenstern stehen bleiben, wenn sie vor Schmerzen nicht mehr weiterlaufen können.
  • Das Schilddrüsengewebe unterliegt nicht mehr der zentralen Regulation, was zu einer nicht bedarfsgerechten Produktion von Schilddrüsenhormonen führt. In der Regel liegt dann eine Überfunktion vor. Ursache ist oft ein Jodmangel.
  • Die in den Schilddrüsenzellen (Thyreozyten) gebildeten Hormone Trijodthyronin (T3) und Thyroxin (T4). Beide spielen eine wichtige Rolle für den Organismus, besonders beim Energiehaushalt.
  • Depression, bei der zusätzlich Symptome einer Schizophrenie bestehen.
  • Anfallsweises Auftreten von länger als zehn Sekunden andauernden Atemstillständen vor allem während des Non-REM-Schlafs. Dadurch entsteht im Körper eine Unterversorgung mit Sauerstoff. Der Schlaf ist beeinträchtigt, Tagesmüdigkeit die Folge.
  • Anteil der einzelnen Schlafphasen – wie Tiefschlaf- und REM-Phase – am gesamten Schlaf. Sie verändert sich im Laufe des Lebens, mit zunehmendem Alter reduziert sich der Tiefschlaf.
  • Lähmung mit erniedrigtem Muskeltonus; kommt nach Schlaganfällen nur in den ersten Stunden vor, danach handelt es sich stets um spastische Lähmungen mit erhöhtem Muskeltonus
  • Im Schlaflabor eines schlafmedizinischen Zentrums kann ein Patient mithilfe der Polysomnographie (PSG) auf bestimmte Schlafstörungen wie die Schlafapnoe untersucht werden. Der Patient verbringt in der Regel zwei bis drei Nächte im Schlaflabor.
  • Im Schlaf findet ein rhythmischer Ablauf von fünf Schlafphasen statt wie der REM-Phase, der Leichtschlaf- und der Tiefschlaf-Phase.
  • Methode der Verhaltenstherapie, bei der die Schlafdauer zunächst eingeschränkt und dann wieder schrittweise erhöht wird.
  • Zu den modernen, relativ nebenwirkungsarmen Schlafmedikamenten zählen die Z-Präparate, die z.B.  Zolpidem und Zopiclon heißen. Helfen können auch Antidepressiva. Benzodiazepine wirken sehr beruhigend, bergen jedoch ein hohes Abhängigkeitspotential. Häufig nehmen Patienten auch die frei verkäuflichen Antihistaminika, doch sie sind wegen ihrer Nebenwirkungen nicht zu empfehlen. Pflanzliche Präparate wie Baldrian und Johanniskraut sind einen Versuch wert.
  • Zur genauen Diagnostik einer Schlafstörung ist ein Schlaftagebuch empfehlenswert, in dem der Patient jeden Tag morgens und abends den Ablauf der Nacht, Aufwachhäufigkeit, Einschlaflatenz oder Tagesmüdigkeit einträgt.
  • Schlagartig, plötzlich auftretende Durchblutungsstörung des Gehirns; Unterversorgung der Nervenzellen, sodass es zu Funktionsausfällen kommt.
  • Die Schleimhautbarriere des Magens stellt einen Schutz vor Selbstandauung durch die Magensäure dar. Sie wird durch den Schleim und das bikarbonathaltige Sekret der Nebenzellen gebildet. Auch eine ausreichende Schleimhautdurchblutung, die durch Prostaglandin gefördert wird, ist wichtig für die Intaktheit der Schleimhautbarriere.
  • Lang anhaltende oder besonders starke Schmerzen führen zu einer Veränderung der Nervenzellen im Rückenmark, die diese gegenüber jeglichen Reizen empfindlicher macht.
  • In einem Schmerztagebuch hält der Patient regelmäßig und systematisch fest, wann, wie oft, wie intensiv und wodurch Schmerzen innerhalb eines bestimmten Zeitraums, z.B. zwei Wochen, auftreten. Zu jedem Arztbesuch bringt der Patient das Tagebuch mit.
  • Genetisch bedingte, nicht ansteckende, durch verschiedene Faktoren ausgelöste Hautkrankheit. Kennzeichen sind Entzündung der Lederhaut, Verdickung, Schuppung und erheblich gesteigerte Zellteilung der Oberhaut. Es treten flache, scharf begrenzte rötliche Flecken mit silberweißen Schuppen auf.
  • Fehlstellung der Finger bei lang bestehender rheumatoider Arthritis, bei der die Fingermittelgelenke stark überstreckt sind und die Endgelenke abgeknickt sind
  • Spezielle Form des Diabetes, der durch eine Schwangerschaft ausgelöst wird und unbehandelt ernste Risiken für Mutter und Kind birgt. Meistens bildet sich diese Form der Zuckerkrankheit nach der Schwangerschaft zurück.
  • Dienen zur Wärmeregulierung des Körpers. Ihr Sitz ist in der Unterhaut, der Ausführungsgang mündet als Pore auf der Oberhaut. Der Schweiß besteht aus Wasser und gelösten Stoffen, vor allem Kochsalz
  • Hauttest zur Abklärung einer Typ-I-Allergie. Beim Scratchtest wird die Haut mit einer Lanzette oberflächlich eingeritzt. Dieser Test wird vor allem zur Abklärung von Nahrungsmittelallergien eingesetzt
  • Fettige Haut aufgrund starker Talgbildung. Die Haut ist feucht, dick, grobporig und widerstandsfähig
  • Trockene Haut; die Haut ist spröde, empfindlich, leicht rissig und kann schuppen
  • Verfahren zur Behandlung des Prostatakarzinoms, bei dem kleine radioaktiv geladene Metallstifte eingesetzt werden, die kontinuierlich Strahlung abgeben.
  • kleine, unter der Haut liegende Venen und Seitenäste der oberflächlichen Stammvenen (kleine und große Rosenvene), die isoliert erweitert sind oder ein Netz von Krampfadern überall am Bein bilden
  • Bluthochdruckform, die Folge einer anderen Erkrankung ist, etwa einer Nierenerkrankung oder einer Hormonstörung.
  • Hyperurikämie aufgrund anderer Begleitkrankheiten
  • Verhindern des erneuten Auftretens von Krankheitszeichen, insbesondere schwerwiegenderer Störungen (zum Beispiel eines Schlaganfalls nach TIA)
  • Behandlung mit Medikamenten ohne ärztliche Abklärung und ohne Rezept. In Ihrer Apotheke finden Sie hierzu kompetente Beratung.
  • Empfindlichkeit.
  • das Sprachverständnis betreffende Aphasie mit flüssigem Reden, wobei das Gesprochene aber nicht verständlich ist (= rezeptive Aphasie, = Wernicke-Aphasie)
  • Der erste Lymphknoten in einem bestimmten Lymphabflussgebiet. Beim Brustkrebs wird der Wächter-Lymphknoten untersucht, um festzustellen, ob sich Krebszellen bereits über die Lymphbahn ausgebreitet haben. Ist der Sentinel-Lymphknoten frei von Krebszellen, müssen nicht alle anderen Lymphknoten entfernt werden.
  • Arzneistoffe, die vorwiegend als Mittel gegen Depressionen eingesetzt werden. Ihre Wirkweise besteht darin, dass sie die Wiederaufnahme der Botenstoffe Serotonin und Noradrenalin in die Nervenzelle verhindern, indem sie sich an deren Transportproteine anlagern. Sie sind relativ moderne Arzneimittel und nebenwirkungsärmer als die älteren Mittel in diesem Anwendungsbereich.
  • Eiweißfraktion im Blutserum; zu niedrige Werte deuten auf einen Ernährungsmangel oder eine chronische Entzündung hin.
  • Im Blutserum befindliches Kreatinin ist die Ausscheidungsform des Kreatin, das sich als Energiereserve im Muskel befindet. Kreatinin wird über die Niere ausgeschieden und ist ein Maß für die Nierenfunktion.
  • Stoffe, die die Wiederaufnahme von Zucker aus den Nieren in die Blutbahn hemmen; der überschüssige Zucker wird dann über die Nieren im Urin ausgeschieden.
  • Erbliche bedingte Anämie, bei der die Bildung von Hämoglobin gestört ist und sich infolgedessen sichelförmige rote Blutkörperchen ausbilden.
  • S-förmig geschlungener Teil des Grimmdarms vor dem Übergang in den Mastdarm
  • Weg, auf dem Reize z.B. in Zellen übermittelt werden. Das ursprüngliche Signal wird dabei verstärkt.
  • deutlich erkennbar, erheblich, wesentlich.
  • Generalisierte entzündliche Immunreaktion eines Organismus aufgrund verschiedener Ursachen (z.B. Verbrennung, Trauma) ohne bakterielle Infektion.
  • Bei dieser Therapie spritzt der Patient selbstständig ein Medikament in den Schwellkörper des Penis, um eine Erektion zu ermöglichen.
  • Untersuchungsmethode, bei der dem Patienten ein radioaktives Medikament verabreicht wird, das sich an einer bestimmten Stelle im Körper anreichert, beispielsweise in Metastasen. Über eine spezielle Kamera lässt sich dies dann sichtbar machen.
  • Die äußere Augenhaut, das "Weiße" im Auge.
  • Kleine chemische Moleküle, die die Weitergabe von Wachstumsimpulsen in eine Tumorzelle blockieren. Small molecules richten sich dabei gegen bestimmte Enzyme (Kinasen, Phosphatasen).
  • den Körper betreffend
  • Zusammen mit dem vegetativen Nervensystem bilden beide Systeme das periphere Nervensystem des Menschen. Das somatische Nervensystem steuert hauptsächlich die bewusste Wahrnehmung und die willkürlichen motorischen Funktionen.
  • Die Anteile der Großhirnrinde, die der Wahrnehmung und Verarbeitung von äußeren Reizen dienen.
  • Form der künstlichen Ernährung, bei der flüssige Nahrung durch eine Magensonde oder eine PEG verabreicht wird
  • Untersuchungsmethode, die mittels Ultraschallwellen von außen das Körperinnere sichtbar macht.
  • Hierbei bestehen bedeutende Ängste etwa davor, sich in Gesellschaft anderer frei zu äußern, zu essen oder sich zu bewegen. Auch die Prüfungsangst zählt dazu.
  • Ein medizinisches Untersuchungsgerät, mit dem der Augenarzt die Augen stereoskopisch (räumlich) betrachten kann. Mit der Spaltlampe wird der vordere Augenbereich mit Linse, Hornhaut und vorderer Augenkammer betrachtet. Durch Pupillenerweiterung wird es möglich, Netzhaut oder Hornhautrückfläche zu sehen.
  • erhöhte Eigenspannung der Skelettmuskulatur, die auf eine Schädigung des Gehirns oder Rückenmarks zurückzuführen ist.
  • mit einer vermehrten Muskelspannung (Spastik) einhergehend; Gegensatz = schlaff
  • Lähmung aufgrund einer Schädigung des zentralen Nervensystems (Gehirn und Rückenmark), unter anderem mit erhöhter Muskelspannung einhergehend
  • Eignung.
  • Äußerer Schließmuskel der Blase, der im Beckenboden liegt und willentlich gesteuert werden kann
  • Innerer Blasenschließmuskel, der nicht willentlich steuerbar ist
  • Auch: offener Rücken; angeborene Spaltbildung der Wirbelsäule
  • zum Rückenmark gehörend, im Bereich der Wirbelsäule liegend.
  • für die Sprache zuständige Teile des Gehirns
  • Durch Gluten (siehe dort) ausgelöste Darmerkrankung, die zum Untergang der Darmzotten führt. Symptome sind vor allem Bauchschmerzen, Durchfälle, Gedeihstörungen und Anämie.
  • Die Einstufung eines Tumors nach seinem Stadium. Hierfür wird die TNM-Klassifikation (siehe dort) verwendet.
  • behandlungsbedürftige Krampfadern der großen und kleinen Rosenvene
  • Körperzellen, die sich zu verschiedenen Zelltypen oder zu Gewebe entwickeln können. Embryonale Stammzellen kommen nur im frühen Embryo vor und können jegliche Art von Gewebe bilden. Fötale Stammzellen finden sich in fötalem Gewebe – also nach Beginn der Organentwicklung, aber noch vor der Geburt. Adulte Stammzellen sind im Körper nach der Geburt besonders im Knochenmark, aber auch in Fettgewebe, Gehirn, Leber, Bauchspeicheldrüse oder Nabelschnur vorhanden und können sich nur noch in etwa 20 verschiedene Gewebearten entwickeln. Mesenchymale Stammzellen erneuern vor allem das Bindegewebe.
  • Expertenkommission am Robert Koch-Institut, die in regelmäßigen Abständen wissenschaftlich fundierte Empfehlungen zur Impfung abgibt.
  • Kugelförmige Bakterien, die einerseits zur Normalflora gehören, aber auch unter gewissen Umständen Krankheiten auslösen können. Bestimmte Merkmale der Staphylokokken sagen bereits etwas über ihre krankheitserregende Potenz aus. So werden die koagulasepositiven Staphylokokken, d.h. diese Erreger bilden einen besonderen Stoff, der sie vor dem körpereigenen Immunsystem schützt, als Krankheitserreger eingestuft.
  • Medikamente, die über die Hemmung eines Enzyms die Produktion von Cholesterin im Körper verringern – zum Beispiel Simvastatin, Atorvastatin, Cerivastatin.
  • Gegenteil von ambulanter Behandlung: Therapie mit Unterbringung in einem Krankenhaus über Nacht.
  • Man spricht von einem Status epilepticus wenn:

    - es zu Anfallsserien kommt, bei denen die Intervalle so kurz sind, dass der Patient dazwischen das Bewusstsein nicht vollständig wieder erlangt
    - Anfälle, die mit einer Bewusstlosigkeit verbunden sind, länger als fünf Minuten dauern
    - Anfälle ohne Bewusstlosigkeit länger als 20 Minuten dauernDiese lang andauernden Anfälle können lebensbedrohlich sein und ein Notarzt sollte alarmiert werden.
  • Herbeiführen einer Zeugungsunfähigkeit. Bei Männern geschieht dies, indem man die Samenleiter, bei Frauen, indem man die Eileiter unterbindet.
  • Kortisonsalbe
  • Künstlich hergestellter Ausgang eines Hohlorgans (z.B. Darm, Luftröhre, Magen) nach außen.
  • Bakterienart, die hauptsächlich die Zahnkaries verursacht und bei fast jedem Menschen im Speichel vorkommt.
  • Wirkstoff, der frisch geronnenes Blut wieder auflöst. Wird bei rechtzeitig erkannter Thrombose zur Auflösung von Blutgerinnseln eingesetzt.
  • Das Phänomen, dass bei schweren Verletzungen die Schmerzwahrnehmung komplett ausgeschaltet werden kann, damit andere, für das Überleben in der akuten Stresssituation wichtigere Wahrnehmungsinhalte, aufgenommen werden können, z.B. Fluchtwege etc.
  • Im Rahmen einer Kontaktallergie können sich die Ekzeme auf andere Hautareale ausweiten. Dann sind die Hautveränderungen nicht mehr allein auf die Kontaktstellen beschränkt. Manchmal kann die gesamte Haut betroffen sein
  • Herzinfarkt, bei dem der Betroffene keine Symptome bemerkt.
  • Blutung in den Subarachnoidalraum
  • schmaler Raum im Schädelinnern zwischen der Hirnoberfläche und der Arachnoidea (= Teil der weichen Hirnhaut); enthält außer Blutgefäßen und Hirnnerven, die in das Gehirn ein- und aus diesem austreten, normalerweise nur Liquor (Nervenwasser)
  • Teilverrenkung, unvollständige Ausrenkung eines Gelenkes.
  • einem Selbstmord vorbeugen
  • Sulfide sind schwefelhaltige Verbindungen, die zum Beispiel in Knoblauch, Lauch, Zwiebeln, Schalotten und Schnittlauch enthalten sind. Sie haben eine antibakterielle Wirkung. Sulfide sollen außerdem die Blutgerinnung beeinflussen und die Verdauung fördern.
  • siehe Sulfonylharnstoffe
  • Medikamente, die die Freisetzung von Insulin aus der Bauchspeicheldrüse anregen – zum Beispiel Glibenclamid.
  • Eine ein Organsystem unterstützende Therapie, die die Funktion des Organsystems (vorübergehend) übernimmt.
  • Dieser Katheter wird direkt in Lokalanästhesie durch die Bauchdecke in die gefüllte Harnblase eingeführt. Er eignet sich besonders, wenn eine langfristige Katheterisierung unumgänglich ist, da die Infektionsgefahr geringer ist als bei Kathetern, die durch die Harnröhre geführt werden. Auch der Tragekomfort ist größer als bei anderen Katheterarten.
  • Zuckerersatzstoff ohne Kohlenhydrate
  • Teil des autonomen Nervensystems, das eine Steigerung der Leistungsfähigkeit des Körpers und den Abbau von Energiereserven bewirkt. Gegenspieler zum parasympathischen Nervensystem.
  • Medikamente oder körpereigene Stoffe, die stimulierend auf das sympathische Nervensystem – einen Anteil des vegetativen Nervensystems – wirken: Der Blutdruck und die Herzfrequenz steigen, die Atemwege erweitern sich, die Leistung wird allgemein gesteigert, der Energieverbrauch erhöht, der Appetit gemindert. Der innere Blasenschließmuskel spannt sich an.
  • Verbindungsstelle zwischen zwei Nervenzellen oder zwischen einer Nervenzelle und einem Organ, zum Beispiel der Muskulatur.
  • Mikroskopisch kleiner Spaltraum zwischen einer Synapse und der nachgeschalteten Zelle.
  • Gelenkschmiere
  • Innenschicht der Gelenkkapsel, produziert die Gelenkschmiere (Synovia)
  • Symptomatic slow acting Drugs in Osteoarthritis sind Medikamente, deren Wirkstoffe Chondroitin, Hyaluronsäure und Glucosamin verbessernd auf die Symptomatik bei Arthrose einwirken.
  • Bildgebendes Verfahren, bei dem radioaktiv markierte Stoffe in den Körper gespritzt werden und sich dann im Zielorgan anreichern. Eine spezielle Kamera macht die Strukturen des Organs sichtbar.
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