Artikel zum Thema "rueckenmark"
[...]Die äußeren Begrenzungen der Wirbelkörper bestehen aus festen Rindenknochen (Kortikalis). Dazwischen befindet sich der sogenannte Schwammknochen (Spongiosa), der aus vielen kleinen Verästelungen, den Knochenbälkchen, besteht. Diese Konstruktion sorgt für eine hohe Stabilität bei niedrigem Gewicht. Die Hohlräume zwischen den Knochenbälkchen sind mit dem Knochenmark ausgefüllt, das Gewebe enthält, in dem Blutkörperchen gebildet werden. Auf der Rückseite der Wirbelkörper bilden sich[...]
[...]Andere langsam verlaufende Motoneuronenerkrankungen können ähnliche Symptome zeigen wie die Amyotropher Lateralsklerose (ALS): Hierzu gehören beispielsweise die spastische Spinalparalyse (SSP), auch hereditäre spastische Paraplegie (HSP) genannt, eine vererbliche Erkrankung, die die sogenannten „ersten motorischen Neurone“ befällt, also jene Nervenfasern, die von Gehirn kommend durch das Rückenmark laufen. Eine Schädigung dieser Neurone äußert sich in einer Spastik, in diesem Falle[...]
[...]Wenn bei Patienten mit Darmkrebs (Kolorektales Karzinom) die Erkrankung schon sehr weit fortgeschritten und eine Heilung nicht mehr möglich ist, kann auch eine lindernde Therapie – also eine Palliativtherapie – für den Patienten eine deutliche Steigerung der Lebensqualität bringen. Zu einer Palliativtherapie beim Kolorektalen Karzinom gehören: SchmerzmittelJe nach Schmerzsituation können Medikamente gegen Schmerzen in unterschiedlicher Stärke bis hin zu Opioiden (morphinartigen[...]
[...]Schmerzmittel, die nicht am Opiatrezeptor des Gehirns oder Rückenmarks angreifen, sondern über andere Mechanismen wirken, werden als Nicht-Opioide bezeichnet. Einige dieser Schmerzmedikamente rufen stärkere, andere weniger starke unerwünschte Wirkungen hervor. Sie werden für die erste Stufe des WHO-Stufenschemas zur Schmerztherapie angewendet. Zu den Nicht-Opioiden gehören: Acetylsalicylsäure Paracetamol Metamizol Diclofenac Ibuprofen selektive COX-2-Hemmer Dabei wirkt Acetylsalicylsäure[...]
[...]Schmerzen sind ein Alarmsignal des Körpers. Diese Warn- und Schutzfunktion trifft auf alle akuten Schmerzen zu. elektrisch (zum Beispiel durch einen Stromschlag) mechanisch (zum Beispiel durch einen Nadelstich) chemisch (zum Beispiel durch Verätzung) thermisch (zum Beispiel durch Verbrennung) Entzündungen Koliken Durchblutungsstörungen Überall im Körper befinden sich im Gewebe spezialisierte Sinneszellen, die sogenannten Nozizeptoren. Sie nehmen den schmerzauslösenden Reiz auf[...]
[...]Ein weiteres Verfahren, das jedoch an Bedeutung bei der Diagnostik des Bandscheibenvorfalls verloren hat und speziellen Fragestellungen vorbehalten bleibt, ist die Myelografie. Hierbei wird Kontrastmittel mit einer feinen Nadel in den Wirbelkanal gespritzt. Die Flüssigkeit verteilt sich und umspült die Nerven, die sich nun als linienförmige Aufhellungen verfolgen lassen. Ein Bandscheibenvorfall (Diskusprolaps) oder ein Knochenanbau zeigt sich durch eine Aussparung des Kontrastmittels im[...]
[...]Ob eine Epilepsie vorliegt, kann meist mit einer Elektroenzephalografie (EEG) geklärt werden. Unklar bleibt häufig, was die eigentliche Ursache der Erkrankung ist. Bei vielen Menschen mit Epilepsie kann nie herausgefunden werden, woher ihre Krankheit genau kommt. Bei einigen geben jedoch bestimmte bildgebende Verfahren Aufschluss über die Ursachen für die epileptischen Anfälle. Um die Diagnose Epilepsie zu stellen und andere Erkrankungen auszuschließen, werden auch Laboruntersuchungen und[...]
[...]Typischerweise beginnt die rheumatoide Arthritis (chronische Polyarthritis, Rheuma) in den kleinen Gelenken. Dies sind in der Regel die Gelenke, die sich weiter von der Körpermitte entfernt befinden (Finger, Zehen, Hände, Füße). Mit zunehmender Krankheitsdauer und zahlreichen akuten Schüben jedoch breitet sich die Erkrankung immer mehr in Richtung Körpermitte aus. Das heißt, auch die größeren Gelenke erkranken: Sprunggelenk, Handgelenk, Ellenbogen, Knie, auch Hüft- und Schultergelenk.[...]
[...]In der Therapie der rheumatoiden Arthritis (chronische Polyarthritis, Rheuma) werden zwei Gruppen von Schmerzmedikamenten eingesetzt:die nichtsteroidalen Antirheumatika (NSAR) und reine Schmerzmittel. Letztere - auch Analgetika genannt - werden vom Arzt verordnet, wenn die Schmerzbehandlung mit NSAR nicht ausreicht. Selten werden auch opiathaltige Schmerzmittel gegeben.Analgetika gibt es als Kapseln, Tabletten, Tropfen, Spritzen und langwirksame Pflaster, die - in Abhängigkeit von dem[...]
[...]Wir müssen den Kopf innerhalb kürzester Zeit nach rechts und links drehen, vor- und zurückneigen. Um diese Beweglichkeit der Haslwirbelsäule zu gewährleisten, unterscheiden sich die beiden obersten Wirbelkörper, der Atlas und der Axis, deutlich von den tiefer gelegenen Wirbeln. Der zweite Halswirbelkörper (Axis) ist zum Kopf hin zapfenförmig ausgebildet. Er ersetzt den Körper des ersten Wirbels. Dieser sogenannte Atlas ist ein ringförmiger Knochen, der sich um den Zapfen des Axis[...]




