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Radiofrequenzobliteration:
Verfahren zur Behandlung einer Varikosis (siehe dort) mittels Radiowellen. Dabei wird ein Katheter in das erkrankte Gefäß eingeführt, anschließend kommen Radiowellen zum Einsatz. Die Hitzeeinwirkung schädigt die Gefäßinnenhaut, was dann im weiteren Verlauf zum Verschluss des Gefäßes führt.
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Radiowellen:
Elektromagnetische Wellen in einem Frequenzbereich von einigen kHz bis etwa 3 GHz. Sie können natürlichen (zum Beispiel aus dem Weltall) oder technischen Ursprungs sein.
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randomisiert:
zufällig.
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Rast-Test:
Laboruntersuchung, die Antikörper gegen bestimmte Allergene im Blut nachweist.
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raumfordernder Mediainfarkt:
Hirninfarkt im gesamten oder großen Teilen des Versorgungsgebietes der Arteria cerebri media (mittleren Hirnarterie), der entweder durch eine Blutung oder durch ein Hirnödem (Wasseransammlung) Druck auf das Hirngewebe ausübt.
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Regenbogenhaut (Iris):
Durch Pigmente gefärbte Blende des Auges.
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Regeneration :
Prozesse, die zur Wiederherstellung eines physiologischen Gleichgewichtszustandes führen.
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Rehabilitation:
In der Medizin: einen Gesundheitsschaden oder dessen Folgen beseitigen oder mildern.
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Reiseapotheke:
Enthält Medikamente, die dazu bestimmt sind, sich im Urlaub gegen gesundheitliche Beschwerden zu wappnen und die Medikamente, die regelmäßig auch zu Hause eingenommen werden
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Reizblase:
Spezielle Form der Dranginkontinenz, für die keine körperliche Ursache gefunden werden kann
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rektal:
Über den Enddarm.
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REM-Schlaf:
Schlafphase, die durch schnelle Bewegungen der Augen (Rapid Eye Movements) gekennzeichnet ist. Die genaue Bedeutung ist derzeit nicht geklärt. Wahrscheinlich träumen Menschen in dieser Phase intensiv.
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Restharn:
Hiermit wird die Menge an Urin (in ml) bezeichnet, die nach normalem Wasserlassen noch in der Blase verbleibt und ein ideales Milieu für Krankheitserreger bietet.
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Retard-Arzneimittel:
Medikamenten Form, die den Wirkstoff verzögert freigibt. Dadurch wird die Wirkdauer verlängert und die Medikamente müssen seltener eingenommen werden
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Retardkapseln:
Medikamentenform, bei der der Wirkstoff verzögert freigesetzt wird.
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Retina:
Netzhaut des Auges, die aus spezialisiertem Nervengewebe besteht; dort wird das auftreffende Licht in Nervenimpulse umgewandelt.
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Retinopathie:
Netzhauterkrankung des Auges; bei der proliferativen (wuchernden) Retinopathie bilden sich neue Blutgefäße, die in den Glaskörper des Auges hineinwachsen können.
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Reverse Transkriptase:
Enzym (siehe dort), das die RNA in DNA transkribiert (umschreibt).
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Reverse-Transkriptase Hemmer:
Antiretrovirale Medikamente, die bei der HAART eingesetzt werden.
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reversibles ischämisches neurologisches Defizit (RIND):
Zerebrale Durchblutungsstörung mit sich völlig zurückbildenden Störungen und Ausfällen, die jedoch länger als einen Tag anhalten.
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Rhesus-Unverträglichkeit:
Eine Unverträglichkeit zwischen mütterlichem und kindlichem Blut kann zur Auflösung der roten Blutkörperchen des Kindes führen. Die Auswirkungen dieser Unverträglichkeit kommen allerdings erst bei der zweiten Schwangerschaft zum Tragen. Die Unverträglichkeit kommt zustande, wenn sich auf den mütterlichen roten Blutkörperchen kein Rhesusfaktor befindet, sie ist rh-negativ, das Kind jedoch den Rhesusfaktor geerbt hat, es ist RH-positiv. Während der Schwangerschaft wird normalerweise keine Blut zwischen Mutter und Kind ausgetauscht. In der Regel findet ein Blutkontakt erst bei der Geburt statt, so dass der mütterliche Organismus erst nach der Geburt des ersten Kindes Antikörper gegen den Rh-Faktor bildet. Bei einer zweiten Schwangerschaft hat die Mutter dann Antikörper gegen den Rh-Faktor gebildet und diese können die Plazenta druchwandern und das zweite Kind gefährden. Um diese Rh-Faktoren in der zweiten Schwangerschaft abzufangen und für das Kind unschädlich zu machen, werden der Mutter Antikörper gegen diese Rh-Antikörper gespritzt.
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Rhesusfaktor:
Zuerst an Rhesusaffen entdecktes Protein (Eiweiß) auf der Oberfläche von roten Blutkörperchen. Zum Rhesus-System gehören mehrere Proteine. Bedeutung hat der Rhesusfaktor in der Schwangerschaft. Der Rhesusfaktor wird vererbt.
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Rheumafaktor:
Autoantikörper, die sich gegen körpereigenes Gewebe richten; bei 70 bis 80 Prozent der Patienten mit rheumatoider Arthritis im Blut nachweisbar. Wer den Rheumafaktor im Blut hat, muss nicht zwangsweise auch an rheumatoider Arthritis erkranken, hat aber ein höheres Risiko. Wer dagegen keinen Rheumafaktor hat, kann trotzdem erkranken, auch wenn es unwahrscheinlicher ist. Der Nachweis von Rheumafaktor im Blut oder in der Gelenkflüssigkeit ist Teil der Diagnosestellung.
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Rheumaknoten:
Unter der Haut liegende Knoten, die im Verlauf einer rheumatoiden Arthritis entstehen und vor allem an den Streckseiten der Gelenke auftreten.
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Rheumatoide Arthritis (auch: chronische Polyarthritis):
Häufigste entzündliche Gelenkerkrankung mit Schmerzen, Schwellungen und Rötungen. Verläuft in Schüben.
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Rhinitis allergica:
Heuschnupfen
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Riesenfaltengastritis:
Die Riesenfaltengastritis steht in Zusammenhang mit der chronischen Gastritis Typ B und bildet sich häufig nach einer Eradikationsbehandlung zurück. Sie ist charakterisiert durch besonders große Riesenfalten, die bei der Gastroskopie zu sehen sind.
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Risikofaktor:
Einflussgröße, deren Vorhandensein mit einem erhöhten Risiko einer Störung oder Krankheit einhergeht
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RNA (dt. RNS):
Ribonukleinsäure, ist verantwortlich für die Übertragung der Erbinformation der DNA vom Zellkern in das Zellplasma, damit dort die genetische Information abgelesen und in ein Zellprodukt umgesetzt werden kann.
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Röteln:
Durch das Rubella-Virus ausgelöste, oft harmlos verlaufende Viruserkrankung, die mit einem Hautausschlag einhergeht und per Tröpfcheninfektion oder über die Plazenta übertragen wird. Nach einer Inkubationszeit von etwa 2-3 Wochen kommt es zu allgemeinen Krankheitssymptomen mit schnupfenartigen Erscheinungen und leichtem Fieber. Die Milz kann geschwollen sein. Es folgen dann typische Hauterscheinungen, die oft hinter den Ohren beginnen. Sollte sich der Fötus im ersten Trimenon der Schwangerschaft infizieren, ist mit schweren Komplikationen für die fetale Entwicklung zu rechnen.
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rt-PA:
Wirkstoff zur Auflösung von Blutgerinnseln, aktiviert Plasminogen als körpereigenes Abbauenzym.