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Paartherapie:
Psychotherapieverfahren, das sich mit ungelösten und z.T. unbewussten Konflikten und Verstrickungen in einer Paarbeziehung auseinandersetzt und daraus resultierende Beschwerden beeinflussen will.
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Pagetkarzinom:
Sonderform eines Karzinoms, das vom Milchgang ausgeht und am Warzenhof Hautveränderungen hervorruft, die einem Ekzem ähneln
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Palliativ:
Auf Linderung, nicht auf Heilung zielend.
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palliative Therapie:
Ziel der Behandlung ist Symptomlinderung, nicht Heilung.
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Pandemie:
Ausbreitung einer Epidemie auf mehrere Länder oder Kontinente.
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Panik:
ist ein Zustand äußerster Angst vor gegenwärtiger oder befürchteter Lebensgefahr. Von einer Panikstörung sprechen Psychologen, wenn eine Person in Situationen, die objektiv betrachtet ungefährlich sind, panisch regiert. Bei einem Menschen mit Höhenangst kann z. B. schon das auf den Stuhl steigen zur Panik führen. Das Wort Panik leitet sich vom griechischen Hirtengott Pan ab. In der Sage konnte er zur Mittagsstille auf einmal ganze Herden zu plötzlicher und anscheinend sinnloser Massenflucht aufjagen.
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Panikattacken:
Plötzlich einsetzende, zeitlich umschriebene von Angst oder intensiver Besorgnis geprägte Perioden, häufig verbunden mit Atemnot, Vernichtungsgefühl, dem Gefühl eines drohenden Unheils und der Befürchtung, den Verstand zu verlieren.
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Pankreas (Bauchspeicheldrüse):
Organ, das neben Verdauungsenzymen auch die Hormone Insulin und Glucagon bildet.
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Das Enzym des Melonenbaums gehört ebenfalls zu den Eiweiß spaltenden Enzymen und wirkt ähnlich wie Bromelain: es fördert die Wundheilung, wirkt antientzündlich und bekämpft Durchblutungs- und Verdauungsstörungen. Wie der Name vermuten lässt, ist Papain in der Papaya-Frucht enthalten.
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Paracetamol:
Medikament, das schmerzstillend und fiebersenkend wirkt und Hauptbestandteil vieler Schmerzmittel ist. Gehört zu den nicht-steroidalen Antirheumatika (NSAR, siehe dort).
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Parallelimport:
Medikamente, die aus dem Ausland importiert worden sind, aber den gleichen oder sehr ähnlichen Namen sowie die gleiche Zusammensetzung wie das deutsche Medikament haben
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Paralyse:
Schwäche, Lähmung
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Paraneoplastisches Syndrom:
Beschwerden, die bei einem hormonproduzierenden Tumor wie dem kleinzelligen Lungenkarzinom durch die hormonähnliche Substanzen verursacht werden
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Paraparese:
Schwäche, unvollständige Lähmung eines Extremitätenpaares
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Paraplegie:
vollständige Lähmung bzw. Bewegungsunfähigkeit eines Extremitätenpaares
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Parasit:
Schmarotzender Organismus, der für Fortpflanzungs- oder Ernährungszwecke andere Lebewesen befällt, um sich ihrer Organsysteme zu bemächtigen, ohne sie umzubringen.
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Parasomnie:
Auffälligkeiten während des Schlafes wie Schlafwandeln oder Sprechen sowie plötzliches schreckhaftes nächtliches Aufwachen (Pavor nocturnus).
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Parasympathisches Nervensystem:
Teil des vegetativen Nervensystems. Gegenspieler des sympathischen Nervensystems: Es sorgt für Ruhe, Erholung und Schonung. Die Leistung wird allgemein gemindert, der Energieverbrauch erniedrigt, die Verdauung gefördert. Bezüglich der Blase ermöglicht es das Wasserlassen (Miktion).
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Parathormon:
In den Nebenschilddrüsen (Epithelkörperchen) gebildetes Hormon, das auf die Osteoklasten stimulierend wirkt. Der Kalziumgehalt im Blut steigt unter Parathormoneinfluss.
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Parenteral:
Den Darm umgehend; zum Beispiel intravenöse oder intramuskuläre Verabreichung von Medikamenten
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Parese:
unvollständige Lähmung, Schwäche
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Parkinson-Krankheit (Morbus Parkinson):
Langsam fortschreitende Erkrankung des Nervensystems mit Muskelzittern, verlangsamten Bewegungen und erhöhter Muskelstarre bis hin zur Bewegungslosigkeit. Verursacht werden diese Symptome durch allmählichen Nervenzellabbau in der Substantia nigra, einem Bereich im Mittelhirn, und daraus folgendem Mangel an einem wichtigen Botenstoff, dem Dopamin.
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Parodontaler Screening Index (PSI):
Messwert für den Schweregrad einer Parodontitis-Erkrankung; kann Werte von 0 (gesundes Zahnfleisch) bis 4 (schwere Parodontitis) annehmen.
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Parodontitis:
Durch Bakterien hervorgerufene Entzündung des Zahnhalteapparates, die mit einer Bildung von tiefen Zahnfleischtaschen, leicht blutendem Zahnfleisch, Rückgang des Zahnfleisches und in fortgeschrittenem Stadium mit einer Lockerung der Zähne und Schwund des Kieferknochens einhergeht.
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partiell reversibles ischämisches neurologisches Defizit (PRIND):
zerebrale Durchblutungsstörung mit sich teilweise zurückbildenden Störungen und Ausfällen
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Passive Immunisierung:
Verabreichung von Antikörpern gegen ein Antigen, die von einem anderen Organismus oder gentechnisch hergestellt wurden. Vorteil: Die Abwehrstoffe stehen sofort zur Verfügung und müssen nicht erst vom Körper gebildet werden. Nachteil: relativ kurze Wirkdauer.
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pasteurisiert:
Durch Pasteurisierung behandelt.
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Pasteurisierung:
Von Louis Pasteur 1864 entwickeltes Verfahren der kurzzeitigen Erhitzung von Stoffen auf 60 °C – 90 °C um Mikroorgansimen abzutöten.
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pathogen:
Eine Krankheit hervorrufend.
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Pathogenese:
Krankheitsentstehung
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Pathogenität:
Fähigkeit von Mikroorganismen, krankmachende Zustände herbeizuführen.
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Peak-Flow-Messung:
Messung des Spitzenfluss, d.h. der maximalen Strömungsgeschwindigkeit der Atemluft während des Ausatmens; der Peak-Flow-Wert kann schon früh auf eine COPD hindeuten, wobei der persönliche Bestwert als Referenz gilt.
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Peak-Flow-Meter:
Handgerät zur Selbstmessung der Atemstromstärke bei forcierter Ausatmung.
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Pearl-Index:
Dient der Beurteilung der Sicherheit von Verhütungsmaßnahmen: Pearl-Index = Anzahl der Schwangerschaften x 12 Monate x 100 / Zahl der Anwendungsmonate x Zahl der Frauen. Je kleiner der Wert, desto sicherer ist die Methode.
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Pelvic re-education:
Englische Bezeichnung für Beckenbodengymnastik
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Penicillamin:
Vorstufe des Penicillins. Bildet mit Kupfer, Blei, Kadmium oder Quecksilber einen Komplex (Chelat, siehe dort) und schleust es so aus dem Körper. Dient bei der Kupferspeicherkrankheit Morbus Wilson dazu, überschüssiges Kupfer zu binden und aus dem Körper auszuleiten.
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Perforansinsuffizienz:
Die Perforansvenen, das heißt jene Verbindungsvenen, die das oberflächliche mit dem tiefen Venensystem verbinden, sind beschädigt. Die Venenklappen in den Verbindungsvenen sind verschlussunfähig. Es entsteht ein krankhafter venöser Kreislauf mit umgekehrtem Blutfluss.
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Perforansvarikose:
Die Perforansvenen, das heißt jene Verbindungsvenen, die das oberflächliche mit dem tiefen Venensystem verbinden, sind beschädigt. Dadurch kehrt sich die Flussrichtung des Blutes um. Das oberflächliche Venensystem wird überlastet. Es bilden sich Krampfadern.
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Perforation:
Durchbruch oder Durchstoßung eines Gewebes oder Hohlorgans wie Magen oder Darm (Darmperforation).
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Periduralanästhesie (PDA):
Bei der PDA wird ein Lokalanästhetikum (Betäubungsmittel) in den rückenmarksnahen Peri-oder Epiduralraum (Raum zwischen Knochenhaut der Wirbelkörper und harter Hirnhaut) eingespritzt. Dadurch werden alle aus dem Rückenmark austretenden Nervenwurzeln unterhalb der Punktionsstelle betäubt. Eine PDA im unteren Bereich der Wirbelsäule hemmt somit die Sensibilität und Motorik der unteren Extremität.
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perioral:
um den Mund herum
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periphere arterielle Verschlusskrankheit (pAVK):
Krankhafte Verengung der Arterien der Extremitäten mit Schmerzen in der Beinmuskulatur. Sie wird auch „Schaufensterkrankheit“ genannt, weil die Betroffenen ihre Wegstrecken nur in Etappen zurücklegen können und immer wieder stehen bleiben müssen.
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Perkutane transluminale coronare Angioplastie (PTCA):
Methode, um verstopfte Adern wieder durchlässig zu machen; mit einem Herzkatheter, der über ein Blutgefäß in der Leiste oder Ellenbeuge eingeführt wird, wird ein winziger Ballon in das verengte Herzgefäß eingeführt und dort mit hohem Druck kurz aufgeblasen. Dadurch wird die Ader erweitert, zugleich werden Ablagerungen an die Gefäßwand gepresst.
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Perniziöse Anämie:
Perniziöse Anämie ist eine Art der Blutarmut, die entsteht, wenn zu wenig oder gar kein Intrinsic Factor von den Belegzellen der Magenschleimhaut gebildet wird. Der Intrinsic Factor ist notwendig, damit Vitamin B12 im unteren Dünndarm aufgenommen werden kann. Dieses benötigt der Organismus zur Herstellung funktionstüchtiger Erythrozyten im Knochenmark.
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Pessar:
In die Scheide eingeführte Hartgummi- oder Plastikeinlage, die eine Senkung der Gebärmutter oder der Harnblase zeitweise ausgleichen kann
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Pet-Therapie (Haustier-Therapie):
Form der Milieutherapie (siehe dort), die mit Tieren arbeitet. Wissenschaftliche Studien konnten zeigen, dass die Pet-Therapie positiven Einfluss auf demente Patienten hat.
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Pflegekasse:
Die Pflegekassen sind die Träger der Pflegeversicherungen. Sie erbringen unter anderem Sach- und Geldleistungen für die Versicherten.
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Pfortader:
Vene, die das Blut aus dem Magen, der Milz und dem Darm zur Leber führt und sich dort in Kapillargebiete verzweigt.
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pH-neutral:
Eine pH-neutrale Lösung reagiert chemisch weder als Säure noch als Base.
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Phagozytose:
Abwehrmechanismus des Körpers. Die Fähigkeit einzelner Zellen sich Fremd- und Schadstoffe, die in den Körper eingedrungen sind, einzuverleiben und durch Verdauung innerhalb der Zelle unschädlich zu machen. Spielt bei der Immunabwehr eine Rolle.
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pharmakologisch:
Die Wirkung und Wechselwirkung von Heilmitteln betreffend.
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Pharmakotherapie:
Medikamentöse Therapie.
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Phenylalanin:
Wichtig für die Produktion verschiedener Hormone wie Dopamin, Adrenalin, Noradrenalin, Thyroxin. Wird z.T. bei Depressionen eingesetzt.
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Philadelphia-Chromosom :
Chromosomenveränderung auf dem Chromosom 22. Charakteristisches Merkmal der chronischen myeloischen Leukämie.
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Phosphate:
Salze der Phosphorsäure, die im Körper beim Molekülaufbau von großer Bedeutung sind, etwa bei der Bildung der DNS. Auch beim Knochenaufbau spielen sie eine entscheidende Rolle, denn erst durch die Einlagerung von Kalziumphosphat wird der Knochen fest und belastbar.
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Phosphatidylcholin:
Früher auch Lezithin (siehe dort) genannt.
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Phototherapie:
siehe Lichttherapie
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Physikalische Therapie:
Medizinische Behandlungsformen, die auf der Anwendung von physikalischen Prinzipien wie Wärme, Mechanik, Licht oder Strom beruhen. Wichtige Therapieformen der physikalischen Schmerzbehandlung sind Massagen, Bäder oder die Transkutane Elektrische Nervenstimulation (TENS), ein Verfahren, mit dem die unter der Haut liegenden Nerven durch niedrigen Wechselstrom gereizt werden.
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Physiotherapie:
Behandlung von Krankheiten durch physikalische Einflüsse (Bäder, Licht- oder Wärmetherapie, Massagen, Krankengymnastik u.a.).
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Phytin (Phytinsäure):
Bioaktive Substanz, die im Körper Mineralien wie Kalzium, Magnesium, Eisen und Zink unlöslich binden kann, sodass der Körper sie nicht mehr verwerten kann.
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Die Kermesbeere stammt aus Nordamerika, kommt aber auch verwildert in den Mittelmeerländern vor. Der Saft der Beeren ist purpurrot und wurde früher in Südeuropa zum Strecken von Rotwein verwendet.
In der Homöopathie werden die frisch gesammelten Wurzeln eingesetzt. Beim Essen verursacht ihre Färbekraft einen roten Hals. Daher soll sie nach der Ähnlichkeitsregel bei Entzündungen im Hals, die eine Rötung der Schleimhäute verursachen, helfen.
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Bestimmte pflanzliche Inhaltsstoffe besitzen östrogenähnliche Wirkung, weshalb man diese als Phytoöstrogene (oder auch Phytoserms) bezeichnet. Ihre Östrogenwirkung ist allerdings wesentlich schwächer als die künstlich zugeführter Östrogene (0,1% der Östradiolwirkung). Sie haben an den Östrogenrezeptoren des Körpers sowohl aktivierende als auch hemmende Effekte. Des weiteren wirken sie antioxidativ.
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Phytopharmaka:
Pflanzliche Medikamente
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Phytotherapie:
Pflanzenheilkunde.
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Pia mater:
weiche Hirnhaut
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Pilates:
Ganzheitliches Körpertraining zur Kräftigung der Muskulatur. Ziele sind Körperbeherrschung, Konzentration, bewusste Atmung, Zentrierung, Entspannung, fließende Bewegung.
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Placebo:
Ein Scheinarzneimittel, welches keinen Wirkstoff enthält. Es kann durchaus eine Wirkung haben, allerdings ist diese dann durch andere Mechanismen als durch einen Stoff mit pharmakologischer Wirkung zustande gekommen.
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Placenta praevia:
Atypische Lage des Mutterkuchens (Plazenta) im unteren Teil der Gebärmutter; der innere Muttermund kann dabei teilweise oder komplett von der Plazenta bedeckt sein (Placenta praevia marginalis oder totalis); für Mutter und Kind besteht die Gefahr lebensbedrohlicher Blutungen aus Gefäßen des Mutterkuchens.
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Plaque:
Gefäßablagerung (z.B. bei Arteriosklerose)
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Plaqueruptur:
Aufbrechen der Ablagerungen an den Innenwänden der Herzkranzgefäße.
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Plasma-Apherese:
Eine Art Blutwäsche, bei der ein Apparat außerhalb des Körpers die überschüssigen Blutfette herausfiltert; anschließend werden die Blutbestandteile dem Körper wieder zugeführt.
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Plasminogen:
Vorläufer des Plasmins, eines Enzyms, das bei der Auflösung von Blutgerinnseln wirksam ist.
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Plazenta:
Mutterkuchen. Bildet sich während der Schwangerschaft in der Gebärmutter und besteht aus einem mütterlichen und einem kindlichen Anteil. Sie dient der Ernährung und der Sauerstoffversorgung des Embryos/Föten. Nach der Geburt wird sie als Nachgeburt abgestoßen.
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Plethysmograf:
auch Ganzkörper-Plethysmograf genannt; medizinisches Gerät, das eine sehr genaue Untersuchung der Lungenfunktion zulässt.
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Plethysmografie:
auch Ganzkörperplethysmografie genannt; medizinische Untersuchung zur genauen Beurteilung der Lungenfunktion.
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Pleura:
Brustfell; dünne Haut, die die Innenseite des Brustkorbs und die Oberfläche der Lunge bedeckt
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Pleuraerguss:
Flüssigkeitsansammlung in der Pleurahöhle, dem Raum zwischen Lunge und Brustwand; typisches Begleitsymptom bei einer Lungenentzündung
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plötzliches Herzversagen:
Häufigste Ursache ist Kammerflattern- und flimmern, seltener verursacht ein zu langsam schlagendes Herz einen plötzlichen Herzstillstand.
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Pneumothorax:
Häufig akuter, oft lebensbedrohlicher Zustand, bei dem Luft in den Spalt zwischen Lunge und Lungenfell eindringt, wodurch die Lungenfunktion behindert wird.
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Pollakisurie:
Häufiges Wasserlassen
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Polyacrylamid:
Dieser Kunststoff wird aus Acrylamid gewonnen, das in seiner Grundform für Menschen giftig ist. Zu Polyacrylamid umgewandelt ist das Material aber gesundheitlich unbedenklich. Bei der Zugabe von Wasser nimmt Polyacrylamid eine gelartige Konsistenz an.
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Polymerase-Chain-Reaction (PCR):
Methode, um DNA zu vervielfältigen. Die Polymerase, ein körpereigenes Enzym, verdoppelt DNA-Abschnitte. Nach einer Kettenreaktion von Verdopplungszyklen liegt eine große Menge gleichartiger DNA vor, die dann leichter untersucht und identifiziert werden kann.
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Polyneuropathie, autonome:
Erkrankung des autonomen Nervensystems, zum Beispiel der Herz-oder Verdauungstätigkeit; betrifft Nerven, die nicht vom eigenen Willen gesteuert werden können.
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Polyneuropathie, periphere:
Erkrankung des peripheren Nervensystems, zum Beispiel der Arme und Beine, also Nervenbahnen außerhalb des Gehirns oder des Rückenmarks.
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Polysomnografie (PSG):
Untersuchung im Schlaflabor, die sich aus EEG, EOG und EMG zusammensetzt. Sie kann mit einer Aufzeichnung von Atemfrequenz und EKG verbunden sein. Damit wird der Schlaf genau analysiert. Schlafmediziner setzen die PSG z. B. ein, um ein Schlafapnoe-Syndrom zu diagnostizieren.
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Polyzystisches Ovarialsyndrom (PCOS):
Erkrankung der geschlechtsreifen Frau, bei der es durch die Bildung multipler (vielfältiger) Zysten an den Eierstöcken zum Ausbleiben der Menstruationsblutung, zu Zyklen ohne Eisprung und zur Vergrößerung der Eierstöcke kommt. Die genaue Ursache der PCOS ist unklar.
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Positronen-Emissions-Tomografie (PET):
Bildgebendes Verfahren zur Untersuchung von Zellen. Die Patienten nehmen chemisch veränderte Formen von Molekülen wie z.B. Zucker ein, die der Körper bei vielen Stoffwechselprozessen umsetzt oder als Energiequelle braucht. Beladen sind sie mit einer instabilen, leicht radioaktiven Substanz. Beim Zerfall werden als Positronen bezeichnete positiv geladene Teilchen frei. Sie hinterlassen eine Spur, die die Verteilung des Zuckers im Gewebe oder in der einzelnen Zelle sichtbar macht. Damit werden biochemische und physiologische Funktionen abgebildet.
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postembryonal:
Nach dem Embryonalstadium (den ersten zehn Schwangerschaftswochen) auftretend.
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postmenopausal:
Nach den Wechseljahren der Frau, nach der Menopause (siehe dort).
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Postpartal:
den Zeitraum betreffend, der die ersten Wochen nach der Geburt umfasst
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posttraumatisch:
Als Folge einer Verletzung auftretend, wobei die Verletzung physischer oder psychischer Art sein kann.
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Postzosterische Neuralgie (PZN):
Schmerzen durch Schädigung des Nervengewebes, die noch länger als sechs Wochen nach Abheilen der Grürtelrose (Herpes zoster, siehe dort) bestehen.
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Präeklampsie (auch: Schwangerschaftsgestose):
Erkrankung in der Schwangerschaft, die sich durch Bluthochdruck und Eiweiß im Urin auszeichnet. Unbehandelt kann sie zu schweren Schäden bei Mutter und Kind führen.
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präklinisch:
vorklinisch.
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Prämolar:
Kleiner Backenzahn, auch Vormahlzahn; Menschen haben zwei Prämolaren in jeder Kieferhälfte, also insgesamt acht.
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Prävention:
Vorbeugung.
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Primär biliäre Zirrhose (PBC):
Chronische Krankheit, die an den kleinen, in der Leber gelegenen Gallengängen beginnt und zu deren Zerstörung führt. Gallestau bis hin zur Zerstörung des Lebergewebes (Leberzirrhose) sind die Folge.
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Primär sklerosierende Cholangitis (PSC):
Chronisch verlaufende entzündliche Erkrankung der inner- und außerhalb der Leber gelegenen Gallenwege. Bindegewebsfasern ordnen sich dabei zwiebelschalenartig um die kleinen Gallengänge an. Die Gallengänge bilden sich deshalb allmählich zurück. Die Erkrankung geht unbehandelt allmählich in eine Leberzirrhose über.
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Primäre Hypertonie:
Bei dieser sehr häufigen Bluthochdruckform findet sich keine organische Ursache.
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Primäre Hyperurikämie:
Hyperurikämie aufgrund einer angeborenen Stoffwechselstörung
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Primärprävention:
Maßnahmen zur Gesundheitsförderung: Krankheitsursachen vermeiden und ausschalten
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Charakteristisch für die Primel sind goldgelbe Blüten, die in einer Dolde zu einer Seite hin geneigt sind und an einen Schlüsselbund erinnern. Der Name Primula lässt sich mit "Erstlingsblume" übersetzen (lat. prima = die erste), was auf die frühe Blüte hinweist. Es sind mehrjährige, selten einjährige, krautige Pflanzen. Die Pflanzen können behaart oder unbehaart sein und sind oft mehlig bestäubt. Die Laubblätter stehen in einer Rosette.
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Probiotikum (Pl.: Probiotika):
Zubereitung aus lebensfähigen Organismen, die positive Wirkungen auf den menschlichen Organismus haben sollen. Können arznei-oder Lebensmittel sein, beispielsweise Hefepilze oder Milchsäurebakterien.
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Procalzitonin (PCT):
Vorstufe des Schilddrüsenhormons Calzitonin. Es lässt sich frühzeitig im Blut von Sepsispatienten nachweisen.
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Professionelle Zahnreinigung (PZR):
Hauptbestandteil der zahnmedizinischen Vorsorge; beinhaltet eine Reinigung der Zähne von weichem Zahnbelag und Zahnstein, das Glätten und Polieren der Zahnoberflächen und deren Behandlung mit Fluoridlack zum Schutz des Zahnschmelzes.
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Wichtiges weibliches, zu den Gestagenen gehörendes Geschlechtshormon, das zusammen mit Östrogen den Mestruationszyklus reguliert. Progesteron wird vom Gelbkörper (Corpus luteum) des Eierstocks gebildet.
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Progressive Muskelentspannung:
Entspannungstechnik, die der US-amerikanische Physiologe und Psychologe Edmund Jacobson entwickelt hat. Einzelne Muskelgruppen werden willentlich angespannt und danach wieder entspannt. Dadurch stellt sich nach einiger Übung eine tiefe Entspannung ein, die sich immer schneller bewusst herstellen lässt.
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Prokinetika:
Medikamente, die als Wirkstoff Metoclopramid, Cisaprid oder Domperidon enthalten und die Bewegungen im oberen Magen-Darm-Trakt beschleunigen. Sie werden auch bei chronischer Gastritis, hauptsächlich Typ C verordnet, da sie einem Rückfluss vom Duodenum in den Magen entgegenwirken.
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Prolaktin:
Hormon, das die Milchbildung fördert.
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Prolaps:
Vorfall eines Organs, zum Beispiel Senkung der Gebärmutter, bis sie fast aus der Scheidenöffnung austritt.
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proliferative Mastopathie:
eine zunächst gutartige Vermehrung der Drüsenläppchen und des Bindegewebes der Brust, die bösartig entarten kann
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Prophylaxe:
Vorbeugung
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Prostaglandine:
Gruppe von Gewebshormonen, die über mehrere Zwischenschritte aus Arachidonsäure gebildet werden. Sie spielen bei Entzündungsprozessen, der Blutgerinnung und der Schmerzvermittlung eine wichtige Rolle. In der Geburtshilfe werden Prostaglandin-Analoga eingesetzt, um durch die Auslösung von Wehen eine Geburt einzuleiten.
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Prostata:
Vorsteherdrüse; Geschlechtsdrüse des Mannes, die unterhalb der Blase die Harnröhre umfaßt. Die Prostata produziert ein Sekret, das dem Ejakulat beigemischt wird und für die Funktion der Spermien von essentieller Bedeutung ist.
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Prostataadenom:
Gutartige Vergrößerung der Vorsteherdrüse
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Prostatahyperplasie, benigne:
Gutartige (benigne) Vergrößerung der Vorsteherdrüse (Prostata).
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Prostataspezifisches Antigen (PSA):
Eiweißstoff, der in der Prostata produziert wird und im Blut nachweisbar ist. PSA wird als relativ unspezifischer Tumormarker zur Früherkennung des Prostatakarzinoms verwendet. Ein hoher PSA-Wert, vor allem wenn dieser schnell angestiegen ist, kann ein erster Hinweis auf das Vorliegen eines Prostatakarzinoms sein. Allerdings findet man auch bei anderen Erkrankungen (z.B. Prostataentzündung, gutartige Prostatavergrößerung) oder Reizungen (Radfahren, Prostatabiopsie) der Prostata erhöhte PSA-Konzentrationen im Blut.
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Protease-Inhibitoren:
HIV-Medikament, welches das Enzym Protease blockiert. Dieses Enzym ist dafür verantwortlich, bestimmte Eiweißmoleküle des HI-Virus in Unterheiten aufzuspalten. Unterbleibt diese Aufspaltung, kann das Virus keine Zellen mehr infizieren.
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Proteasehemmer:
Antiretrovirale Medikamente, die bei der HAART eingesetzt werden.
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Psoriasis (Schuppenflechte):
Eine nicht ansteckende Hautkrankheit. Sie äußert sich durch bis zu apfelgroße stark schuppende Hautstellen, die häufig an den Knien, Ellenbogen und der Kopfhaut auftreten. Die Schuppenflechte ist wie die rheumatoide Arthritis eine Autoimmunerkrankung, die sich auch an Gelenken oder Nägeln zeigen kann.
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Psychiater:
Facharzt, der sich mit psychischen Störungen befasst.
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Psychosomatik:
Lehre, wonach bestimmte Erkrankungen ihren Ursprung in seelischen Konflikten haben.
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psychosomatisch:
Wechselwirkung zwischen Körper und Seele. Psychische Erkrankungen bzw. Probleme können sich auch in körperlichen Symptomen äußern. Man spricht dann von psychosomatischen Beschwerden.
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Psychotherapie:
Therapiemethode, die ohne Medikamenteneinsatz psychologische Verfahren wie beispielsweise Verhaltenstherapie und Psychoanalyse anwendet.
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PTCA:
perkutane transluminale koronare Angioplastie; mittels Herzkatheterisierung werden Engstellen in den Herzkranzgefäßen aufgeweitet etwa durch eine Ballonkatheter; oft wird zudem eine Gefäßstütze, ein Stent, implantiert.
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Pulpa:
Zahnmark, das den Hohlraum im Inneren des Zahnes ausfüllt; besteht unter anderem aus Blutgefäßen und Nerven.
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Pyoderma gangraenosum:
Geschwürbildende Hauterkrankung.