Lexikon der medizinischen Fachbegriffe – P

  • Psychotherapieverfahren, das sich mit ungelösten und z.T. unbewussten Konflikten und Verstrickungen in einer Paarbeziehung auseinandersetzt und daraus resultierende Beschwerden beeinflussen will.
  • Sonderform eines Karzinoms, das vom Milchgang ausgeht und am Warzenhof Hautveränderungen hervorruft, die einem Ekzem ähneln
  • Auf Linderung der Symptome, nicht auf Heilung zielend.
  • Ganzheitliche Behandlung von Patienten mit begrenzter Lebenserwartung, mit dem Ziel, die Symptome zu lindern, nicht Erkrankung zu heilen.
  • Ausbreitung einer Epidemie auf mehrere Länder oder Kontinente.
  • Ist ein Zustand äußerster Angst vor gegenwärtiger oder befürchteter Lebensgefahr. Von einer Panikstörung sprechen Psychologen, wenn eine Person in Situationen, die objektiv betrachtet ungefährlich sind, panisch regiert. Bei einem Menschen mit Höhenangst kann zum Beispiel schon das auf den Stuhl steigen zur Panik führen.
  • Plötzlich einsetzende, zeitlich umschriebene von Angst oder intensiver Besorgnis geprägte Perioden, häufig verbunden mit Atemnot, Vernichtungsgefühl, dem Gefühl eines drohenden Unheils und der Befürchtung, den Verstand zu verlieren.
  • Organ, das neben Verdauungsenzymen auch die Hormone Insulin und Glucagon bildet.
  • Papain ist ein einweißspaltendes Enzym des Melonenbaum, das – wie der Name vermuten lässt – in der Papaya enthalten ist. Es wirkt entzündungshemmend, fördert die Wundheilung und bekämpft Durchblutungs- und Verdauungsstörungen.
  • Medikament, das schmerzstillend und fiebersenkend wirkt und Hauptbestandteil vieler Schmerzmittel ist. Gehört zu den nicht-steroidalen Antirheumatika (NSAR).
  • Import von Medikamenten aus dem Ausland, die den gleichen oder sehr ähnlichen Namen sowie die gleiche Zusammensetzung wie entsprechende deutsche Medikamente haben, aber kostengünstiger sind.
  • Schwäche, Lähmung
  • Beschwerden, die bei einem hormonproduzierenden Tumor wie dem kleinzelligen Lungenkarzinom durch die hormonähnlichen Substanzen verursacht werden
  • Schwäche, unvollständige Lähmung eines Extremitätenpaares
  • vollständige Lähmung beziehungsweise Bewegungsunfähigkeit eines Extremitätenpaares
  • Schmarotzender Organismus, der für Fortpflanzungs- oder Ernährungszwecke andere Lebewesen befällt, um sich ihrer Organsysteme zu bemächtigen, ohne sie umzubringen.
  • Auffälligkeiten während des Schlafes wie Schlafwandeln oder Sprechen sowie plötzliches schreckhaftes nächtliches Aufwachen (Pavor nocturnus).
  • Teil des autonomen Nervensystems, das eine Regeneration des Körpers und einen Aufbau von Energiereserven bewirkt. Gegenspieler zum sympathischen Nervensystem.
  • In den Nebenschilddrüsen (Epithelkörperchen) gebildetes Hormon, das auf die Osteoklasten stimulierend wirkt. Der Kalziumgehalt im Blut steigt unter Parathormoneinfluss.
  • Den Darm umgehend; zum Beispiel intravenöse oder intramuskuläre Verabreichung von Medikamenten
  • unvollständige Lähmung, Schwäche
  • Langsam fortschreitende Erkrankung des Nervensystems mit Muskelzittern, verlangsamten Bewegungen und erhöhter Muskelstarre bis hin zur Bewegungslosigkeit.
  • Messwert für den Schweregrad einer Parodontitis-Erkrankung; kann Werte von 0 (gesundes Zahnfleisch) bis 4 (schwere Parodontitis) annehmen.
  • Durch Bakterien hervorgerufene Entzündung des Zahnhalteapparates, die mit einer Bildung von tiefen Zahnfleischtaschen, leicht blutendem Zahnfleisch, Rückgang des Zahnfleisches und in fortgeschrittenem Stadium mit einer Lockerung der Zähne und Schwund des Kieferknochens einhergeht.
  • zerebrale Durchblutungsstörung mit sich teilweise zurückbildenden Störungen und Ausfällen
  • Verabreichung von Antikörpern gegen ein Antigen, die von einem anderen Organismus oder gentechnisch hergestellt wurden. Vorteil: Die Abwehrstoffe stehen sofort zur Verfügung und müssen nicht erst vom Körper gebildet werden. Nachteil: relativ kurze Wirkdauer.
  • Durch Pasteurisierung behandelt.
  • Von Louis Pasteur 1864 entwickeltes Verfahren der kurzzeitigen Erhitzung von Stoffen auf 60 °C – 90 °C um Mikroorganismen abzutöten.
  • Eine Krankheit hervorrufend.
  • Krankheitsentstehung
  • Fähigkeit von Mikroorganismen, krankmachende Zustände herbeizuführen.
  • Messung des Spitzenflusses, das heißt der maximalen Strömungsgeschwindigkeit der Atemluft während des Ausatmens. Der Peak-Flow-Wert kann schon früh auf eine COPD hindeuten, wobei der persönliche Bestwert als Referenz gilt.
  • Handgerät zur Selbstmessung der Atemstromstärke bei forcierter Ausatmung.
  • Dient der Beurteilung der Sicherheit von Verhütungsmaßnahmen: Pearl-Index = Anzahl der Schwangerschaften x 12 Monate x 100 / Zahl der Anwendungsmonate x Zahl der Frauen. Je kleiner der Wert, desto sicherer ist die Methode.
  • Englische Bezeichnung für Beckenbodengymnastik
  • Vorstufe des Penicillins. Bildet mit Kupfer, Blei, Kadmium oder Quecksilber einen Komplex (Chelat, siehe dort) und schleust es so aus dem Körper. Dient bei der Kupferspeicherkrankheit Morbus Wilson dazu, überschüssiges Kupfer zu binden und aus dem Körper auszuleiten.
  • Die Perforansvenen, das heißt jene Verbindungsvenen, die das oberflächliche mit dem tiefen Venensystem verbinden, sind beschädigt. Die Venenklappen in den Verbindungsvenen sind verschlussunfähig. Es entsteht ein krankhafter venöser Kreislauf mit umgekehrtem Blutfluss.
  • Die Perforansvenen, das heißt jene Verbindungsvenen, die das oberflächliche mit dem tiefen Venensystem verbinden, sind beschädigt. Dadurch kehrt sich die Flussrichtung des Blutes um. Das oberflächliche Venensystem wird überlastet. Es bilden sich Krampfadern.
  • Durchbruch oder Durchstoßung eines Gewebes oder Hohlorgans wie Magen oder Darm (Darmperforation).
  • Bei der PDA wird ein Lokalanästhetikum (Betäubungsmittel) in den rückenmarksnahen Peri-oder Epiduralraum (Raum zwischen Knochenhaut der Wirbelkörper und harter Hirnhaut) eingespritzt. Dadurch werden alle aus dem Rückenmark austretenden Nervenwurzeln unterhalb der Punktionsstelle betäubt. Eine PDA im unteren Bereich der Wirbelsäule hemmt somit die Sensibilität und Motorik der unteren Extremität.
  • um den Mund herum
  • Krankhafte Verengung der Arterien der Extremitäten mit Schmerzen in der Beinmuskulatur. Sie wird auch „Schaufensterkrankheit“ genannt, weil die Betroffenen ihre Wegstrecken nur in Etappen zurücklegen können und immer wieder stehen bleiben müssen.
  • Methode, um verstopfte Adern wieder durchlässig zu machen; mit einem Herzkatheter, der über ein Blutgefäß in der Leiste oder Ellenbeuge eingeführt wird, wird ein winziger Ballon in das verengte Herzgefäß eingeführt und dort mit hohem Druck kurz aufgeblasen. Dadurch wird die Ader erweitert, zugleich werden Ablagerungen an die Gefäßwand gepresst.
  • Perniziöse Anämie ist eine Art der Blutarmut, die entsteht, wenn zu wenig oder gar kein Intrinsic Factor von den Belegzellen der Magenschleimhaut gebildet wird. Der Intrinsic Factor ist notwendig, damit Vitamin B12 im unteren Dünndarm aufgenommen werden kann. Dieses benötigt der Organismus zur Herstellung funktionstüchtiger Erythrozyten im Knochenmark.
  • In die Scheide eingeführte Hartgummi- oder Plastikeinlage, die eine Senkung der Gebärmutter oder der Harnblase zeitweise ausgleichen kann
  • Form der Milieutherapie (siehe dort), die mit Tieren arbeitet. Wissenschaftliche Studien konnten zeigen, dass die Pet-Therapie positiven Einfluss auf demente Patienten hat.
  • Vene, die das Blut aus dem Magen, der Milz und dem Darm zur Leber führt und sich dort in Kapillargebiete verzweigt.
  • Eine pH-neutrale Lösung reagiert chemisch weder als Säure noch als Base.
  • Abwehrmechanismus des Körpers. Die Fähigkeit einzelner Zellen sich Fremd- und Schadstoffe, die in den Körper eingedrungen sind, einzuverleiben und durch Verdauung innerhalb der Zelle unschädlich zu machen. Spielt bei der Immunabwehr eine Rolle.
  • Die Wirkung und Wechselwirkung von Heilmitteln betreffend.
  • Medikamentöse Therapie.
  • Wichtig für die Produktion verschiedener Hormone wie Dopamin, Adrenalin, Noradrenalin, Thyroxin. Wird z.T. bei Depressionen eingesetzt.
  • Chromosomenveränderung auf dem Chromosom 22. Charakteristisches Merkmal der chronischen myeloischen Leukämie.
  • Salze der Phosphorsäure, die im Körper beim Molekülaufbau von großer Bedeutung sind, etwa bei der Bildung der DNS. Auch beim Knochenaufbau spielen sie eine entscheidende Rolle, denn erst durch die Einlagerung von Kalziumphosphat wird der Knochen fest und belastbar.
  • Früher auch Lezithin (siehe dort) genannt.
  • siehe Lichttherapie
  • Medizinische Behandlungsformen, die auf der Anwendung von physikalischen Prinzipien wie Wärme, Mechanik, Licht oder Strom beruhen. Wichtige Therapieformen der physikalischen Schmerzbehandlung sind Massagen, Bäder oder die Transkutane Elektrische Nervenstimulation (TENS), ein Verfahren, mit dem die unter der Haut liegenden Nerven durch niedrigen Wechselstrom gereizt werden.
  • Behandlung von Krankheiten durch physikalische Einflüsse (Bäder, Licht- oder Wärmetherapie, Massagen, Krankengymnastik u.a.).
  • Bioaktive Substanz, die im Körper Mineralien wie Kalzium, Magnesium, Eisen und Zink unlöslich binden kann, sodass der Körper sie nicht mehr verwerten kann.
  • Phytolacca americana ist ein homöopathisches Mittel, das unter anderem bei Halsentzündung, Brustdrüsenentzündung und prämenstruellem Syndrom (PMS) eingesetzt wird. Mehr über Phytolacca americana erfahren Sie hier.
  • Pflanzliche Medikamente
  • Phytosterine, auch Phytosterole genannt, sind sekundäre Pflanzenstoffe. Ihre Struktur ähnelt der des menschlichen Cholesterins. Besonders reich an Phytosterinen sind etwa Sonnenblumenkerne und Sesam. Phytosterine sollen helfen, den Cholesterinspiegel zu senken. Eine Therapie mit Lebensmitteln, die mit Phytosterinen angereichert sind, ist jedoch umstritten.
  • Pflanzenheilkunde.
  • weiche Hirnhaut
  • Ganzheitliches Körpertraining zur Kräftigung der Muskulatur. Ziele sind Körperbeherrschung, Konzentration, bewusste Atmung, Zentrierung, Entspannung, fließende Bewegung.
  • Ein Scheinarzneimittel, das keinen Wirkstoff enthält. Es kann durchaus eine Wirkung haben, allerdings ist diese dann durch andere Mechanismen als durch einen Stoff mit pharmakologischer Wirkung zustande gekommen.
  • Atypische Lage des Mutterkuchens (Plazenta) im unteren Teil der Gebärmutter; der innere Muttermund kann dabei teilweise oder komplett von der Plazenta bedeckt sein (Placenta praevia marginalis oder totalis); für Mutter und Kind besteht die Gefahr lebensbedrohlicher Blutungen aus Gefäßen des Mutterkuchens.
  • Ablagerung, flächiger Belag – beispielsweise als Gefäßablagerungen bei Arteriosklerose oder als Zahnbelag im Mundbereich.
  • Aufbrechen der Ablagerungen an den Innenwänden der Herzkranzgefäße.
  • Eine Art Blutwäsche, bei der ein Apparat außerhalb des Körpers die überschüssigen Blutfette herausfiltert; anschließend werden die Blutbestandteile dem Körper wieder zugeführt.
  • Vorläufer des Plasmins, eines Enzyms, das bei der Auflösung von Blutgerinnseln wirksam ist.
  • Mutterkuchen. Bildet sich während der Schwangerschaft in der Gebärmutter und besteht aus einem mütterlichen und einem kindlichen Anteil. Sie dient der Ernährung und der Sauerstoffversorgung des Embryos/Föten. Nach der Geburt wird sie als Nachgeburt abgestoßen.
  • auch Ganzkörper-Plethysmograf genannt; medizinisches Gerät, das eine sehr genaue Untersuchung der Lungenfunktion zulässt.
  • auch Ganzkörperplethysmografie genannt; medizinische Untersuchung zur genauen Beurteilung der Lungenfunktion.
  • Lungenfell; dünne Haut, die die Innenseite des Brustkorbs und die Oberfläche der Lunge bedeckt
  • Flüssigkeitsansammlung in der Pleurahöhle, dem Raum zwischen Lunge und Brustwand; typisches Begleitsymptom bei einer Lungenentzündung
  • Häufigste Ursache ist Kammerflattern- und flimmern, seltener verursacht ein zu langsam schlagendes Herz einen plötzlichen Herzstillstand.
  • Häufig akuter, oft lebensbedrohlicher Zustand, bei dem Luft in den Spalt zwischen Lunge und Lungenfell eindringt, wodurch die Lungenfunktion behindert wird.
  • Häufiges Wasserlassen
  • Dieser Kunststoff wird aus Acrylamid gewonnen, das in seiner Grundform für Menschen giftig ist. Zu Polyacrylamid umgewandelt ist das Material aber gesundheitlich unbedenklich. Bei der Zugabe von Wasser nimmt Polyacrylamid eine gelartige Konsistenz an.
  • Methode, um DNA zu vervielfältigen. Die Polymerase, ein körpereigenes Enzym, verdoppelt DNA-Abschnitte. Nach einer Kettenreaktion von Verdopplungszyklen liegt eine große Menge gleichartiger DNA vor, die dann leichter untersucht und identifiziert werden kann.
  • Erkrankung des autonomen Nervensystems, zum Beispiel der Herz-oder Verdauungstätigkeit; betrifft Nerven, die nicht vom eigenen Willen gesteuert werden können.
  • Erkrankung des peripheren Nervensystems, zum Beispiel der Arme und Beine, also Nervenbahnen außerhalb des Gehirns oder des Rückenmarks.
  • Untersuchung im Schlaflabor, die sich aus EEG, EOG und EMG zusammensetzt. Sie kann mit einer Aufzeichnung von Atemfrequenz und EKG verbunden sein. Damit wird der Schlaf genau analysiert. Schlafmediziner setzen die PSG z. B. ein, um ein Schlafapnoe-Syndrom zu diagnostizieren.
  • Erkrankung der geschlechtsreifen Frau, bei der es durch die Bildung multipler (vielfacher) Zysten an den Eierstöcken zum Ausbleiben der Menstruationsblutung, zu Zyklen ohne Eisprung und zur Vergrößerung der Eierstöcke kommt. Die genaue Ursache des PCOS ist unklar.
  • Bildgebendes Verfahren zur Untersuchung von metabolischen Vorgängen in Zellen. Die Patienten nehmen radioaktiv markierten Zucker ein, den der Körper bei vielen Stoffwechselprozessen umsetzt oder als Energiequelle braucht. Beim radioaktiven Zerfall werden als Positronen bezeichnete positiv geladene Teilchen frei. Sie hinterlassen eine Spur, die die Verteilung des Zuckers im Gewebe oder in der einzelnen Zelle sichtbar macht. Damit werden biochemische und physiologische Funktionen abgebildet.
  • Nach dem Embryonalstadium (den ersten zehn Schwangerschaftswochen) auftretend.
  • Nach den Wechseljahren der Frau, nach der Menopause.
  • den Zeitraum betreffend, der die ersten Wochen nach der Geburt umfasst
  • Als Folge einer Verletzung auftretend, wobei die Verletzung physischer oder psychischer Art sein kann.
  • Schmerzen durch Schädigung des Nervengewebes, die noch länger als sechs Wochen nach Abheilen der Gürtelrose bestehen.
  • Erkrankung in der Schwangerschaft, die sich durch Bluthochdruck und Eiweiß im Urin auszeichnet. Unbehandelt kann sie zu schweren Schäden bei Mutter und Kind führen.
  • Vorklinisch; vor Einlieferung ins Krankenhaus.
  • Kleiner Backenzahn, auch Vormahlzahn; Menschen haben zwei Prämolaren in jeder Kieferhälfte, also insgesamt acht.
  • Maßnahmen, die eine Beeinträchtigung der Gesundheit (z.B. Krankheit) verhindern oder verzögern können.
  • Chronische Krankheit, die an den kleinen, in der Leber gelegenen Gallengängen beginnt und zu deren Zerstörung führt. Gallestau bis hin zur Zerstörung des Lebergewebes (Leberzirrhose) sind die Folge.
  • Chronisch verlaufende entzündliche Erkrankung der inner- und außerhalb der Leber gelegenen Gallenwege. Bindegewebsfasern ordnen sich dabei zwiebelschalenartig um die kleinen Gallengänge an. Die Gallengänge bilden sich deshalb allmählich zurück. Die Erkrankung geht unbehandelt allmählich in eine Leberzirrhose über.
  • Bei dieser sehr häufigen Bluthochdruckform findet sich keine organische Ursache.
  • Hyperurikämie aufgrund einer angeborenen Stoffwechselstörung
  • Maßnahmen zur Gesundheitsförderung: Krankheitsursachen vermeiden und ausschalten
  • Die Primel ist eine Heilpflanze, die unter anderem bei Erkältung, Husten und Bronchitis eingesetzt wird. Mehr über die Primel erfahren Sie hier.
  • Zubereitung aus lebensfähigen Organismen, die positive Wirkungen auf den menschlichen Organismus haben sollen. Können Arznei- oder Lebensmittel sein, beispielsweise Hefepilze oder Milchsäurebakterien.
  • Vorstufe des Schilddrüsenhormons Calzitonin. Es lässt sich frühzeitig im Blut von Sepsispatienten nachweisen.
  • Hauptbestandteil der zahnmedizinischen Vorsorge; beinhaltet eine Reinigung der Zähne von weichem Zahnbelag und Zahnstein, das Glätten und Polieren der Zahnoberflächen und deren Behandlung mit Fluoridlack zum Schutz des Zahnschmelzes.
  • Wichtiges weibliches, zu den Gestagenen gehörendes Geschlechtshormon, das zusammen mit Östrogen den Mestruationszyklus reguliert. Progesteron wird vom Gelbkörper (Corpus luteum) des Eierstocks gebildet.
  • Entspannungstechnik, die der US-amerikanische Physiologe und Psychologe Edmund Jacobson entwickelt hat. Einzelne Muskelgruppen werden willentlich angespannt und danach wieder entspannt. Dadurch stellt sich nach einiger Übung eine tiefe Entspannung ein, die sich immer schneller bewusst herstellen lässt.
  • Medikamente, die als Wirkstoff Metoclopramid, Cisaprid oder Domperidon enthalten und die Bewegungen im oberen Magen-Darm-Trakt beschleunigen. Sie werden auch bei chronischer Gastritis, hauptsächlich Typ C verordnet, da sie einem Rückfluss vom Duodenum in den Magen entgegenwirken.
  • Hormon, das die Milchbildung fördert.
  • Vorfall eines Organs, zum Beispiel Senkung der Gebärmutter, bis sie fast aus der Scheidenöffnung austritt.
  • eine zunächst gutartige Vermehrung der Drüsenläppchen und des Bindegewebes der Brust, die bösartig entarten kann
  • Vorbeugung; vorbeugende Maßnahme.
  • Gruppe von Gewebshormonen, die über mehrere Zwischenschritte aus Arachidonsäure gebildet werden. Sie spielen bei Entzündungsprozessen, der Blutgerinnung und der Schmerzvermittlung eine wichtige Rolle. In der Geburtshilfe werden Prostaglandin-Analoga eingesetzt, um durch die Auslösung von Wehen eine Geburt einzuleiten.
  • Vorsteherdrüse; Geschlechtsdrüse des Mannes, die unterhalb der Blase die Harnröhre umfaßt. Die Prostata produziert ein Sekret, das dem Ejakulat beigemischt wird und für die Funktion der Spermien von essentieller Bedeutung ist.
  • Gutartige Vergrößerung der Vorsteherdrüse (Prostata)
  • Gutartige (benigne) Vergrößerung der Vorsteherdrüse (Prostata).
  • Eiweißstoff, der in der Prostata produziert wird und im Blut nachweisbar ist. PSA wird als relativ unspezifischer Tumormarker zur Früherkennung des Prostatakarzinoms verwendet. Ein hoher PSA-Wert, vor allem wenn dieser schnell angestiegen ist, kann ein erster Hinweis sein. Jedoch findet man auch bei anderen Erkrankungen (Prostataentzündung, gutartige Prostatavergrößerung) oder Reizungen (Radfahren, Prostatabiopsie) erhöhte PSA-Konzentrationen im Blut.
  • HIV-Medikament, welches das Enzym Protease blockiert. Dieses Enzym ist dafür verantwortlich, bestimmte Eiweißmoleküle des HI-Virus in Unterheiten aufzuspalten. Unterbleibt diese Aufspaltung, kann das Virus keine Zellen mehr infizieren.
  • Antiretrovirale Medikamente, die bei der HAART eingesetzt werden.
  • Eine nicht ansteckende Hautkrankheit. Sie äußert sich durch bis zu apfelgroße stark schuppende Hautstellen, die häufig an den Knien, Ellenbogen und der Kopfhaut auftreten. Die Schuppenflechte ist wie die rheumatoide Arthritis eine Autoimmunerkrankung, die sich auch an Gelenken oder Nägeln zeigen kann.
  • Facharzt, der sich mit psychischen Störungen befasst.
  • Lehre, wonach bestimmte Erkrankungen ihren Ursprung in seelischen Konflikten haben.
  • Wechselwirkung zwischen Körper und Seele. Psychische Erkrankungen bzw. Probleme können sich auch in körperlichen Symptomen äußern. Man spricht dann von psychosomatischen Beschwerden.
  • Therapiemethode, die ohne Medikamenteneinsatz psychologische Verfahren wie beispielsweise Verhaltenstherapie und Psychoanalyse anwendet.
  • perkutane transluminale koronare Angioplastie; mittels Herzkatheterisierung werden Engstellen in den Herzkranzgefäßen aufgeweitet etwa durch eine Ballonkatheter; oft wird zudem eine Gefäßstütze, ein Stent, implantiert.
  • Zahnmark, das den Hohlraum im Inneren des Zahnes ausfüllt; besteht unter anderem aus Blutgefäßen und Nerven.
  • Geschwürbildende Hauterkrankung.
  • Der Medizinische Dienst der Krankenkassen prüft die Pflegequalität aller zugelassenen Pflegeeinrichtungen mindestens einmal jährlich unangemeldet. Schwerpunkte sind der Pflegezustand der Pflegebedürftigen sowie die durchgeführten Pflege- und Betreuungsmaßnahmen.
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