Lexikon der medizinischen Fachbegriffe – O

  • (Epidermis) Äußere der drei Hautschichten, bestehend aus hornbildenden Zellen (Keratinozyten)
  • Lebensnotwendige Fettsäure, die der Körper nicht selbst herstellen kann; Nährstoff, der vor allem in Algen, Pflanzen und Seefisch enthalten ist. Er senkt den Blutdruck und die Blutfettwerte, hemmt die Blutgerinnselbildung und stabilisiert den Herzrhythmus.
  • Substanz, die im Opium vorkommt und einen schmerzstillende Wirkung hat. Opium wird aus Schlafmohn gewonnen. Die Wichtigsten Opiate sind Morphin (siehe dort), Codein und Thebain.
  • Wurde speziell zur Behandlung chronischer Schmerzen entwickelt. Das Pflaster besteht aus einem Wirkstoffreservoir, einer Membran und einer Klebeschicht. Durch die Membran gelangt eine kontinuierliche Menge des Wirkstoffs in die tieferen Schichten der Haut und von dort durch kleine Gefäße in die Blutbahn. Das Pflaster wird im Bereich des Oberkörpers oder des Oberarms angebracht und muss in der Regel alle drei Tage gewechselt werden. Da der Wirkstoff vom Pflaster erst allmählich in die Blutbahn gelangt, kann es mehrere Tage dauern, bis eine ausreichende schmerzstillende Wirkung eintritt.
  • durch den Mund, auf den Mund bezogen.
  • Alle Wirkstoffe gegen Diabetes mellitus, die nicht wie Insulin gespritzt, sondern in Tablettenform eingenommen werden.
  • Einnahme durch den Mund.
  • Nach dem Trinken einer hochprozentigen Glukoselösung und zwei Stunden Ruhezustand wird der Blutzucker gemessen. Werte über 200mg/dl weisen auf einen Diabetes hin.
  • Die Symptome der Depression haben ihre Ursache in einer Störung von Organen, z.B. einer Unterfunktion der Schilddrüse.
  • Medikament, das nach seiner Zulassung aufgrund des Patentschutzes zuerst allein auf dem Markt ist. Ein Nachahmerpräparat (Generikum) darf erst nach Ablauf des Patentschutzes auf den Markt gebracht werden.
  • Der Begriff Orthese setzt sich aus den Worten orthopädisch und Prothese zusammen. Dieses medizinische Hilfsmittel dient der Entlastung, Stabilisierung oder Ruhigstellung funktionsbeeinträchtigter Gliedmaßen. Eine Orthese ist zum Beispiel notwendig, um nach einer Verletzung eine vollständige Rehabilitation zu gewährleisten. Manche Menschen müssen jedoch auch dauerhaft eine Orthese tragen.
  • Spezialisierte Knochenzelle für den Aufbau der Knochengrundsubstanz (Osteoid).
  • Durch Fusion von Vorläuferzellen aus dem Knochenmark entstandene Riesenzelle, die dem Knochenabbau dient.
  • Wichtigste Gruppe der weiblichen Geschlechtshormone. Sie werden vor den Wechseljahren hauptsächlich in den Eierstöcken (Ovarien) im Follikel und Gelbkörper sowie in geringerem Maß auch in der Nebennierenrinde produziert. Beim Mann und nach den Wechseljahren bei der Frau wird Östrogen vor allem im peripheren Fettgewebe durch das Enzym Aromatase aus Testosteron gebildet.
  • Eisprung
  • Organische Säure, deren Salze Oxalate heißen. In hohen Dosen ist Oxalsäure giftig. Sie findet sich zum Beispiel in Rhabarber, Tee, Kakao und Schokolade. Mit Kalzium bildet sie Kalziumoxalat, das schwer löslich ist und besonders häufig in Nierensteinen vorkommt.
  • Chemische Reaktion von Elementen oder Verbindungen mit Sauerstoff.
  • Übersteigt die Bildung freier Radikale eine gesunde Konzentration, spricht man von oxidativem Stress. Er lässt sich im Blut nachweisen. Freie Radikale sind chemisch schnell und aggressiv wirkende Stoffwechselprodukte, die permanent im Körper entstehen und deren Produktion zum Beispiel durch Medikamente, Umweltbelastungen und seelischen Stress angeheizt wird.
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