Lexikon der medizinischen Fachbegriffe – N

  • Verlust von Nervenzellen (Nervenzelltod)
  • Präparate, die die Gesundheit stärken und erhalten sollen. Sie beugen Nährstoffmangel vor oder gleichen eine bereits bestehende Unterversorgung mit essenziellen Nährstoffen aus. Hierzu zählen unter anderem Vitamin- und Mineralstoffpräparate.
  • Allergische Reaktion des Körpers auf bestimmte Stoffe, die mit der Nahrung aufgenommen werden.
  • Allergische Reaktion des Körpers auf bestimmte Stoffe, die mit der Nahrung aufgenommen werden.
  • Größenangabe; 1 Nanometer (1nm) = 1 Milliardstel Meter.
  • Winzige Teilchen, deren Größe meist zwischen 1 bis 100 Nanometern liegt (ein Nanometer ist ungefähr 70.000-mal dünner als ein menschliches Haar). Nanopartikel können aufgrund ihrer geringen Größe biologische Membranen durchdringen und stehen deshalb in Verdacht, gesundheitsschädliche Wirkungen im Körper zu entfalten.
  • Ein nicht selektiver Cyclooxygenase-Hemmer (COX-1 und COX-2 Hemmer), der entzündungshemmend, schmerzstillend und fiebersenkend wirkt.
  • Medikamente, die einer besonderen Therapierichtung dienen. Hierzu zählen beispielsweise Phytopharmaka (pflanzliche Arzneimittel) und andere natürliche Heilmittel – beispielsweise physikalische Phänomene wie Wasser, Licht und Luft.
  • Erreger der Gonorrhoe (Tripper).
  • Eine medikamentöse Therapie vor einer Operation, zum Beispiel bei Brustkrebs. Sie dient dazu, den Tumor präoperativ zu verkleinern, damit brusterhaltend operiert werden kann.
  • neugeboren
  • Erkrankung der Niere.
  • Knotenförmige Anhäufung von Nervenzellkörpern außerhalb des zentralen Nervensystems (ZNS, siehe dort); Nervenknoten.
  • Nerv, der direkt dem Gehirn entspringt. Er hat verschiedene Aufgaben, u.a. ist er für die Bewegung der Stimmbänder verantwortlich (und somit für die Stimme), aber auch für innere Organe wie beispielsweise Herz, Magen oder Darm. Am Herzen sorgt er für einen langsameren Pulsschlag, am Darm fördert er die Verdauungsbewegungen.
  • Nesselsucht, Hautausschlag mit Quaddeln
  • Methode, die darauf abzielt, die Ursachen verschiedener Erkrankungen über das Nervensystem zu beeinflussen und mit bestimmten Reizen die körpereigenen Abwehr- und Heilungsmechanismen zu fördern. Der Körper wird dabei in verschiedene Zonen unterteilt. Diese Zonen sind jeweils einem Rückenmarksegment zugeordnet. Je nach Segment kann nun durch spezielle Reizung der Haut ein inneres Organ beeinflusst werden. Diese Art der Behandlung nennt man Segmenttherapie.
  • Innerhalb der Nervenzellen zeigen sich neurofibrilläre Bündel neben den Amyloid-Plaques als zweites Zeichen alzheimertypischer Gehirnstrukturveränderungen. Diese bestehen hauptsächlich aus krankhaft veränderten Proteinen. Das veränderte Protein ist im Gegensatz zum normalen nicht löslich.
  • Medikamentengruppe, die die Signalübertragung zwischen den Nervenzellen beeinflusst und dadurch stabilisierend auf die Stimmung des Patienten wirkt. Sie werden vor allem bei Psychosen eingesetzt, aber auch bei Demenz-Erkrankungen, die ebenfalls mit Verhaltensstörungen einhergehen können.
  • Ein kleines Gerät, das üblicherweise oberhalb des Gesäßbereichs unter der Haut eingesetzt wird. Es gibt schwache elektrische Impulse an die Nerven ab, die die Muskulatur von Darm, Mastdarm und Harnblase steuern. Durch die Stimulation der Sakralnerven kann der Schrittmacher dazu beitragen, dass die Kontrolle über die Harnblasenfunktionen wiedererlangt wird.
  • Verbindung zwischen Nervenzellen. Bei Kindern sind noch nicht alle Verbindungen so hergestellt wie bei Erwachsenen, daher können einige Prozesse aus rein anatomischen Gründen noch nicht ablaufen, unabhängig vom Willen oder der Erziehung.
  • Erkrankung der Nerven.
  • Erkrankung des autonomen Nervensystems, zum Beispiel der Herz- oder Verdauungstätigkeit; betrifft Nerven, die nicht vom eigenen Willen gesteuert werden können.
  • Schmerz, der nicht die Folge eines Schmerzreizes ist, sondern durch Schädigungen der Nervenfaser selbst entsteht.
  • Botenstoff, der an der Übertragung von Signalen zwischen Nervenzellen oder zwischen Nervenzellen und Organen wie der Muskulatur beteiligt ist, wie zum Beispiel Acetylcholin, Adrenalin, Noradrenalin.
  • Untergruppe der weißen Blutkörperchen, sie können bei Erhöhung auf eine bakterielle Infektion hinweisen. Norm: Segmentkernige Neutrophile: 30 bis 80%, Stabkernige Neutrophile: 0-5%
  • Diagnostisches oder therapeutisches Vorgehen in der Medizin, bei dem das verwendete Gerät nicht in den Körper eindringt (zum Beispiel Ultraschall).
  • Schmerzmittel, das kein Kortison enthält.
  • Bei der Raucherentwöhnung kann ein pharmakologischer Nikotinersatz wie Nikotinpflaster oder Kaugummi sehr hilfreich sein.
  • Gehört zu den B-Vitaminen, kommt in allen Zellen vor und wird vor allem in der Leber gespeichert. Es dient dem Stoffwechsel der Nahrungsprodukte und ist ein wichtiger Bestandteil von vielen Enzymen.
  • Ein Herzmedikament, das als Spray, Lutschtablette oder Kapsel eingenommen wird und bei plötzlichem Angina-Pectoris-Schmerz innerhalb von Minuten hilft. Es ist ein Notfallmedikament für belastungsabhängige Herzschmerzen.
  • Falsch- und Nichtanwendung von Medikamenten. Bei Falschanwendung von stark wirksamen oder kontraindizierten Medikamenten kann es zu Gesundheitsschäden oder ernsthaften Folgen kommen, die zum Teil mit Krankenhausaufenthalten enden. Auch eine unterlassene Einnahme wichtiger Medikamente (zum Beispiel Antibiotika, Antiepileptika) kann gefährlich werden.
  • Schlafphasen, die nicht mit raschen Augenbewegungen und Träumen einhergehen.
  • Im Nebennierenmark gebildeter Botenstoff, der als Stresshormon wirkt. Kommt auch als Neurotransmitter im Nervensystem vor.
  • Bezeichnung für ein schnell und kurz wirksames Insulin.
  • Genormte Packungsgrößen für Medikamente. N1 steht für kleinste Packungen zum Testen der Verträglichkeit oder für die Akuttherapie. N2 ist die mittlere Packungsgröße bei nicht dauerhafter Erkrankung. N3 als größte Packung dient zur Langzeittherapie.
  • in einem Krankenhaus erfolgend
  • Nicht-steroidale Entzündungshemmer; NSAR (siehe dort).
  • Nicht-steroidale Antirheumatika (NSAR), auch nicht-steroidale Antiphlogistika genannt, sind entzündungshemmende Medikamente, die kein Kortison enthalten. Sie können Gelenkentzündungen und den damit verbundenen Schmerz lindern, aber nicht den Verlauf der rheumatoiden Arthritis beeinflussen. NSAR wirken schnell – innerhalb von Minuten bis Stunden – und werden daher zur Überbrückung eingesetzt, bis die Wirkung der DMARDs einsetzt.
  • Eiweißstruktur aus dem im Zellkern vorhandenen Netzwerk aus Ribonukleinsäure (RNA) und Proteinen.
  • Träger der Erbinformation.
  • Gegen Viren gerichtete Medikamente, die den Bausteinen der Erbsubstanz (Nukleoside) ähneln. Sie können wichtige Enzyme des Virus blockieren oder aber auch als sogenannte "falsche Bausteine" in die Erbsubstanz eingebaut werden, was dann zum Funktionsverlust führen kann.
  • Nux vomica ist ein homöopathisches Mittel, das unter anderem bei Übelkeit, Erbrechen, Blähungen, Verstopfung und Durchfall eingesetzt wird. Mehr über Nux vomica erfahren Sie hier.
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