Artikel zum Thema "medizinische rehabilitation"
[...]Rehabilitation ist auch in hohem Alter sinnvoll. Sie kann Betroffenen helfen, wieder selbstständiger zu werden und verbessert die Lebensqualität. Man hat Anspruch auf Rehabilitation, wenn dadurch die Pflegebedürftigkeit vermieden oder vermindert wird. Die Altersforschung hat viele Beweise dafür erbracht: Rehabilitation im Alter ist ebenso wirkungsvoll wie bei jüngeren Menschen. Unterschiede gibt es bei den Zielen: Bei Jüngeren steht die Wiedergewinnung der Erwerbsfähigkeit im Vordergrund.[...]
[...]Das Ziel der geriatrischen Rehabilitation ist nicht die Heilung im eigentlichen Sinne, sondern die schrittweise Zurückgewinnung von Selbstständigkeit. In vielen Fällen lässt sich so die Versorgung in einem Pflegeheim vermeiden. Dies motiviert alte Menschen, bei den verschiedenen Maßnahmen der Rehabilitation mitzuwirken. Geriatrische Rehabilitation bedeutet: Aktivierung, Einübung von Abläufe, die für den Alltag wichtig sind (z. B. Anziehtraining), Hilfsmittelversorgung, Wohnungsanpassung[...]
[...]Informationen zur geriatrischen Rehabilitation erhalten Sie bei Ihrem Hausarzt. Auch Kranken- oder Pflegekassen geben Auskunft. Im Krankenhaus informiert der Sozialdienst Arbeitskreis Gesundheit e.V. Am Römerlager 253117 BonnTel.: 0228 / 212100Fax: 0228 / 212211E-Mail: reha@bonn-online.comInternet: http://www.arbeitskreis-gesundheit.de Auf der Internetseite der Bundesarbeitsgemeinschaft Mobile Rehabilitation e.V., www.bag-more.de, können Sie sich ausführlich über die Mobile ambulante[...]
[...]Welche ambulanten oder teilstationären Maßnahmen nach dem Klinikaufenthalt in Frage kommen, sollte der Hausarzt auf der Grundlage der Empfehlungen der Klinik entscheiden. Er kann die Maßnahmen verordnen, wenn sie medizinisch notwendig sind. Grundsätzlich haben sich Krankengymnastik (Physiotherapie) und Ergotherapie bewährt. Ergotherapie wurde früher oft auch als Beschäftigungstherapie bezeichnet. Doch dieser Begriff ist unpassend. Es geht in der Ergotherapie um mehr als Beschäftigung: In[...]
[...]Der Begriff "orthomolekular" hat seinen Ursprung in dem griechischen Wort "orthos" (= richtig, gut) und dem lateinischen Wort "molecula" (= Baustein von Substanzen). Laut Orthomolekularer Medizin müssen alle notwendigen Mikronährstoffe in ausreichender Menge zur Verfügung stehen, damit alle Stoffwechselprozesse im Körper störungsfrei ablaufen können. Das Prinzip der Orthomolekularen Medizin beruht daher auf der gezielten und teilweise sehr hohen Zufuhr von Mikronährstoffen. Entscheidend[...]
[...]Die Anthroposophische Medizin versteht sich nicht als Alternativmedizin. Ihre Anhänger möchten die Schulmedizin mit ihren konventionellen Methoden nicht ersetzen, sondern um ihre eigenen geisteswissenschaftlichen Erkenntnisse erweitern. Diese gehen zurück auf Rudolf Steiner und Ita Wegman, die Begründer der Anthroposophischen Medizin. Die Anthroposophische Medizin versteht sich als Ergänzung der Schulmedizin. Sie versucht mit speziellen Arzneimitteln und Therapien zu heilen. In der[...]
[...]Manchmal löst eine medizinische Behandlung weitere Erkrankungen und Schädigungen aus. Warum sind ältere Menschen besonders betroffen? Manchmal löst eine medizinische Behandlung weitere Erkrankungen und Schädigungen aus. Warum sind ältere Menschen besonders betroffen? (München – 08.09.2011) Senioren sind aufgrund ihrer verminderten körperlichen Reserven und häufiger Begleiterkrankungen besonders gefährdet, durch eine medizinische Behandlung Schaden zu nehmen. Experten nennen in der[...]
[...]Nach einem Schlaganfall ist oft mit einem Mal alles anders. Grundlegende Dinge wie Sprechen, Gehen oder Lesen müssen manchmal ganz neu erlernt werden. Die Erfolgsaussichten sind umso besser, je früher Rehabilitationsmaßnahmen ergriffen werden. In guten Krankenhäusern wird damit bereits in der akuten Phase eines Schlaganfalls angefangen. Wenn es zu einem Schlaganfall gekommen ist, ist nicht nur die Akuttherapie entscheidend. Sobald der Patient nach einem Schlaganfall stabilisiert ist, muss[...]
[...]Beheben oder Bessern von Funktionsstörungen (krankheitsbedingt oder post-operativ) Bekämpfung chronischer Schmerzen Hilfsmittelversorgung und Schulung des Gebrauchs Training von Ersatzfunktionen (im Alltag) Ernährungsberatung Hinführen zu krankheitsangepasstem Freizeit- und Sportverhalten Wiedereingliedern in das berufliche und soziale Umfeld Die Rehabilitation ergänzt und vertieft sowohl nicht-operative (konservative) als auch operative Behandlungsformen der Arthrose (Gelenkverschleiß).[...]
[...]Neben anthroposophischen Arzneimitteln kennt die Anthroposophische Medizin einige weitere Therapieverfahren: beispielsweise die anthroposophische Kunsttherapie, die Heileurythmie, die rhythmische Massage oder Öldispersionsbäder. In der Anthroposophischen Medizin geht man davon aus, dass Menschen, die sich mit Kunst auseinandersetzten, sich auch mit Gefühlen, Gedanken und inneren Kräften auseinandersetzten. Sie finden so neue Wege, mit sich selbst und mit ihrem Umfeld umzugehen. Auf diese[...]




