Artikel zum Thema "magensaeureproduktion"
[...]Die Therapie der verschiedenen Gastritisformen richtet sich nach der jeweiligen Ursache. Die akute Gastritis heilt oft von selbst aus, sodass keine Behandlung notwendig ist. Andernfalls helfen Medikamente, die die Magensäureproduktion hemmen. Bei starken Blutungen müssen diese vom Arzt bei einer Magenspiegelung oder durch einen chirurgischen Eingriff gestillt werden. Die Autoimmunkrankheit Typ-A-Gastritis kann nicht geheilt werden. Stattdessen werden Maßnahmen zur Prävention einer[...]
[...]Viele Körperfunktionen verändern sich im Alter. Auch der Stoffwechsel wird träger: Darmbewegung und Magensäureproduktion nehmen ab, der Transport der Nahrungsstoffe in das Blut geschieht langsamer und auch die Ausscheidung von Abfallprodukten in Leber und Niere benötigt mehr Zeit. Zusätzlich verändert sich der Körper: Der Fettanteil ist im Alter erhöht, Protein- und Wassergehalt nehmen dagegen ab. All diese Faktoren beeinflussen die Aufnahme und die Verteilung des Medikaments im[...]
[...]Oftmals ist bei der akuten Gastritis keine Behandlung erforderlich. Sie heilt dann auch ohne Medikamente völlig aus. Schädigende Substanzen, wie beispielsweise Alkohol oder bestimmte Medikamente müssen gemieden werden. In einigen Fällen ist auch eine vorübergehende Nahrungskarenz nötig, während der sich die Schleimhaut erholen kann. Wenn Medikamente zum Einsatz kommen, sind das meist solche, die eine Hemmung der Magensäureproduktion bewirken. Dies sind in erster Linie: AntazidaAntazida[...]
[...]Wer hat nicht schon einmal nach fettreichem Essen oder Alkohol Sodbrennen gehabt. Saures Aufstoßen und brennende Schmerzen hinter dem Brustbein, diese Phänomene entstehen beim Rückfluss (Reflux) von saurem Mageninhalt in die Speiseröhre. Etwa zehn Prozent der deutschen Bevölkerung leiden sehr häufig unter Sodbrennen, man spricht dann von der Refluxkrankheit. Sodbrennen ist nicht nur eine unangenehme Folge von fettreichem Essen oder Stress. Der Überschuss an Säure kann langfristig[...]
[...]Normalerweise funktioniert der untere Schließmuskel der Speiseröhre am Übergang zum Magen wie ein Ventil und verhindert einen Rückfluss (Reflux) des stark sauren Mageninhalts in die Speiseröhre. Deren Schleimhaut ist nicht wie die Magenschleimhaut gegen die ätzende Säure geschützt. Die Erschlaffung dieses Schließmuskels, oft in Verbindung mit einer angeborenen zu großen Lücke im Zwerchfell am Mageneingang ist die grundlegende Ursache von Refluxkrankheit und Sodbrennen (Reflux). Die[...]




