Lexikon der medizinischen Fachbegriffe – M

  • Bösartiger Tumor, der von der Magenschleimhaut ausgeht. Die chronische Gastritis Typ A und Typ B gehen mit einem erhöhten Magenkrebs-Risiko einher.
  • Die Bestandteile des Magensafts sind: Wasser, Schleim, Pepsin, Salzsäure. Täglich werden ein bis drei Liter mit einem pH-Wert von 1,0 bis 1,5 von den Drüsenzellen der Magenschleimhaut abgesondert.
  • Ein für den Körper unentbehrlicher Stoff, der täglich zugeführt werden muss. Er ist an vielen Enzymreaktionen und an der Blutbildung beteiligt. Außerdem ist er für die Impulsweiterleitung im Nervensystem und für die Zellmembranen notwendig.
  • Darstellung der Blutgefäße mit der Methode der Magnetresonanztomografie
  • Eine hohe Albuminkonzentration im Urin, die auf ein fortgeschrittenes Stadium der Nierenschädigung hinweist.
  • Schäden an den großen Blutgefäßen; entsprechen dem Krankheitsbild der Arteriosklerose.
  • Große einkernige Zellen, zum Immunsystem gehörend. Sie befinden sich im Gewebe, im Gegensatz zu den im Blut zirkulierenden Monozyten, aus denen sie hervorgegangen sind.
  • Zentrum des scharfen Sehens, da die Sehzellen hier am dichtesten stehen. Wird auch als gelber Fleck bezeichnet.
  • Mangelhafte Aufnahme von Nahrungsstoffen.
  • Erkrankungen, die mit einer gestörten Resorption (Aufnahme) von Nahrungsstoffen im Darm einhergehen.
  • bösartig
  • MALT-Lymphome sind bösartige Wucherungen von lymphatischem Gewebe, die meist in Zusammenhang mit einer chronischen Gastritis Typ B entstehen.
  • medizinischer Ausdruck für die Brust
  • medizinischer Ausdruck für Brustkrebs
  • Ultraschalluntersuchung der Brust
  • Die Röntgendarstellung der weiblichen Brust. Sie wird entweder bei einem auffälligen Tastbefund oder im Rahmen eines Mammografie-Screenings durchgeführt.
  • Mangan ist Bestandteil vieler Enzyme. Es spielt zum Beispiel bei der Blutgerinnung, dem Knochenaufbau, dem Schutz vor oxidativem Stress und der Bereitstellung von Energie eine Rolle. Viel Mangan steckt beispielsweise in Vollkornprodukten, Hülsenfrüchten und schwarzem Tee.
  • Sichtbar- oder Erkennbarwerden einer Erkrankung z.B. durch das Auftreten spezifischer Krankheitssymptome.
  • Medikamente, die das Enzym Monoaminooxidase hemmen. Dieses ist für den Abbau der Nervenbotenstoffe im Gehirn verantwortlich.
  • starke, massive Blutung; im Gehirn: meist im Bereich der Stammganglien durch Einreißen von Arterien bei Bluthochdruck oder unter Einnahme von Phenprocoumon
  • Operative Entfernung der weiblichen Brust. Heutzutage ist bei etwa 70 Prozent der an Brustkrebs erkrankten Frauen eine brusterhaltende Operation ausreichend.
  • Veränderung (zum Beispiel knotig) des Brustdrüsengewebes, die meistens gutartig ist und zwischen dem 35. und 50. Lebensjahr auftritt.
  • Zellen im Gewebe des Körpers, die aufgrund einer Antigen-Antikörper-Reaktion (Abwehrreaktion) Stoffe freisetzen, die zu einer Entzündung führen
  • Arzneimittel, die eine Entzündung verhindern, indem sie die Membran der Mastzellen im Körper stabilisieren
  • Gerüst.
  • Untersuchung, bei der das Mediastinum (Mittelfellraum, zwischen den mit Lungenfell umkleideten Lungenflügeln gelegener Raum) mit einem Endoskop in Narkose nach befallenen Lymphknoten abgesucht wird
  • Mittelfellraum, zwischen den mit Lungenfell umkleideten Lungenflügeln gelegener Raum. Das Mediastinum kann mit einem Endoskop in Narkose nach befallenen Lymphknoten abgesucht werden.
  • Erweiterung des Darms. Das toxische Megakolon beispielsweise ist eine lebensgefährliche Komplikation chronisch entzündlicher Darmerkrankungen wie Morbus Crohn und Colitis ulcerosa, die sich unter anderem durch heftige Bauchschmerzen, einen beschleunigten Puls, hohes Fieber und eventuell sogar durch einen Schock äußert.
  • Komplikation bei chronisch entzündlichen Darmerkrankungen mit extremer Aufblähung des Kolons und der Gefahr des Durchbruchs (Perforation).
  • Kernhaltige, übermäßig große Vorstufe der roten Blutkörperchen.
  • Differenz zwischen dem Preis eines Medikaments und dem Festbetrag
  • Dunkler Hautfarbstoff, der bei Bestrahlung der Haut mit ultraviolettem Licht gebildet wird und einen Strahlenschutz der Haut darstellt.
  • Von den melaninbildenden Pigmentzellen (oft Pigmentmalen) ausgehender Tumor; schwarzer Krebs
  • siehe Pigmentzellen
  • Hormon, das von der Zirbeldrüse, einer kleinen Drüse im Gehirn, produziert wird. Wahrscheinlich beeinflusst es den Schlaf-Wach-Rhythmus.
  • Diplokokken (kugelförmige, paarweise gelagerte gramnegative Bakterien), die beim Menschen den Nasen-Rachen-Raum besiedeln und schwere Krankheiten auslösen können. Gegen manche Untergruppen der Meningokokken gibt es Impfungen.
  • Das natürliche Ende der Menstruation (monatliche Regelblutung). Die Eierstöcke stellen nach und nach ihre Funktion ein, bis die Fruchtbarkeit schließlich endet. Die Übergangsphase in den Jahren vor und nach der Menopause, in denen sich der Hormonhaushalt umstellt, bezeichnet man als Wechseljahre (Klimakterium). Die Menopause tritt gewöhnlich zwischen dem 45. und 55. Lebensjahr ein.
  • Monatliche Regelblutung der Frau.
  • Er beginnt mit dem ersten Tag der Menstruationsblutung und endet am Tag vor dem Einsetzen der nächsten Blutung.
  • Kanäle, in denen nach der Traditionellen Chinesischen Medizin (TCM, siehe dort) die Lebensenergie Qi fließt. Jeder Meridian ist einem Organ bzw. Organsystem zugeordnet. Auf den Meridianen liegen die Akupunkturpunkte.
  • Aus dem Mesenchym. Als Mesenchym wird embryonales Bindegewebe bezeichnet. Die Zellen des Mesenchyms sind multipotent, das heißt, sie können unterschiedliche Gewebearten ausbilden. Im Laufe der Entwicklung eines Organismus geht aus ihnen unter anderem Knochen-, Sehnen-, Muskel-, Fett- oder Gefäßgewebe hervor. Man spricht dann von Gewebe mesenchymalen Ursprungs.
  • Gemeinsames Auftreten von Übergewicht, Fettstoffwechselstörungen, Bluthochdruck sowie Insulinresistenz; Risikofaktor für Arteriosklerose.
  • Stoffwechsel.
  • Tochtergeschwulst eines Tumors. Sie entsteht – ausgehend vom ursprünglich befallenen Organ – an anderen Stellen im Körper. Die Ursache ist eine Verschleppung von Geschwulstkeimen auf dem Lymph- oder Blutweg.
  • Quantitative Untersuchungsmethode, bei der bereits abgeschlossene Primäruntersuchungen verglichen werden.
  • Chemische Abwandlung des Hämoglobins. Diese Abwandlung gibt Sauerstoff nicht an die Körperzellen ab, dadurch drohen die Zellen abzusterben.
  • Pflanzenstoffe wie Koffein oder Theobromin (im Kakao) oder Theophyllin (in geringen Mengen in schwarzem Tee); diese Substanzen wirken entspannend auf die Bronchialmuskulatur und erweitern die Bronchien.
  • Antibiotikum, das beim Morbus Crohn zur Behandlung von Fisteln eingesetzt werden kann.
  • Eine Menge von wenig spezialisierten Diensten, die zwischen der Systemplattform (Hardware + Betriebssystem) und den Anwendungen (Software) angesiedelt sind und deren Verteilung unterstützen. Ein bekanntes Beispiel: Die Email.
  • Ausscheidung von geringen Mengen Albumin (Eiweiß) im Urin. Schon geringe Mengen von Albumin im Urin sind ein Risikofaktor für spätere Nieren- und/oder Herz-Kreislauf-Erkrankungen. Diese Untersuchung wird vornehmlich bei Verdacht auf Diabetes mellitus sowie Bluthochdruck vorgenommen.
  • Schäden an den kleinen Blutgefäßen, meist im Zusammenhang mit Bluthochdruck, Diabetes mellitus und anderen Stoffwechselerkrankungen.
  • Fresszellen, die im Gehirn die Reste entzündeten Gewebes entfernen.
  • Winzige Kalkeinlagerungen im Brustdrüsengewebe. Sie gelten als frühes Warnzeichen für etwaige Krebszellen. Mikrokalk ist mit der Mammografie entdeckbar.
  • Kleiner Einlauf in den Enddarm, um die Entleerung anzuregen.
  • Kleine, kugelförmige Molekülverbände.
  • Geringfügige Verletzung.
  • Begriff aus der Sozialpsychologie. Ziel ist es, einen therapeutischen Alltag zu schaffen im Rahmen einer temporären Lebensgemeinschaft (z.B. Suchtklinik). Es gibt verschiedene Formen dieses Therapieansatzes, wie etwa die Tanz- und Musiktherapie, die Spaziertherapie oder die Pet-Therapie (siehe dort).
  • tausendstel Gramm (Maßeinheit z. B. für Dosierungen von Medikamenten)
  • Lebensnotwendige, anorganische, vom Körper nicht selbst herstellbare Nährstoffe. Sie gehen auch bei unterschiedlichen Zubereitungsmethoden in der Regel nicht verloren. Ein Auslaugen von Mineralstoffen der Nahrungsmittel ist jedoch durch langes Kochen in zu viel Wasser möglich. Im Körper werden sie für unterschiedliche Funktionen benötigt, beispielsweise Jod in der Schilddrüse, Kalzium beim Knochenaufbau.
  • Er gehört zu den mentalen Leistungstests und eignet sich zur Schweregradmessung bei mittlerer bis schwerer Demenz. Es werden Aspekte wie Sprache, Merk- und Erinnerungsfähigkeit, Aufmerksamkeit und Rechenfähigkeit, Orientierung und kognitive Beeinträchtigungen untersucht.
  • mit dem kleinstmöglichen Verletzungsrisiko
  • operative Eingriffe, die nur kleinste Verletzungen von Haut und Weichteilen verursachen
  • Der Anteil an Urin, welcher zeitlich gesehen "in der Mitte" des Wasserlassens (also nicht zu Beginn und nicht am Ende) ausgeschieden wird.
  • Erbliche Sonderform des Typ-2-Diabetes, der bei nicht übergewichtigen Kindern oder Jugendlichen auftritt.
  • Großer Backenzahn mit ausgeprägten Höckern, auch Mahlzahn genannt, der dem Zermahlen von Nahrung dient; beim Menschen gehören die letzten drei Zähne auf beiden Seiten im Ober- und Unterkiefer zu den Molaren.
  • Chemische Verbindung aus zwei oder mehreren Atomen.
  • Befasst sich mit der Struktur, Funktion und Bildung des Erbmaterials auf Molekülebene.
  • Spezielle Untersuchung zur Feststellung von Gendefekten auf Molekülebene, das heißt nicht im Mikroskop sichtbar.
  • Molybdän ist Bestandteil bestimmter Enzyme im Körper. Es reguliert beispielsweise den Abbau von Purinen und schwefelhaltigen Aminosäuren. Molybdänreiche Lebensmittel sind zum Beispiel Reis, Eier und viele Gemüsesorten.
  • In der Gentechnik kann man Antikörper künstlich herstellen. Man nennt sie monoklonal, wenn sie alle von geklonten B-Zellen produziert werden, die auf eine einzige Zelllinie zurückgehen. Monoklonale Antikörper sind untereinander identisch und können genau dieselben Fremdstoffe erkennen.
  • Schwäche eines Armes oder Beines
  • Monoterpene dienen als Aromastoffe und sind Hauptbestandteil ätherischer Öle. Sie kommen vor allem in verschiedenen Obstarten wie Orangen, Aprikosen und Weintrauben sowie in Kräutern und Gewürzen vor. Zu dieser Gruppe von Pflanzenstoffen gehören zum Beispiel das Carvon, das im Kümmel enthalten ist, sowie das Menthol aus der Pfefferminze. Monoterpene sollen Krebs vorbeugen und das Wachstum von Mikroorganismen hemmen.
  • Behandlung mit einem einzigen (Basis-)Medikament
  • Leukotrienantagonist, der eine Bronchienerweiterung fördert und die Entzündungsbereitschaft der Bronchialschleimhaut hemmt.
  • Autoimmunerkrankung der Schilddrüse, die mit Herzrasen, Kropfbildung und hervortretenden Augäpfeln einhergeht. Die Schilddrüse produziert hierbei vermehrt Hormone.
  • Nervenzelle, die die Skelettmuskulatur mit Impulsen versorgt, damit Muskeln sich kontrahieren (zusammenziehen) können.
  • Sprachstörung mit Problemen bei der Sprachbildung beziehungsweise beim Aussprechen von Worten trotz intensiver Anstrengung bei erhaltenem Sprachverständnis (= Broca-Aphasie, = expressive Aphasie, = nichtflüssige Aphasie)
  • Einzelstrangmolekül, das am Aufbau der Proteine beteiligt ist. mRNA befindet sich in Zellkernen und im Zellplasma.
  • Schleimhaut, die die Hohlorgane und den Magen-Darm-Trakt auskleidet.
  • ein Schutzsystem in der Lunge gegen schädigende Reize aus der Umwelt und gegen Krankheitserreger; zu diesem System zählen der Hustenreflex und eine Besonderheit der Schleimhaut des Atemtraktes: Zellen an der Oberfläche können durch feinste, bewegliche Härchen Staub, Schmutz und Keime aus dem Atemtrakt herausbefördern.
  • gleichzeitiges Bestehen von mehreren Erkrankungen; betrifft häufig ältere Menschen
  • Gleichzeitig oder rasch aufeinanderfolgendes Versagen von zwei oder mehr lebenswichtigen Organfunktionen.
  • Verändern sich Gene ohne eine erkennbare äußere Ursache, wird dies als Mutation bezeichnet: Die Gene mutieren.
  • unreife Vorläuferzellen der Granulozyten.
  • Gruppe erworbener Knochenmarkerkrankungen. Diese sind charakterisiert durch Reifungs- und Funktionsdefekte der Blutstammzellen sowie ineffektive Blutneubildung und gehen häufig in eine akute Leukämie über.
  • Herzmuskel, der den größten Teil der Herzwand bildet.
  • Medizinischer Ausdruck für Herzinfarkt; wegen einer Durchblutungsstörung sterben Teile des Herzmuskels ab.
  • entzündliche Erkrankung des Herzmuskels
  • Eine Untersuchung des Herzens, bei der dem Patienten eine radioaktive Substanz gespritzt wird, die sich im Herzmuskelgewebe anreichert und dort mit speziellen Geräten sichtbar gemacht wird. Das Verfahren eignet sich besonders zur Diagnostik von Durchblutungsstörungen des Herzmuskels.
  • Muskelerkrankung. Meistens mit Muskelschwäche einhergehend.
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