Lexikon der medizinischen Fachbegriffe – L

  • L-Carnitin spielt eine entscheidende Rolle beim Fettstoffwechsel. Es verbessert die Energieversorgung und aktiviert das Immunsystem.  Über die Nahrung nehmen wir es hauptsächlich über Fleisch zu uns. L-Carnitin wird zum Beispiel von Sportlern zur Leistungssteigerung eingenommen. Auch bei der Behandlung von Übergewicht wird es eingesetzt. Diese Wirkungen sind allerdings umstritten, da bisher eindeutige Wirksamkeitsnachweise fehlen.
  • Künstliche Strahlenquelle, die durch Verstärkung durch ein optisch aktives Medium einen gerichteten Lichtstrahl aussendet.
  • Milchsäure produzierende Bakterien.
  • Eine Form des Typ-1-Diabetes, die im Erwachsenenalter auftritt und bei der zunächst nur ein geringer Insulinmangel besteht.
  • Fähigkeit, die Position des Körpers im Raum zu erfassen
  • Im Dünndarm vorkommendes Enzym, das Milchzucker spaltet.
  • Konzentration von Milchsäure im Blut und Zeichen einer Übersäuerung des Körpers, die zu Stoffwechselproblemen führt.
  • Übersäuerung des Blutes mit Laktat (Milchsäure). Sehr seltene, aber schwere Nebenwirkung, die bei der Behandlung mit Biguaniden (Metformin) bei Nichtbeachten der Kontraindikationen (vor allem Nierenschwäche, aber auch schwere Lungen-, Leber- oder Herzschwäche, Alkoholsucht oder Abmagerungskuren) auftreten kann. Symptome sind anfänglich Müdigkeit und Schwäche, später auch Magen-Darm-Beschwerden, Fieber oder Bewusstlosigkeit. Ein tödlicher Ausgang ist möglich.
  • Milchzucker, ein Zweifachzucker, der aus den Einfachzuckern Glukose und Galaktose aufgebaut ist.
  • Milchzuckerunverträglichkeit.
  • mit der Ausbildung einer Lakune einhergehend
  • Ein gegen Viren gerichtetes Arzneimittel mit hoher Wirksamkeit. Es wird zur Behandlung der chronischen Hepatitis B eingesetzt.
  • Ansammlung von Zellen in der Bauchspeicheldrüse, von denen ein bestimmter Zelltyp, die B-Zellen, das Insulin produziert
  • Sonderform der Depression, bei der körperliche Symptome im Vordergrund stehen, die keine organische Ursache haben. Der Patient ist unfähig, die depressive Verstimmung als solche zu beschreiben, und schildert stattdessen körperliche Beschwerden.
  • Aufnahme der Laserlichtenergie.
  • Zeit bis zum Auftreten der ersten Krankheitserscheinungen, ähnlich der Inkubationszeit (siehe dort). Der Begriff Latenzzeit kann allerdings auch für nicht infektiöse Erkrankungen verwendet werden, beispielsweise Vergiftungen.
  • Blutkrebs. Zeichnet sich durch eine stark vermehrte Bildung der weißen Blutkörperchen (Leukozyten) aus, die sich im Knochenmark ausbreiten und dort die Blutbildung verhindern. Die Folge: Anämie (Blutarmut) durch Mangel an Erythrozyten (rote Blutkörperchen).
  • Medikamente, die Entzündungen im Körper hemmen können. Dazu blockieren sie die Stellen (Rezeptoren), an die sonst die Leukotriene andocken.
  • Weiße Blutkörperchen; zellulärer Bestandteil des Immunsystems.
  • Durch die Entwicklung sogenannter Lewy-Körperchen in den Nervenzellen kommt es zu einer Degeneration eines Teils des Hirnstamms und damit zu einer fortschreitenden geistigen Funktionsstörung. Die Lewy-Körperchen-Demenz ähnelt symptomatisch der Alzheimer-Krankheit.
  • Synonym zu GNRH-Analoga, es handelt sich um die gleichen Substanzen.
  • Einsatz von UV-Strahlen zur Behandlung von Krankheiten wie Schuppenflechte, Neurodermitis, Weißfleckenkrankheit oder Akne.
  • Eine Art Teilchenbeschleuniger, mit dem elektrisch geladene Teilchen wie zum Beispiel Elektronen auf gerader Bahn beschleunigt werden. Dabei entsteht Röntgenstrahlung, die zur Therapie von Krebstumoren eingesetzt wird.
  • Lipopolysaccharide sind Verbindungen aus Fett- und Zuckerbestandteilen, die in der Zellwand von Bakterien enthalten sind und als Antigene wirken. Zerfallen die Bakterien, werden Teile davon frei und wirken toxisch. (Endotoxine). Das LBP, das zu den Akute-Phase-Proteinen (siehe Capsel-reaktives Protein) gehört, bindet diese Endotoxine und transportiert sie ab.
  • Ein Demonstrationsraum, der einer typischen Lebensumgebung älterer Menschen nachempfunden ist. Hier können Prototypen und Dienste unter realistischen Anwendungsbedingungen mit Anwendern entwickelt, getestet und diskutiert werden.
  • Ein bösartiger Tumor, der seinen Ursprung in den Milchgängen (Lobuli) der Brust hat.
  • Sprach-, Sprech- und Stimmheilkunde. Lehre der Sprachstörungen und deren Heilung.
  • Örtliche Betäubung.
  • Medikamente zur örtlichen Betäubung, die direkt in die schmerzhafte Stelle oder in die Nähe von Nervenbahnen gespritzt werden, um die Schmerzweiterleitung vorübergehend zu unterbrechen.
  • Wiederauftreten der Krankheit am gleichen Ort
  • In örtlicher Betäubung wird der Rückenmarkskanal punktiert, um beispielsweise Liquor (Nervenflüssigkeit) für Untersuchungen zu entnehmen oder um Narkosemittel zu verabreichen.
  • Eiteransammlung in einer Höhle des Lungengewebes; Komplikation einer Lungenentzündung
  • Der Lungenkreislauf beginnt in der rechten Herzkammer, die sauerstoffarmes Blut über die Lungenarterie in die Lunge pumpt. In den Lungenbläschen wird Kohlendioxid gegen Sauerstoff ausgetauscht. Das mit Sauerstoff angereicherte Blut gelangt dann über die Lungenvene in die linke Herzkammer. Hier beginnt der Körperkreislauf.
  • Krankhafte Ansammlung von Flüssigkeit in den Zellzwischenräumen der Lunge.
  • Gelenkentzündung im Rahmen der Borreliose. Typisch ist das Springen der Schwellung und Entzündung von Gelenk zu Gelenk.
  • Englische Bezeichnung für die Borreliose. Die Krankheit wurde Ende der 70er Jahre im amerikanischen Ort Lyme erstmals beschrieben.
  • Entzündung der Lymphbahnen im Abflussgebiet eines lokalen Infektionsherdes mit sichtbarem roten Streifen, Schwellung und unter Umständen geschwollenen Lymphknoten.
  • Krankhaft gestaute Lymphgefäße weden mithilfe spezieller Massagetechniken ausgestrichen.
  • Zweites Gefäßsystem im Körper neben den Blutgefäßen; leiten Gewebsflüssigkeit (Lymphe) aus dem Zellzwischenraum ab
  • System von Kanälen, das die aus den Kapillaren ins Gewebe austretende Lymphe (Gewebsflüssigkeit) sammelt und wieder dem Blutkreislauf zuführt
  • Unreife Vorläuferzellen der Lymphozten.
  • Ist der Lymphabfluss gestört, dann schwillt das betroffene Körperteil, zum Beispiel bei Brustkrebs der Arm, an. Ein Lymphödem kann infolge des operativen Entfernens der Lymphknoten entstehen, wenn die Lymphabflussbahnen beschädigt werden.
  • Ein Netzwerk feiner Gefäße, die überschüssige Zellflüssigkeit, Fremdstoffe und Stoffwechselprodukte aus den Körpergeweben abführen. Es besteht aus Lymphgefäßen, Lymphknoten, Thymus, Milz und Mandeln.
  • Medikamentöse Auflösung zum Beispiel von Blutgerinnseln (Thromben). Beispiel: Behandlung des Herzinfarkts; über eine Infusion werden Medikamente gegeben, die verklumpte Blutplättchen auflösen und so die Verstopfung in der Herzkranzarterie beheben.
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