Artikel zum Thema "krampfanfaellen"
[...]Begleitmedikamente können einerseits die Wirkung von Schmerzmedikamenten verstärken, andererseits Nebenwirkungen der Schmerzmittel, insbesondere der Opioide, verringern. Kortison zum Beispiel wirkt in niedriger Dosierung appetitsteigernd und aufbauend. Vor allem für Tumorpatienten kann dies wichtig sein. In höherer Dosierung hat es eine abschwellende Wirkung, was bei Tumorpatienten insbesondere mit Metastasen eine gute schmerzlindernde Wirkung erzielen kann. Medikamente gegen Depressionen[...]
[...]Trinken, trinken, trinken - ältere Patienten bekommen diesen Ratschlag bei fast jedem Arztbesuch zu hören. So abgedroschen der Tipp auch klingen man: Es lohnt sich, ihn trotz fehlenden Durstgefühls zu beherzigen. Ein Flüssigkeitsmangel beeinträchtigt nicht nur Blasen- Nieren- und Darmfunktion: Er kann sogar das Sturzrisiko erhöhen, denn oftmals führt er zu einem Blutdruckabfall und damit zu Müdigkeit, Schwindel und Kopfschmerzen.Schlechtes Sehen und Hören erschweren die Orientierung und[...]
[...]Es gibt zahlreiche Ursachen für Stürze. Oft erinnert sich der Gestürzte auch gar nicht genau, was den Vorfall herbeigeführt hat. Und manche verschweigen den Sturz aus Furcht vor ungewollten Folgen wie einem Umzug ins Pflegeheim. Trotzdem sollte jeder einzelne Sturz für Angehörige oder andere Betreuer Anlass sein, genau nach dem Hergang zu fragen. Folgende Fragen sind wichtig zu klären: Ist der Sturz mit einer Bewusstlosigkeit einhergegangen? Wenn dies der Fall war, müssen vor allem[...]
[...]Man wird zunächst versuchen, Depressiven mit einer medikamentösen Therapie zu helfen. Diese ist in etwa 80 Prozent aller Fälle wirksam. Lassen sich aber durch Medikamente eventuell in Kombination mit Psychotherapie keine Verbesserungen erzielen, hat sich vor allem bei sehr schweren Depressionen die Elektrostimulation oder Elektrokrampftherapie (EKT) als besonders wirksam erwiesen. Hierbei wird ein künstlicher Krampfanfall durch einen kurzen Stromstoß ausgelöst. Im Gegensatz zu früher ist[...]
[...]Die Toxoplasmose ist für Menschen mit einem gesunden Immunsystem eine harmlose Erkrankung. Viele Infektionen werden gar nicht bemerkt. Der verantwortliche Erreger Toxoplasma gondii ist ein Parasit, der sich über rohes oder nicht richtig durchgegartes Fleisch und durch Katzenkot (z.B. Reinigung des Katzenklos) überträgt. Er vermehrt sich dann bevorzugt in den Zellen des Gehirns, kann sich jedoch auch in allen anderen Zellen des menschlichen Körpers entwickeln. Die Krankheit ist nur in zwei[...]
[...]Mit zunehmendem Alter lässt häufig das Durstgefühl nach. Das führt dazu, dass ältere Menschen oft zu wenig trinken. Symptome eines Wassermangels können sein: allgemeine Schwäche Lethargie (Teilnahmslosigkeit, Interessenlosigkeit) Verwirrtheitszustände Gewichtsverlust trockene Zunge, Schleimhäute und Haut Krampfanfälle niedriger Blutdruck Im Extremfall besteht die Gefahr regelrecht auszutrocknen mit lebensbedrohlichen gesundheitlichen Problemen. Unabhängig vom Durstgefühl braucht der[...]
[...]Was der Patient spürt und was der Arzt diagnostiziert – dies sind bei der Herzneurose zwei ganz unterschiedliche Dinge. Der Patient spürt während der Panikattacke: Zittern, Schwitzen Schwindel, Kopfschmerzen innere Unruhe Herzstolpern und Extra-Schläge (Extrasystolen) Drücken, Stechen oder Schmerzen in der Brust mit Ausstrahlung in den linken Arm wie bei einem Herzinfarkt Beklemmungsgefühl. Immer begleiten Angst, Panik, ja Todesangst diese Symptome. Auch schweres Atmen kommt hinzu. Durch[...]
[...]In der Schwangerschaft kann es zu Bluthochdruck kommen, der unbehandelt für Mutter und Kind gefährlich werden kann. Je nach Schweregrad unterscheidet die Medizin vier Ausprägungen der sogenannten hypertensiven Schwangerschaftserkrankung, deren Leitsymptom der hohe Blutdruck ist: Schwangerschaftshochdruck Präeklampsie (Schwangerschaftsvergiftung) Eklampsie HELLP-Syndrom Die hypertensive Schwangerschaftserkrankung kann unbehandelt für Mutter und Kind sehr gefährlich werden: Eine Störung bei[...]
[...]Die am häufigsten verschriebenen Entspannungs- und Schlaftabletten enthalten als Wirkstoff Benzodiazepine. Ihr Einsatz ist berechtigt bei der Behandlung von epileptischen Anfällen, zur Einleitung der Narkose oder zur Beruhigung vor operativen und diagnostischen Eingriffen – wie zum Beispiel vor einer Magenspiegelung. Häufig werden diese Medikamente jedoch auch bei weniger schwerwiegenden allgemeinen Befindlichkeitsstörungen wie Nervosität, Überlastung und Erschöpfung verwendet. Doch bei[...]
[...]Die ersten Symptome bei Parkinson sind häufig unspezifisch und können nicht sofort der Schüttellähmung zugeordnet werden. Beispielsweise klagen Betroffene über Verspannungen der Muskeln und feinmotorische Störungen. Erst später treten die für Parkinson typischen Symptome wie Muskelsteifheit, Unbeweglichkeit und Zittern auf. Die Muskelsteifheit, auch Rigor genannt, entsteht durch eine erhöhte Grundspannung der Muskulatur. Sie führt zu der für Parkinson-Patienten typischen gebeugten[...]




