Artikel zum Thema "konventionelle insulintherapie"
[...] Minuten. Mischinsulin mit Analoginsulin kann in der Regel unmittelbar vor dem Essen gespritzt werden. Welches Mischungsverhältnis von schnellwirksamem Insulin und Verzögerungsinsulin verwendet wird, muss für jeden Patienten individuell festgelegt werden. Die konventionelle Insulintherapie sollte bei Diabetes mellitus Typ 1 nur vorübergehend oder in begründeten Ausnahmefällen eingesetzt werden, beispielsweise wenn ein Patient nicht in der Lage ist, ein anspruchsvolleres Schema zu verstehen und [...]
[...]Die intensivierte konventionelle Insulintherapie (ICT) ahmt den Insulinhaushalt von Gesunden erheblich besser nach als die konventionelle Insulintherapie (CT). Das Insulin wird mit einer Spritze oder einem Pen verabreicht. Bei der ICT wird der basale Insulinbedarf (Basis) durch ein Verzögerungsinsulin gedeckt. Zusätzlich wird zu den Mahlzeiten die passende Menge kurzwirksames Insulin gespritzt (Bolus). Daneben gibt es auch die intensivierte Therapie mit Insulinpumpe, mit der eine noch feinere[...]
[...]Bei der intensivierten Insulintherapie mit Insulinpumpe wird zumeist subkutan (CSII = kontinuierliche subkutane Insulin-Infusion), in Sonderfällen aber auch direkt in die Bauchhöhle (kontinuierliche intraperitoneale Insulin-Infusion) ständig Insulin über eine Pumpe verabreicht. Dabei verwenden Insulinpumpen ausschließlich Normalinsulin oder kurzwirksame Insulinanaloga. Durch die Insulinpumpe gelingt es besser, bei Patienten mit Diabetes den Insulinhaushalt eines Gesunden nachzuahmen, als[...]
[...] Insulinempfindlichkeit: Wie stark senkt Insulin beim jeweiligen Patienten den Blutzucker? das verwendete Insulinpräparat: Wie schnell, stark und lange wirkt das Präparat? Nahrungszufuhr: Zeitpunkte der Mahlzeiten, Art und Menge der Nahrung körperliche Aktivität Die konventionelle Insulintherapie (CT) mit einer festen Vorgabe für Zeit und Menge von Insulin und Mahlzeiten sollte in der Therapie des Diabetes Typ 1 allgemein keine Rolle mehr spielen. Insbesondere jüngere Menschen mit Diabet[...]
[...]Nach einem Stufenplan beginnt die Behandlung des Diabetes Typ 2 zunächst mit einer Basistherapie aus Ernährungsumstellung und Bewegung. In der nächsten Behandlungsstufe werden Tabletten eingesetzt. Erst, wenn durch diese Maßnahmen das Blutzucker- und HbA1c-Ziel nicht erreicht werden kann oder im Laufe der Erkrankung nicht mehr erreicht werden kann, beginnt die Therapie mit Insulin. Dabei gibt es viele verschiedene Schemen für die Insulintherapie beim Diabetes Typ 2. Die Insulintherapie bei[...]
[...]Verzögerungsinsuline haben eine Wirkdauer von etwa 10 bis zu 24 Stunden. Sie werden zur Deckung des basalen Insulinbedarfs (Insulin-Grundbedarf) bei der intensivierten Insulintherapie oder in der konventionellen Insulintherapie, dort vor allem als Mischinsuline, eingesetzt. Bei der Therapie des Diabetes mit Insulinpumpen finden Verzögerungsinsuline dagegen keine Verwendung. Die verlängerte Wirkdauer der Verzögerungsinsuline kommt durch Zusatzstoffe wie beispielsweise ein Eiweiß (Protamin)[...]
[...] gestellt, das Vorliegen bestimmter Risikofaktoren kann Anlass zu einer gezielten Untersuchung geben. Da bei Diabetes mellitus Typ 1 ein absoluter Mangel an Insulin vorliegt, muss lebenslang Insulin ersetzt werden. Dies erfolgt in der Regel durch eine intensivierte konventionelle Insulintherapie (ICT) nach dem Basis-Bolus-Konzept mit drei oder vier Injektionen pro Tag. Immer häufiger kommen aber auch Insulinpumpen zum Einsatz, die dem Körper automatisch die benötigte Basisversorgung an Insu[...]
[...]Bei der Therapie des Diabetes wird kurzwirksames Insulin prandial – das heißt, zu den Mahlzeiten – eingesetzt. Intensivierte Insulintherapie, konventionelle Insulintherapie und Pumpentherapie verwenden kurzwirksames Insulin. Kurzwirksame Insuline unterscheiden sich darin, wie schnell ihre Wirkung eintritt und wie lange sie anhält. Dieser Unterschied hängt davon ab, wie rasch das Insulin nach dem Spritzen aus dem Unterhautfettgewebe ins Blut aufgenommen wird. Insulin bildet leicht[...]
[...]NPH-Insuline werden hergestellt, indem Normalinsulin an das Eiweißgemisch Protamin gekoppelt wird. Das Kürzel NPH steht für „Neutrales Protamin Hagedorn“, so benannt nach seinem dänischen Erfinder Hans Christian Hagedorn. NPH-Insuline bilden feine, gleichmäßige Kristalle, die als weiße Suspension, also fein verteilte Teilchen in Flüssigkeit, verabreicht werden. Diese Suspension muss vor dem Spritzen sorgfältig durchmischt (aber nicht geschüttelt) werden, sonst kann versehentlich zu[...]
[...]Insulin ist im Allgemeinen gut verträglich. Dennoch können unerwünschte Wirkungen und Nebenwirkungen bei der Therapie mit Insulin auftreten. Diabetes mellitus wird heutzutage nur noch mit Humaninsulinen oder mit Insulin-Analoga behandelt. Die früher benutzten Tierinsuline, beispielsweise von Rindern oder Schweinen, werden nicht mehr für Neueinstellungen eingesetzt. Humaninsulin wird zwar gentechnologisch hergestellt, enthält aber genau die gleiche Aminosäurensequenz wie das menschliche[...]




