Artikel zum Thema "karzinome"

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Darmkrebs (Kolorektales Karzinom) – Formen

[...] "Präkanzerosen". Bei einigen vererbbaren Krankheiten treten diese Polypen in großer Zahl auf. Die Betroffenen haben ein sehr hohes Risiko, im Laufe ihres Lebens an Darmkrebs zu erkranken. Bei den bösartigen Tumoren handelt es sich in den meisten Fällen um Karzinome. Vermutlich entstehen bis zu 90 Prozent der Karzinome des Dickdarms aus Darmpolypen oder Adenomen. Etwa sieben Prozent aller Menschen haben gutartige Darmpolypen. Die Umwandlung in einen bösartigen Tumor dauert etwa zehn Jahre. Wird [...]

 
Darmkrebs (Kolorektales Karzinom) – Prognose

[...] insgesamt eine etwas bessere Prognose als Darmkrebs im Mastdarm. Prognosen werden üblicherweise mit Überlebensraten angegeben. Eine 5-Jahres-Überlebensrate gibt dabei an, welcher Prozentsatz der Patientengruppe nach fünf Jahren noch lebt. Bei kleinen Kolonkarzinomen ohne Lymphknotenbefall und Fernmetastasen kann mit einer 5-Jahres-Überlebensrate von 80 Prozent gerechnet werden. Für den Darmkrebs im Mastdarm wird diese für das gleiche Tumorstadium mit 75 Prozent angegeben. Beim Vorhandense[...]

 
Darmkrebs (Kolorektales Karzinom) – Diagnose

[...] einer kleinen Videokamera in den Darm eingeführt und der Darm so untersucht. An auffälligen Stellen können bei der Koloskopie Gewebeproben genommen und anschließend histologisch untersucht werden. Mit einer Darmspiegelung können beinahe alle kolorektalen Karzinome erkannt werden. Inzwischen gibt es als Alternativen zur klassischen Darmspiegelung auch die virtuelle Koloskopie und die Kapsel-Endoskopie. Bei der virtuellen Koloskopie werden Aufnahmen des Bauches mit Hilfe der Computertomograf[...]

 
Darmkrebs (Kolorektales Karzinom) – Stadien

[...] sich folgende Fragestellungen: Größe des Tumors und Tiefe des Wachstums in die Darmwand. Sind alle Wandschichten durchwachsen? Sind Krebszellen in benachbarten Lymphknoten vorhanden? Sind Tochtergeschwülste (Metastasen) in anderen Organen vorhanden? Karzinome des oberen Dickdarms bilden meist Metastasen in der Leber, tief sitzende Mastdarmkarzinome bilden Metastasen in der Lunge oder den Knochen. Beim Grading wird die Gewebeprobe mikroskopisch untersucht. Die Krebszellen werden mit gesunden [...]

 
Darmkrebs (Kolorektales Karzinom) – Nachsorge

[...]Die Nachsorge beim Kolorektalen Karzinom wird vorrangig mit dem Ziel durchgeführt, frühzeitig neu auftretende Geschwülste (Rezidive) oder mögliche Tochtergeschwülste (Metastasen) zu erkennen. Aber sie dient auch dazu, begleitende Erkrankungen festzustellen und den Patienten bei sonstigen Schwierigkeiten – etwa mit dem künstlichen Darmausgang – zu unterstützen. Der genaue Umfang und die zeitlichen Abstände der Nachsorgeuntersuchungen bei Darmkrebs können je nach Krankheitsfall und[...]

 
Darmkrebs (Kolorektales Karzinom) – Therapie

[...]Wenn die Diagnose Darmkrebs (Kolorektales Karzinom) gesichert vorliegt, wird für den Patienten ein individuelles Behandlungsschema festgelegt, das sich richtet nach: Lage des Tumors Stadium der Erkrankung (Größe des Tumors, befallene Lymphknoten oder Fernmetastasen). Aggressivität der Krebszellen Lebensalter und Allgemeinzustand des Patienten Eine Operation ist meist unausweichlich und birgt gute Heilungschancen. Der vom Krebs befallene Abschnitt des Darms wird dabei entfernt. Handelt es[...]

 
Darmkrebs (Kolorektales Karzinom) – Ursachen und Risikofaktoren

[...] bestimmten Krankheiten, die wiederum das Risiko für Darmkrebs erhöhen. Zu diesen Krankheiten zählen beispielsweise die familiäre adenomatöse Polypose und das Gardner-Syndrom. Bei beiden Erkrankungen entstehen im gesamten Dickdarm unzählige gutartige Polypen, die jedoch zu Karzinomen entarten können. Weitere Erkrankungen, die durch Gendefekte verursacht werden und das Darmkrebsrisiko erhöhen, sind das Lynch-Syndrom, das Turcot-Syndrom und die familiäre juvenile Polyposis. Auch Menschen, die an [...]

 
Darmkrebs (Kolorektales Karzinom) – Ratgeber und Selbsthilfe

[...]Eine Darmkrebsrebserkrankung und ihre Therapie bringen meist viele Nebenwirkungen mit sich. Einige davon erschweren eine gesunde und ausreichende Ernährung. Strahlen- und Chemotherapie führen beispielsweise häufig zu Übelkeit und Appetitlosigkeit oder Geschmacksstörungen. Krebsmedikamente können den Speichelfluss verringern und so Schluckbeschwerden hervorrufen. Damit Sie diese Nebenwirkungen in den Griff bekommen und nicht an Gewicht verlieren, haben wir einige hilfreiche Ernährungstipps[...]

 
Darmkrebs (Kolorektales Karzinom) – Therapie – Chemotherapie

[...]Darmkrebs (Kolorektales Karzinom) spricht oft nur bedingt auf eine Chemotherapie an. Deshalb ist die Chemotherapie eine Ergänzung zur Operation oder eine Therapie bei Metastasen. Bei der Chemotherapie erhält der Patient Zytostatika. Das sind Medikamente, die das Zellwachstum und die Zellteilung hemmen. Da die Zytostatika nicht nur Darmkrebszellen angreifen, sondern auch andere gesunde Körperzellen, die sich oft erneuern (das Knochenmark, die Schleimhaut des Magen-Darm-Traktes und Haarzellen)[...]

 
Darmkrebs (Kolorektales Karzinom) – Therapie – Strahlentherapie

[...] größeren Rektumkarzinom (Mastdarmkrebs) den Schließmuskel erhalten (kontinenzerhaltende Operation), so kann man versuchen, den Tumor mit vorheriger kombinierter Strahlen- und Chemotherapie zu verkleinern (neoadjuvante Therapie). Bei größeren kolorektalen Karzinomen oder bei bereits vorhandenen Lymphknotenmetastasen wird eine Kombination aus Strahlentherapie und Chemotherapie eingesetzt, um die gestreuten Krebszellen abzutöten und die Prognose des Patienten zu verbessern. Die Strahle[...]

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