Lexikon der medizinischen Fachbegriffe – I

  • Bezeichnet Krankheiten, bei denen die Ursache nicht genau geklärt ist.
  • (Immunglobuline der Klasse E): Eiweißstoffe, die nach Kontakt des Organismus mit einem Fremdstoff (Antigen) gebildet werden und eine allergische Reaktion vermitteln; bei Allergikern ist der IgE-Spiegel oft erhöht.
  • Ein mit Luft gefüllter und mit Noppen besetzter Gummiball, der v.a. der Haut- und Rückenmassage dient und eine lokale Steigerung der Durchblutung bewirkt.
  • Ignatia ist ein homöopathisches Mittel, das unter anderem bei Kopfschmerzen, Migräne, Nervosität und Schlafstörungen eingesetzt wird. Mehr über Ignatia erfahren Sie hier.
  • Künstlicher Darmausgang (Stoma), bei dem der Krummdarm (Ileum) über die Bauchdecke ausgeleitet wird.
  • Reaktion des Immunsystems auf Antigene. Man unterscheidet die primäre Immunantwort (beim ersten Kontakt mit dem Antigen) von der sekundären Immunantwort (bei erneutem Antigenkontakt). Die sekundäre Immunantwort setzt schneller ein und ist stärker (siehe Booster-Effekt). Bei der Immunantwort können Antikörper oder auf das Antigen spezialisierte Abwehrzellen gebildet werden.
  • Der Grundansatz einer immunbasierten Impfung besteht darin, den Körper zu einer Immunantwort zu stimulieren, d.h. Antikörper zu bilden.
  • Bei manchen Erkrankungen kann die Gabe spezieller Immunglobuline nach einer Infektion den Ausbruch der Erkrankung verhindern.
  • Unempfindlichkeit des Körpers gegen bestimmte Krankheitserreger, Antigene oder Gifte. Immunität ist entweder angeboren oder erworben durch Kontakt mit den Krankheitserregern oder durch Impfung.
  • Medikament, das das Immunsystem in seiner Funktion unterdrückt.
  • Beeinflussung der Reaktion des Immunsystems durch eine spezielle Therapie. Abhängig vom Krankheitsbild kommen unterschiedliche Verfahren zum Einsatz.
  • Medizinischer Grund für eine Impfung.
  • Festgelegte Reihenfolge der von der Ständigen Impfkommission am Robert-Koch-Institut (STIKO) empfohlenen Impfungen.
  • Zum dauerhaften Verbleib eingesetztes Material mit unterschiedlichen Aufgaben, so z.B. Herzschrittmacher, Kunstherzen, Stents. In der Zahnmedizin: Künstliche Zahnwurzel, die in den Kieferknochen eingeschraubt wird und mit ihm verwächst; ein Verbindungsstück hält die aufgesetzte Krone.
  • Heilanzeige oder Grund für die Anwendung eines bestimmten diagnostischen oder therapeutischen Verfahrens bei einem Erkrankungsfall
  • Impfung für Risikogruppen aufgrund eines individuellen, nicht beruflichen erhöhten Expositions-, Erkrankungs- oder Komplikationsrisikos oder zum Schutz Dritter (hierzu gehören auch Reiseimpfungen).
  • Hilfsmittel, das bestimmte Informationen anzeigt.
  • Absterben von Gewebe (zum Beispiel im Gehirn oder Herz) wegen einer Mangeldurchblutung
  • durch Keime bedingt
  • eine besondere Form des Brustkrebses, die mit Rötung, Schwellung und Erwärmung der Brust einhergeht
  • Wirkstoff, der die Aktivität des Immunsystems hemmt
  • „Echte“ Grippe; durch Viren der Gattungen Influenzavirus A oder B ausgelöste Infektionskrankheit.
  • Elektromagnetische Wellen im Spektralbereich zwischen sichtbarem Licht und längerwelliger Strahlung. Ihre Wellenlänge beträgt zwischen 780 Nanometer und 1 Millimeter. Infrarotstrahlung ist Teil der Wärmestrahlung.
  • Basismedikament der Asthmatherapie; Entzündungszellen werden gehemmt und minimiert und entzündungsvermittelnde Botenstoffe werden gebremst.
  • Anwendung von Arzneimitteln, indem man sie mit Unterstützung unterschiedlicher Hilfsmittel so einatmet, dass sie in die Lunge gelangen
  • Kariesvorstufe, bei der nur der Zahnschmelz betroffen ist und die sich wieder zurückbilden kann.
  • Zeitraum von der Ansteckung mit einem Krankheitserreger bis zum Auftreten der ersten Krankheitssymptome.
  • Einlagefüllung; Füllung aus Gold, Keramik oder Kunststoff, die im Labor gegossen oder geschliffen und dann in den dafür vorbereiteten Zahn eingeklebt wird.
  • Auch als innerer Sphinkter bezeichneter Muskel um die Harnröhre herum, der für den automatischen (unwillkürlichen) Verschluss der Harnblase zuständig ist.
  • Anhand dieses Messwertes wird international die Blutgerinnungszeit angegeben.
  • Antikörper, die das Gewebe der Langerhansschen Inseln in der Bauchspeicheldrüse angreifen.
  • Antikörper, die das Insulin im Körper angreifen
  • Stoffe, die in ihrer Grundstruktur dem Insulin ähnlich sind; jedoch ergeben sich auch andere Eigenschaften hinsichtlich des Wirkungsbeginns und der Wirkungsdauer nach der Injektion.
  • Antikörper, die das Insulin im Körper angreifen.
  • Gerät zur Insulininjektion, das durch die integrierte Ampulle und Dosiervorrichtung einfach zu handhaben ist
  • Zentrales Enzym (siehe dort) des HI-Virus, das daran beteiligt ist, die Erbinformationen des Virus in das Genom (siehe dort) der Wirtszelle einzubauen. Ohne dieses Enzym kann sich HIV nicht vermehren.
  • Antiretrovirale Medikamente; sie blockieren das Enzym Integrase.
  • Eine Form der Insulintherapie, bei der – neben der Deckung des basalen Insulinbedarfs mittels Verzögerungsinsulin (Basis) – zu den Mahlzeiten kurzwirksames Insulin gespritzt wird (Bolus). Diese Therapieform bietet gegenüber der konventionellen Insulin-Therapie eine größere Flexibilität, erfordert aber auch mehr Mitarbeit vom Patienten.
  • Wechselwirkung mit anderen Medikamenten
  • Zahnreinigungsinstrument für die Zahnzwischenräume.
  • Zusammenarbeit von Spezialisten verschiedener Fachgebiete.
  • Die Nutzung von Ansätzen, Denkweisen oder Methoden verschiedener Fachrichtungen.
  • den Darm betreffend.
  • Hauttest zur Abklärung einer Typ-I-Allergie. Die verdünnte Allergenlösung wird dabei mit einer feinen Nadel in die Haut gespritzt.
  • Während einer Operation.
  • Eine Drucksonde, die aussieht wie ein Tampon, wird in den unteren Bereich der Scheide eingeführt und mit einem Aufzeichnungsgerät verbunden. Bei Anspannung der Beckenbodenmuskulatur gibt das Gerät ein entsprechendes Signal.
  • Verabreichung eines Medikaments oder einer Flüssigkeit mit einer Nadel in eine Vene (iv-Gabe).
  • Er wird in den Belegzellen der Magenschleimhaut gebildet und zur Aufnahme von Vitamin B12 im Dünndarm benötigt. Ein Fehlen des Intrinsic Factors – zum Beispiel bei Atrophie (Rückbildung) der Magenschleimhaut oder Magenresektion – führt zu perniziöser Anämie.
  • Wachstum von Tumorgewebe in das umgebende Gewebe.
  • Ein sich ausbreitender Tumor, das heißt, die Krebszellen haben die Grenzen der Ursprungs-Gewebsschicht überschritten und sind in benachbartes Gewebe eingedrungen. Von dort aus breiten sie sich immer weiter aus. Siehe Karzinom.
  • Durch Pigmente gefärbte Blende des Auges.
  • Blutleere, Mangel- oder Minderdurchblutung; zum Beispiel des Gehirns (Hirninfarkt) oder des Herzens (Herzinfarkt)
  • blutleer, mangel- oder minderdurchblutet
  • Fördern den Aufbau von Muskelgewebe.
Suche nach Netzwerk- & Servicepartnern
Zertifizierung