Artikel zum Thema "hypoglykaemie"
[...]Eine Unterzuckerung (Hypoglykämie) ist die häufigste Nebenwirkung bei der Behandlung von Diabetes mellitus mit Insulin und blutzuckersenkenden Tabletten wie Sulfonylharnstoffpräparaten, Gliniden und Sensitizern (Glitazone). Diabetiker erleiden durchschnittlich ein bis zwei leichte Unterzuckerungen pro Woche. Prinzipiell ist bei jeder Unterzuckerung zu viel Insulin im Verhältnis zu Kohlenhydraten vorhanden. Von einer Unterzuckerung oder Hypoglykämie spricht man, wenn der Blutzucker unter 2,8[...]
[...]Tritt bei Diabetes mellitus eine Unterzuckerung auf, muss man schnell handeln. Leichte Unterzuckerungen kann der Diabetiker selbst behandeln, bei einer schweren Unterzuckerung ist er auf fremde Hilfe angewiesen. Wenn Sie als Diabetiker Symptome einer Hypoglykämie wie Zittern, Schweißausbrüche, Herzklopfen oder Heißhunger verspüren, sollten Sie umgehend Kohlenhydrate zu sich nehmen, zum Beispiel 20 g Traubenzucker oder die doppelte Menge an Rohrzucker (zum Beispiel 8 Stück Würfelzucker)[...]
[...]Diabetes mellitus ist gefürchtet, weil die Erkrankung zu lebensbedrohlichen Folgeerkrankungen führen kann. Doch die Krankheit kann auch akute Komplikationen verursachen. Diabetes mellitus ist eine Stoffwechselerkrankung, bei der es zu ausgeprägten, akuten Störungen des Blutzuckerhaushaltes in Form von Über- oder Unterzuckerungen kommen kann. Eine starke Erhöhung des Blutzuckerspiegels (Hyperglykämie) kann zu einer Entgleisung des Zuckerstoffwechsels führen. Im schlimmsten Fall führen[...]
[...]Menschen mit Diabetes sollten ihre Reise sorgfältig vorbereiten, damit sie einen unbeschwerten Urlaub genießen können. Zur Reisevorbereitung gehört eine Kontrolluntersuchung bei Ihrem Arzt vier bis sechs Wochen vor Reiseantritt. Für die Reise sollte Ihr Gesundheits-Pass aktuell sein, eventuell benötigen Sie zusätzlich ein Attest für das Mitführen Ihres Diabetikerbedarfs. Prüfen Sie vor der Reise außerdem Ihr Wissen über das Verhalten in verschiedenen Notfallsituationen, das gleiche[...]
[...]Natürlich sollte sich die Berufswahl bei Diabetikern – wie auch bei Gesunden – in erster Linie nach Neigungen, Begabung und Fähigkeiten richten. Nicht jeder Job ist allerdings für Diabetiker geeignet, vor allem dann, wenn durch eine mögliche Unterzuckerung Gefahren für sie selbst oder andere entstehen könnten. Bei der Beurteilung, wie sehr sich eine Zuckerkrankheit auf die Arbeit auswirkt, ist es wichtig, das Risiko einer Unterzuckerung abzuschätzen. Dieses ist bei Patienten, die[...]
[...]Ein Diabetes ist kein Grund, aufs Autofahren zu verzichten. Die entscheidende Frage ist: Wie weit ist die Zuckerkrankheit fortgeschritten, mit welchen Folgekrankheiten geht sie einher? Der Patient spricht am besten mit seinem Arzt über die Frage der Fahrtauglichkeit. diabetische Augenkrankheiten diabetische Nervenschädigung (Neuropathie). Die Nervenschädigungtritt vor allem in den unteren Extremitäten auf und beeinträchtigt die Sensibilität der Füße. Das bedeutet: Die elementaren[...]
[...]Bei der Reisevorbereitung sollten Sie mit Ihrem Arzt mögliche Krankheitssituationen besprechen und Anweisungen im Gepäck haben, wie Sie Ihre Diabetes-Therapie im Falle einer Krankheit auf Reisen anpassen. Möglicherweise benötigen Sie bei Reiseerkrankungen sogar andere Diabetesmedikamente. Packen Sie Medikamente gegen die häufigsten Krankheiten im Urlaub in Ihre Reiseapotheke – in unserer Reise-Checkliste für Menschen mit Diabetes sind die wichtigsten aufgeführt. Bei[...]
[...]In Deutschland verfügbare Arzneistoffe aus der Gruppe der Sulfonylharnstoffe sind Glibenclamid, Gliclazid, Glimepirid und Gliquidon. Sulfonylharnstoffe regen die Freisetzung von Insulin aus der Bauchspeicheldrüse in die Blutbahn an. Denn bei Diabetes mellitus Typ 2 liegt – im Gegensatz zu Diabetes mellitus Typ 1 – kein absoluter Insulinmangel vor. Besonders bei Glibenclamid und Glimepirid ist bekannt, dass sie außerdem die Glukoseproduktion in der Leber hemmen und die Empfindlichkeit der[...]
[...]Insulin ist im Allgemeinen gut verträglich. Dennoch können unerwünschte Wirkungen und Nebenwirkungen bei der Therapie mit Insulin auftreten. Diabetes mellitus wird heutzutage nur noch mit Humaninsulinen oder mit Insulin-Analoga behandelt. Die früher benutzten Tierinsuline, beispielsweise von Rindern oder Schweinen, werden nicht mehr für Neueinstellungen eingesetzt. Humaninsulin wird zwar gentechnologisch hergestellt, enthält aber genau die gleiche Aminosäurensequenz wie das menschliche[...]
[...]Ziele der Diabetes-Therapie bei Kindern sind: akute Komplikationen wie schwere Hypoglykämien, Ketoazidose und diabetisches Koma zu vermeiden diabetesbedingte Folgeerkrankungen zu verhindern eine normale körperliche und psychosoziale Entwicklung des Kindes zu ermöglichen Für Kinder mit Diabetes mellitus Typ 2 gelten ähnliche Therapieziele; zusätzlich gilt es, das Körpergewicht, Fettstoffwechsel und Blutdruck zu normalisieren. Die Insulintherapie sollte für jedes Kind individuell angepasst[...]




