Artikel zum Thema "herzrhythmus"
[...]Längst nicht alle Formen der Herzrhythmusstörungen bedürfen einer Behandlung. So sind beispielsweise Extrasystolen in der Regel harmlos. Gesundheitsgefährdende Herzrhythmusstörungen können unter anderem medikamentös behandelt werden. Hauptsächlich bei Tachykardien, also bei zu schnellem Herzschlag, kommen auch Defibrillatoren zum Einsatz. Manche Herzrhythmusstörungen müssen mit einem Herzkatheter behandelt werden. Um den Herzrhythmus in geregelte Bahnen zu lenken, ist es manchmal[...]
[...]Viele haben es schon erlebt, dass ihr Herz rast oder kurz stolpert. Meist sind diese Störungen vorübergehend und harmlos. Doch Herzrhythmusstörungen können auch gefährlich werden. Wann müssen sie behandelt werden? Jeder Mensch kennt Situationen, in denen sein Herz rast oder stolpert. Die meisten dieser gelegentlichen Herzrhythmusstörungen sind harmlos und gehen rasch vorüber. Strengt ein unregelmäßiger Herzschlag das Herz allerdings zu stark an oder leidet die Sauerstoffversorgung der[...]
[...]Ein Herzschrittmacher ist ein elektrischer Taktgeber, der den Herzrhythmus steuert. Das flache Gerät in der Größe einer Streichholzschachtel wird in einem halb- bis einstündigen Eingriff unter lokaler Betäubung unter die Haut unterhalb des rechten Schlüsselbeins eingesetzt. Von dort aus werden die Elektrodenkabel durch ein zum Herzen führendes Blutgefäß bis ins Herz vorgeschoben und an der vorgesehenen Stelle im Herzmuskel verankert. Herzschrittmacher arbeiten mit einer Batterie, die[...]
[...]Schlägt das Herz zu langsam, also weniger als 60-mal in der Minute, spricht der Arzt von einer bradykarden Herzrhythmusstörung (von bradys, griech. = langsam, träge). Ein langsamer Herzschlag ist an sich noch keine Krankheit. Bei gut trainierten Sportlern ist ein Ruhepuls von 40 Schlägen pro Minute völlig normal. Auch im Schlaf sinkt die Pulsfrequenz deutlich ab. Oft wird ein zu langsamer Herzschlag zufällig entdeckt. Wenn er keine Beschwerden verursacht, muss er auch nicht behandelt[...]
[...]Die Therapie einer tachykarden Herzrhythmusstörung erfordert vom Arzt sehr viel Erfahrung. Zunächst wird er sich daran orientieren, welche Symptome vorliegen, wie alt der Patient ist und wie stark das Herz und seine Pumpleistung sind. Die Wahl der geeigneten Therapie richtet sich außerdem danach, wo genau im Herzen die Rhythmusstörung entsteht und wie sie sich ausbreitet. Bis vor einigen Jahren wurden vor allem Antiarrhythmika zur Therapie eingesetzt. Inzwischen gibt es neue[...]
[...] Beinen werden dünne Elektroden angebracht, welche die Herzströme registrieren. Die Auswertung der so ermittelten Kurve benötigt allerdings einige Erfahrung. Diese vorausgesetzt, erhält der Arzt aus einem in Ruhe abgeleiteten EKG wichtige Informationen über: den Herzrhythmus die Erregungsleitung die Durchblutung des Herzmuskels Narben im Herzmuskelgewebe eine Überlastung des Herzmuskels (Hypertrophie) Mit einem Ruhe-EKG können allerdings Störungen der Herzfunktion, die nur bei Belastung au[...]
[...]Durch das häufige Erbrechen und die Hungerphasen zwischen den Essanfällen kann es zu Elektrolytentgleisungen und Fehlernährung kommen. Müdigkeit, Antriebsmangel und Konzentrationsstörungen, wie auch Herzrhythmus- und Hormonstörungen sind die Folge. Die Speicheldrüsen schwellen durch das ständige Erbrechen an, sodass Bulimiker oftmals regelrechte Hamsterbacken haben. Die Magensäure gelangt in die Speiseröhre und kann zu Sodbrennen, Verätzungen und Entzündungen führen. Der Zahnschmelz[...]
[...]Antiarrhythmika sind Medikamente gegen Herzrhythmusstörungen, bei denen das Herz nicht in der normalen Abfolge schlägt. Es gibt unterschiedliche Rhythmusstörungen: beispielsweise die Extrasystolen (Herzstolpern), wobei abweichende Einzelschläge bemerkt werden, oder die Tachykardie, eine Strecke von zu schnellen Herzschlägen. Tachykardien sind oft die Folge von Herzkrankheiten wie Kardiomyopathie, KHK oder Herzklappenfehlern. Sie treten aber auch bei Patienten mit Bluthochdruck,[...]
[...] wurden sie beinahe als Wundermittel gegen den Herzinfarkt gehandelt. Nach umfangreichen Studien hat sich die Euphorie allerdings etwas gelegt. Unbestritten bleibt, dass Omega-3-Fettsäuren den Blutdruck und die Blutfettwerte senken, die Gerinnselbildung hemmen und den Herzrhythmus stabilisieren. Patienten, die bereits einen Herzinfarkt hatten, profitieren laut Expertenmeinung von einer zusätzlichen Zufuhr von Omega-3-Fettsäuren etwa in Kapselform. Nicht belegt ist hingegen die Annahme, dass d[...]
[...] Erste-Hilfe-Kurs. Wiederholen Sie den Kurs am besten einmal im Jahr - besonders dann, wenn es in Ihrer Familie, in Ihrem Freundes- oder Kollegenkreis Menschen mit schwerer Herzkrankheit gibt. Bei einem Herzstillstand durch Kammerflimmern ist es allerdings nicht möglich, den normalen Herzrhythmus allein durch eine Herzmassage wieder in Gang zu bringen. Nur ein Elektroschock durch einen Defibrillator hilft dem Herzen, seinen gewohnten Rhythmus wieder aufzunehmen. Inzwischen gibt es einen Defibrillator, den [...]




