Artikel zum Thema "herzkranzgefaess"
[...]Die Herzwand besteht aus mehreren Schichten. Die mittlere Muskelschicht, das Myokard, wird innen vom glatten Endokard überzogen. Die glatte Innenschicht verhindert Gerinnselbildungen in der Herzhöhle. Nach außen schließen zwei Schichten - Epi- und Perikard - das Herz gegen seine Umgebung ab. Ein dünner Flüssigkeitsfilm zwischen den beiden Außenhäuten lässt das Herz bei seinen Bewegungen reibungslos wie in einem Beutel gleiten. Die Muskelschicht verrichtet die Herzarbeit: Abwechselndes[...]
[...]Fast 300.000 Menschen erleiden pro Jahr in Deutschland einen akuten Herzinfarkt. Im Jahr 2009 sind weit über 50.000 Menschen daran gestorben1. Trotz der alarmierenden Zahlen tun die meisten von uns viel zu wenig für Herz und Kreislauf. „Bei den Risikofaktoren ist an erster Stelle das Rauchen zu nennen“, warnt Prof. Dr. Melchior Seyfahrt. Auch hoher Blutdruck, hohe Cholesterinwerte und Diabetes mellitus sind weitere wichtige Risikofaktoren. Lange vor der Geburt, schon beim vier Wochen[...]
[...]Für die Produktion von Insulin sind die Inselzellen der Bauchspeicheldrüse verantwortlich. Bei Diabetes mellitus Typ 1 werden diese Zellen durch körpereigene Abwehrmechanismen zerstört. Ursache für den Diabetes ist in diesem Fall also eine Autoimmunerkrankung. Betroffene können Ausbruch und Verlauf der Stoffwechselerkrankung nur bedingt durch einen gesunden Lebensstil beeinflussen. Die Veranlagung zu Typ 1 ist bis zu einem gewissen Grad vererbbar. Es ist somit schwierig dieser Form der[...]
[...]Jeder dritte Deutsche hat einen zu hohen Cholesterinspiegel und riskiert damit Herzinfarkt und Schlaganfall. Wie sich Cholesterin abbauen lässt. Jeder dritte Deutsche hat einen zu hohen Cholesterinspiegel und riskiert damit Herzinfarkt und Schlaganfall. Wie sich Cholesterin abbauen lässt. (Mannheim/München – 15.05.2012) Ist der Cholesterinspiegel zu hoch, bilden sich gefährliche Gefäßverengungen und es entstehen Herz-Kreislauf-Erkrankungen wie Herzinfarkt und Schlaganfall. Erhöhte[...]
[...]Mit dem Linksherzkatheter untersucht der Arzt meist die Gefäßversorgung des Herzens. Die Koronarangiografie zur Darstellung der Herzkranzgefäße ist der häufigste diagnostische Eingriff am Herzen. Sie ist aus der Diagnostik und Therapie der koronaren Herzkrankheit (KHK) nicht mehr wegzudenken und Voraussetzung für alle Bypass-Operationen. Der Linksherzkatheter gelangt in der Regel über die Leistenarterie zum Herzen, selten benutzt der Arzt eine Armarterie. Hat die Katheterspitze die[...]
[...]Fast 300.000 Menschen erleiden pro Jahr in Deutschland einen akuten Herzinfarkt. Im Jahr 2009 sind weit über 50.000 Menschen daran gestorben1. Trotz der alarmierenden Zahlen tun die meisten von uns viel zu wenig für Herz und Kreislauf. „Bei den Risikofaktoren ist an erster Stelle das Rauchen zu nennen“, warnt Prof. Dr. Melchior Seyfahrt. Auch hoher Blutdruck, hohe Cholesterinwerte und Diabetes mellitus sind weitere wichtige Risikofaktoren. Lange vor der Geburt, schon beim vier Wochen[...]
[...]Wer unter Bluthochdruck leidet, sollte unbedingt darauf achten, seinen Blutdruck dauerhaft ausreichend zu senken. Nur so können Folgeschäden verhindert oder hinausgezögert werden. Denn wenn eine Bluthochdruckerkrankung lange Zeit unbehandelt bleibt oder die Blutdruckwerte nicht dauerhaft unter den Zielwert von 140/90 mmHg gesenkt werden können, steigt die Gefahr schwerer Folgekrankheiten. Sie betreffen vor allem Herz, Gefäßsystem und Nieren. Liegt der Blutdruck dauerhaft über dem[...]
[...]Wenn ein Infarkt sehr wahrscheinlich ist, liefert der Herzkatheter eine sichere Diagnose. Über eine Einstichstelle in der Ellenbogen- oder Leistengegend wird ein dünner Plastikschlauch durch die großen Blutgefäße meist bis in die Herzkranzgefäße eingeführt. Durch den Katheter wird nun ein Kontrastmittel in die Gefäße gespritzt. Alle markierten Blutgefäße können so an einem Röntgenbildschirm sichtbar gemacht werden. Ist, wie beim Infarkt, ein Herzkranzgefäß jedoch verengt oder[...]
[...]Bei Patienten mit typischen Angina-pectoris-Beschwerden reichen oft schon die körperliche Untersuchung durch den Arzt, ein ausführliches Arzt-Patienten-Gespräch und ein EKG aus, um die Diagnose koronare Herzkrankheit (KHK) zu sichern. Oft ist aber ein Herzinfarkt das erste Anzeichen, dass die Herzkranzgefäße verengt sind. Manche Menschen sterben am plötzlichen Herzversagen, ohne vorher jemals Herzbeschwerden gehabt zu haben. Weil sich die KHK nicht bei jedem als Angina pectoris[...]
[...]Unser Herz ist ein großer Hohlmuskel. Über die beiden Herzkranzgefäße, die sich in ein dichtes Gefäßnetz verzweigen, wird das Muskelgewebe mit sauerstoffreichem Blut versorgt. Bei der koronaren Herzkrankheit (KHK) sind die Herzkranzgefäße durch Ablagerungen aus Fett und Kalk verengt, der Arzt spricht von einer "Stenose". Diese Ablagerungen - sogenannte arteriosklerotische Plaques - sind das Produkt einer jahrelangen entzündlichen Gefäßveränderung, die als Arteriosklerose oder[...]




