Artikel zum Thema "herzinfarkt therapie"
[...]Entscheidend für das Überleben eines Herzinfarkt-Patienten sind die ersten Stunden nach dem Gefäßverschluss. Gelingt es in dieser Zeit, die Durchblutung am Herzen wiederherzustellen und Folgeschäden wie Herzrhythmusstörungen und Herzschwäche erfolgreich zu behandeln, ist der Weg geebnet für eine langsame Rückkehr ins Leben. Verlief der Infarkt unkompliziert, kann sich der Patient schon am Folgetag im Bett aufsetzen. Sind größere Bereiche des Herzmuskels geschädigt und ist das Herz[...]
[...]Patienten mit einem akuten Herzinfarkt werden in der Regel im Krankenhaus auf der Intensivstation behandelt. Hier können beispielsweise Katheter gesetzt werden. Der Katheter ist nicht nur ein Diagnoseinstrument, sondern er gilt auch als das Mittel der Wahl, um verstopfte Herzkranzgefäße wieder durchgängig zu machen. Über eine Einstichstelle in der Leistengegend oder der Ellenbeuge wird ein sehr dünner Plastikschlauch durch eine Schlagader in Richtung Herz geschoben. Der Patient ist dabei[...]
[...]Fast 300.000 Menschen erleiden pro Jahr in Deutschland einen akuten Herzinfarkt. Im Jahr 2009 sind weit über 50.000 Menschen daran gestorben1. Trotz der alarmierenden Zahlen tun die meisten von uns viel zu wenig für Herz und Kreislauf. „Bei den Risikofaktoren ist an erster Stelle das Rauchen zu nennen“, warnt Prof. Dr. Melchior Seyfahrt. Auch hoher Blutdruck, hohe Cholesterinwerte und Diabetes mellitus sind weitere wichtige Risikofaktoren. Lange vor der Geburt, schon beim vier Wochen[...]
[...]Bei der Behandlung eines Herzinfarktes zählt jede Minute. Besteht der Verdacht auf einen Infarkt muss so schnell wie möglich ein Notarzt verständigt werden. Dieser kann dann erste lebensrettende Maßnahmen einleiten. Ein Defibrillator wir beispielsweise eingesetzt, wenn es bereits zum Herzstillstand gekommen ist. Auf dem Weg ins Krankenhaus wird der Patient mit ersten Medikamenten versorgt. In den allermeisten Fällen ist die Ursache eines Herzinfarktes ein arteriosklerotisch verstopftes[...]
[...]Nach einem Herzinfarkt schließt sich an den Klinikaufenthalt meist eine Anschlussheilbehandlung (AHB) an. Diese Rehabilitationsphase dauert in der Regel drei Wochen und ist in einer Kur-Klinik oder ambulant möglich. Eine Anschlussheilbehandlung verfolgt verschiedene Ziele: Sie unterstützt den Patienten, das einschneidende Ereignis Herzinfarkt zu verarbeiten, sein Leben zu überdenken und neu zu organisieren, sowie mit den möglichen Einschränkungen als Folge des Herzinfarktes zurecht zu[...]
[...]Die Behandlung eines Herzinfarktes beginnt bereits durch den Notarzt auf dem Weg ins Krankenhaus. Nachdem er sich ein erstes Bild vom Patienten gemacht hat (Abklärung der Symptomatik, EKG), ist der erste Schritt im akuten Notfall die sogenannte Lysetherapie.Bei dieser Methode werden über eine Infusion Medikamente verabreicht, die die verklumpten Blutplättchen lösen sollen. Die beiden Enzyme Streptokinase und Urokinase werden hier häufig verwendet – sie fördern den Abbau von Fibrin.[...]
[...]Etwa 300.000 Menschen erleiden in Deutschland jährlich einen Herzinfarkt. Deshalb ist es wichtig, dass jeder aktiv etwas für Herz und Kreislauf tut. Denn zu den Risikofaktoren für einen Herzinfarkt gehören das Rauchen, hohe Cholesterinwerte und hoher Blutdruck. Hier können Sie Ihr persönliches Herzinfarkt-Risiko testen.[...]
[...]Gefäßengstellen können mit einem Bypass überbrückt werden. Dazu wird der Blutfluss durch eine körpereigene Ader, die an anderer Stelle entnommen wurde, oder durch Gefäße aus künstlichem Material umgeleitet. Das überbrückende Blutgefäß wird als Bypass bezeichnet.Grundsätzlich unterscheidet man zwei Arten von Bypass: den klassischen Bypass, bei dem der Brustkorb geöffnet werden muss, und den Bypass mittels Schlüsselloch-Chirurgie (Endoskopische Chirurgie). Letzteres Verfahren birgt[...]
[...]Ein Herzinfarkt ist einer der häufigsten medizinischen Notfälle überhaupt. Für Ärzte und Pflegepersonal sind eine schnelle und präzise Diagnose und Therapie des Infarkts deshalb Routine. Die Verbesserung des Behandlungsablaufs und moderne Behandlungstechniken haben dazu beigetragen, dass wesentlich mehr Menschen als noch vor 20 Jahren einen Herzinfarkt überleben. Bereits im Rettungswagen wird damit begonnen, die Herzströme des Patienten mittels eines Elektrokardiogramms (EKG) zu[...]
[...]Forscher haben bei EKGs bisher unbekannte Auffälligkeiten entdeckt. Sie weisen darauf hin, ob Infarktpatienten gefährdet sind, an den Folgen zu sterben. Forscher haben bei EKGs bisher unbekannte Auffälligkeiten entdeckt. Sie zeigen, ob Infarktpatienten gefährdet sind, an den Folgen zu sterben. (Washington – 30.09.2011) Bei vielen Herzinfarktpatienten ist das Herz so geschwächt, dass sie in den ersten Wochen und Monaten nach dem Infarkt sterben. US-amerikanische Forscher haben jetzt bei[...]




