Artikel zum Thema "gerinnungsstoerungen"
[...]Gerinnungsstörungen: eine verstärkte Blutgerinnung, z.B. bei Krebserkrankungen eine verminderte Fähigkeit, Blutgerinnsel aufzulösen bestimmte Nahrungsmittel oder Toxine, die Einfluss auf die Blutgerinnung haben. Eine Verlangsamung des Blutstroms: erweiterte Venen (Varizen) und Krampfadern Bettlägerigkeit, z.B. nach Operationen langes Sitzen mit eingeengter Bewegungsmöglichkeit (Bus- und Flugreisen). Schäden der inneren Gefäßwände (Intima): Verletzungen, Quetschungen, Operationen[...]
[...]Die Schaufensterkrankheit wird in über 90 Prozent der Fälle durch Arteriosklerose hervorgerufen. Arteriosklerose ist eine systemische Erkrankung, d.h. die Gefäße im gesamten Körper sind betroffen – bei Patienten mit Schaufensterkrankheit allerdings oft primär die Gefäße in den Extremitäten beziehungsweise in den Beinen. Für die Arteriosklerose gibt es unterschiedliche Risikofaktoren, die sich weitgehend unter der Bezeichnung "ungesunder Lebensstil" zusammenfassen lassen. Hier steht[...]
[...]Der Schlaganfall kündigt sich oft schon vorher durch vorübergehende Durchblutungsstörungen an: Die Versorgung mit Sauerstoff reicht noch aus für das Überleben der Zelle, doch ihre Funktion ist bereits eingeschränkt. Dies äußert sich oft durch vorübergehende Schwäche, Lähmungen, Sprach- und Sehstörungen. Verschwindet die Störung innerhalb von 24 Stunden wieder vollständig, handelt es sich um eine TIA, eine Transitorisch Ischämischen Attacke. Fast die Hälfte der Patienten mit solch[...]
[...]Die Blutgerinnung ist gestört – diese Feststellung sagt einem Patienten zunächst wenig. Denn entscheidend ist, ob das Blut eine zu hohe oder zu niedrige Gerinnungsneigung hat. Am häufigsten ist wohl eine überschießende Blutgerinnung. Sie ist gefürchtet, weil sie Thrombosen, das heißt die Bildung von Blutgerinnseln, in den Venen und Arterien fördert. Eine Thrombose-Neigung, auch Thrombophilie genannt, kann zum Beispiel nach starken Verbrennungen, nach einer Operation oder nach der[...]
[...]Der erste und wichtigste Schritt nach einem Schlaganfall ist die Stabilisierung der lebenswichtigen Funktionen wie Atmung und Kreislauf. Ein bewusstloser oder sogar beatmungspflichtiger Patient mit Verdacht auf einen Schlaganfall wird auf die Intensivstation gebracht. Der wache Patient sollte nach Möglichkeit in ein Krankenhaus mit einer auf den Schlaganfall spezialisierten Abteilung (Stroke Unit) gebracht werden. Bei eher niedrigem Blutdruck, d.h., wenn der obere, systolische Wert unter 120[...]
[...]Der Schlaganfall zählt zu den kardiovaskulären Erkrankungen, denn es handelt sich um eine Erkrankung des Blutgefäßsystems, der meistens eine Arteriosklerose zu Grunde liegt. Es gelten daher alle Risikofaktoren, die zu einer Arteriosklerose führen auch für den Schlaganfall. Die meisten Risikofaktoren sind durch eine Veränderung des Lebensstils beeinfluss- oder vermeidbar. Zu den wichtigsten Risikofaktoren zählen: arterielle Hypertonie: Starke Blutdruckanstiege schädigen die[...]
[...]Bei einem Schlaganfall wird das Gehirngewebe nicht ausreichend durchblutet. Die Folge: Die Nervenzellen verlieren ihre Funktion und können nicht mehr die Abläufe im Körper steuern, für die sie verantwortlich sind. Wenn zum Beispiel plötzlich der linke Arm gelähmt ist, liegt eine Durchblutungsstörung in der rechten Großhirnhälfte vor. Denn in diesem Bereich liegen die Nervenzentren, die die Armbewegungen der linken Körperhälfte steuern. Die Symptome des Schlaganfalls können so[...]




