Ein Anticholinergikum (syn.: Parasympatholytikum) unterdrückt die Wirkung des Transmitters Acetylcholin im autonomen Nervensystem. Damit werden Nervenreize, die zu einer Kontraktion der glatten Muskulatur führen, unterbrochen. So wird etwa an der Harnblase der Harnblasenmuskel gehemmt, sodass der Harndrang abnimmt. Dank ihrer bronchialerweiternden Wirkung werden Anticholinergika auch bei der Therapie von Asthma und der COPD eingesetzt.
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