Lexikon der medizinischen Fachbegriffe – F

  • Speziell ausgebildeter Apotheker
  • Erbkrankheit mit Bildung zahlreicher Polypen im gesamten Dickdarm, die bösartig entarten können.
  • Psychotherapieverfahren, das sich darauf konzentriert, die Beziehungen zwischen den Familienmitgliedern zu verändern und die sich darum bemüht, die Funktion der Familie als Einheit bzw. die der einzelnen Familienmitglieder zu verbessern.
  • Die Bezeichnung für chronische Müdigkeit, die oft infolge einer durch Chemotherapie bedingten Blutarmut auftritt.
  • Lähmung der Gesichtsmuskulatur im Bereich des Nervus facialis
  • Mit einer feinen Nadel wird unter computertomografischer Kontrolle von außen durch die Haut Gewebe für die feingewebliche Untersuchung gewonnen. Hilfreich bei Tumoren am äußeren Lungenrand
  • Entnahme einer Gewebeprobe zur mikroskopischen Untersuchung mithilfe einer dünnen Kanüle.
  • Höchstbetrag, den die gesetzlichen Krankenkassen für bestimmte Medikamente erstatten, die auf Rezept verordnet werden. Verschreibt der Arzt ein über dem Festbetrag liegendes Medikament, so muss der Patient die Differenz zwischen Festbetrag und Medikamentenpreis selbst bezahlen.
  • Adjektiv zu Fetus oder Fötus. Bezieht sich auf die Fötalperiode, die der Embryonalperiode, also ab der 10. Schwangerschaftswoche, folgt und bis zur Geburt reicht.
  • (Wasser-Lipid-Mantel) Schutzmantel der Haut gegen Austrocknung; Wasserbindende Bestandteile halten die Haut feucht und geschmeidig
  • Menschlicher Embryo ab der 10. Schwangerschaftswoche, also nach Ausbildung der inneren Organe.
  • Diese Medikamente vermindern vor allem die Triglyceride. In geringerem Ausmaß senken sie auch das LDL- und erhöhen das HDL-Cholesterin. Z.B. Bezafibrat, Fenofibrat.
  • Medikamente zur Behandlung von Blutgerinnseln (Thrombosen, siehe dort). Sie lösen das Enzym Fibrin auf, das der Blutgerinnung dient.
  • gutartiger Tumor aus Binde- und Drüsengewebe
  • Pflanzeninhaltsstoffe mit antioxidativer Wirkung (siehe Antioxidantien). Außerdem lösen Flavonoide unter anderem durch Bindung an einen Östrogenrezeptor östrogenähnliche Wirkungen aus, sodass sie beispielsweise den Knochenaufbau positiv beeinflussen. Zudem zeigen sie gefäßschützende Eigenschaften, indem sie die Membranen stabilisieren und die Gefäßelastizität erhöhen.
  • Bei einer fokalen Epilepsie beginnt der epileptische Anfall (synchron rhythmische Erregung der Nervenzellen) in einem bestimmten Hirnareal. Man spricht von einem Erregungsherd. Der Anfall kann sich im weiteren Verlauf auf die gesamte Großhirnrinde ausbreiten.
  • Bezeichnung für die kleinstmöglichen Verpflanzungseinheiten von Haarfollikeln. Diese natürlichen Follikelbündel bestehen aus einem bis maximal vier unmittelbar nebeneinander wachsenden Haaren mit ihren versorgenden Blutgefäßen und Nerven.
  • Wasserlösliches Vitamin, das erst in seine funktionsfähige Form, die Tetrahydrofolsäure, umgewandelt werden muss und dann unter anderem an der Blutbildung, am Wachstum und am Purinstoffwechsel beteiligt ist.
  • ovale Öffnung am Herz: bei etwa 30 Prozent aller Menschen vorkommende Öffnung zwischen den beiden Vorhöfen, meist ohne pathologische Bedeutung
  • Aufteilung der gesamten Strahlendosis in mehrere Einzelportionen. Gesundes Gewebe, das durch die Bestrahlung eventuell in Mitleidenschaft gezogen wurde, kann sich so in den Bestrahlungspausen besser erholen.
  • Bruch, z.B. Knochenbruch
  • Reaktionsfreudige Atome oder Moleküle mit einem oder mehreren freien Elektron(en). Sie sind wichtig für den Stoffwechsel, können aber in hoher Konzentration auch zu Zellschäden führen.
  • Medikamente sind freiverkäuflich, wenn sie auch außerhalb von Apotheken in Lebensmittelgeschäften oder Drogerien verkauft werden dürfen.
  • Die frontotemporale Demenz wird durch degenerative Veränderungen des Frontal- sowie des Temporallappens des Gehirns verursacht. Es besteht Ähnlichkeit zur Alzheimer-Krankheit, der Beginn ist bei der frontotemporalen Demenz jedoch meist rascher und der Verlauf eher kürzer.
  • Viruserkrankung, die durch Zecken übertragen wird und in seltenen Fällen zu einer Entzündung der Hirnhäute und der Nerven führen kann.
  • Eine sehr moderne und schonende Technik der Eigenhaartransplantation, bei der einzelne Haarfollikel aus einem behaarten Bereich entnommen und an anderer Stelle wieder eingepflanzt werden.
  • Eine sehr bewährte Methode der Eigenhaartransplantation, bei der ein Hautstreifen aus einem dicht behaarten Bereich entnommen wird. Aus diesem gewinnt der Operateur die Haarfollikel, die an anderer Stelle wieder eingepflanzt werden.
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