Artikel zum Thema "elternteil"
[...] sind die Erbanlagen nur einer von mehreren Faktoren. Es lässt sich auch kein einzelnes Gen ausmachen, das für die Entstehung einer Depression verantwortlich ist. Das Risiko für eine depressive Erkrankung eines Nachkommen steigt bei einem erkrankten Elternteil auf zehn bis 15 Prozent, sind beide Elternteile betroffen auf 30 bis 40 Prozent. Bei einem erkrankten eineiigen Zwilling steigt das Risiko für den anderen Zwilling auf unter 50 Prozent, sodass dadurch auch klar wird, dass es sich nic[...]
[...] Haare am Oberkopf, ausgehend vom Scheitel. Die Ursache für den androgenetischen Haarausfall liegt bei beiden Geschlechtern in den Genen. Da die Vererbung des Haarausfalls polygen, das heißt über mehrere Gene, verläuft, kann nicht – wie oft behauptet – ein Elternteil allein dafür verantwortlich gemacht werden. Viele der Gene, die für den Haarausfall entscheidende Rezeptoren ausbilden, liegen auf dem X-Chromosom und werden somit bei Männern über die Mutter vererbt. Andere genetische[...]
[...]Angehörige mit Angst gibt es in vielen Familien. Ob Partner, Elternteil oder Kind – der familiäre Umgang mit Angst ist schwierig. Grundsätzlich gilt: Unterstützen Sie angstkranke Angehörige, ohne sie selbst behandeln zu wollen. Manchmal erfüllt die Angst auch eine bestimmte Funktion in einer Paarbeziehung oder Familiensituation. Dann ist eine Paar- oder Familientherapie hilfreich. Sie unterstützt Paare und Angehörige, eigene Positionen zu verstehen und die der anderen zu akzeptieren.[...]
[...] Nahrungsmittel gelten als Risikofaktoren bei Kindern, die bereits ein genetisches Risiko für Diabetes mellitus Typ 1 in sich tragen, Insofern wird dem Stillen ein schützender Effekt zugesprochen, um Diabetes bei Kindern zu vermeiden. Diabetes in der Familie Leidet ein Elternteil an Diabetes mellitus Typ 2, beträgt das Erkrankungsrisiko für das Kind 25 bis 50 Prozent. Bei der Sonderform MODY-Diabetes (maturity onset Diabetes mellitus in young people), die dominant vererbt wird und Diabetes be[...]
[...] bei der Ausprägung der Krankheit eine wichtige Rolle: die genetische Veranlagung und äußere Reizfaktoren. Das genetische Risiko, an Neurodermitis zu erkranken, verteilt sich wie folgt: Kinder erkranken mit einer Häufigkeit von etwa 30 Prozent, wenn ein Elternteil unter Neurodermitis leidet. Ist sie bei beiden Eltern aufgetreten, erkranken 60 Prozent der Kinder. Kinder, die gestillt wurden, scheinen seltener Neurodermitis zu entwickeln. Man vermutet, dass eine erbliche Veranlagung zur Übe[...]
[...] ändern auch die roten Blutkörperchen ihre Form: sie werden sichelförmig. Die Sichelzellkrankheit wird vererbt. Sie tritt dann auf, wenn von Vater und Mutter Gene für die Sichelzellkrankheit auf das Kind übertragen werden. Wird das veränderte Gen nur von einem Elternteil vererbt, ist das Kind Träger der Krankheit, sie bricht aber nicht aus. Die Erkrankung kommt bei Menschen mit afrikanischer und indischer Herkunft sowie in Mittelmeerländern und dem Mittleren Osten besonders häufig vor.[...]




