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Echokardiografie:
Untersuchung und Abbildung des Herzens mit Ultraschall; oft auch als "Herzecho" bezeichnet.
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EEG (Elektroenzephalografie/Elektroenzephalogramm):
Die Elektroenzephalografie ist ein Verfahren zur Messung der Hirnaktivität mittels Darstellung der Hirnströme. Das Elektroenzephalogramm ist die grafische Darstellung dieser Hirnströme. Das EEG ist eine relativ kostengünstige, mit wenig Aufwand verbundene Untersuchungsmethode und damit ein Standardinstrument in der Neurologie.
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Einlagefuellung:
Inlay; Füllung aus Gold, Keramik oder Kunststoff, die im Labor gegossen oder geschliffen und dann in den dafür vorbereiteten Zahn eingeklebt wird.
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Einschlaflatenz:
die Zeit, die bis zum Einschlafen vergeht.
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Ejakulat:
Samenflüssigkeit
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Ejakulation:
Samenerguss
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Elektrokardiografie (EKG):
Aufzeichnung der elektrischen Aktivitäten der Herzmuskulatur in Form von Kurven. Der Arzt entnimmt dem EKG Informationen über Herzrhythmus und -frequenz und mögliche Störungen.
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Elektromyografie (EMG):
Messung der von der Muskulatur abgegebenen elektrischen Impulse, wodurch die Funktionsfähigkeit der Muskulatur festgestellt werden kann
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ELISA-Test:
Abkürzung für „Enzyme-Linked Immuno Sorbent Assay“. Immunologisches Testverfahren, mit dem sich Antikörper oder Antigene, beispielsweise im Blut, bestimmen lassen. Diese Methode wird nicht nur zum Nachweis von HIV-Antikörpern, sondern auch zum Nachweis zahlreicher anderer Krankheitserreger angewendet.
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Embolus (Mehrzahl: Emboli):
Körpereigenes oder fremdes Teilchen, das mit der Blutstrom ausgeschwemmt wird und zum Verschluss eines Blutgefäßes führen kann.
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EMG (Elektromyografie):
Aktionsströme im Muskelgewebe werden gemessen und aufgezeichnet. Dadurch lässt sich der Muskeltonus des Muskelgewebes bestimmen. Im Schlaflabor wird das EMG zusammen mit EEG und EOG zur Aufzeichnung der Schlafphasen eingesetzt.
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Encephaline:
Botenstoffe, die die Schmerzempfindung beeinflussen. Sie gehören wie die Endorphine (siehe dort) zu den Neurohormonen.
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Endarteriektomie:
operative Entfernung von durch thrombotische Auflagerungen bedingten Stenosen (Einengungen) von Arterien ohne ausreichende Kollateralen (Umgehungskreisläufe)
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Endogene Harnsäure:
durch die körpereigene Produktion von Purinen anfallende Harnsäure
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Endokard:
innerste Herzwandschicht
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Endokarditis:
Entzündung der Herzinnenhaut; meistens sind die Herzklappen betroffen.
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Endoskop:
Optisches Gerät, mit dem Hohlräume, also auch Hohlraumorgane wie beispielsweise der Magen oder der Darm, untersucht werden können; wird bei minimal-invasiven Operationen eingesetzt. Ein Endoskop, mit dem das Innere der Blase betrachtet wird, nennt man Zystoskop.
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Endoskopisch-retrograde Cholangio-Pankreatikografie (ERCP):
Mit der ERCP können die Gangsysteme der Leber und der Gallenblase auf röntgenologischem Wege durch direkte Kontrastmitteldarstellung untersucht werden.
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Entartungsrisiko:
das Risiko gutartiger Veränderungen, bösartig zu entarten; einige Gewebeveränderungen in der Brust, z. B. die proliferierende Mastopathie haben ein erhöhtes Entartungsrisiko.
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enteral:
den Darm betreffend.
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Enteritis regionalis Crohn:
anderer Begriff für Morbus Crohn
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Entzündung:
Abwehrreaktion des Körpers auf Krankheitserreger (z. B. Bakterien, Viren, Pilze, Parasiten), physikalische Reize (z. B. Druck, Reibung, Verletzung, Fremdkörper, Hitze, Kälte, Strahlung), chemische Reize (z. B. Säuren, Laugen, Toxine) oder körpereigene Reize (Harnvergiftung/Urämie, Zellzerfall bei Tumorerkrankungen, Autoimmunreaktionen).
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Entzündungs-Aktivität:
Ausmaß einer Entzündung, messbar anhand verschiedener Indizes (siehe CDAI)
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Entzündungszeichen:
Die klassischen fünf Entzündungszeichen sind Rubor (Rötung), Calor (Hitze), Tumor (Schwellung), Dolor (Schmerz) und Functio laesa (gestörte Funktion).
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Enuresis nocturna:
Das nächtliche Einnässen von Kindern, die schon längst trocken sein müssten.
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Enzephalitis:
Entzündung des Hirngewebes.
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Enzephalon:
Gehirn
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Enzephalopathie:
Krankhafte Veränderung des Gehirns.
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EOG (Elektrookulografie):
Augenbewegungen werden mittels Elektroden aufgezeichnet.
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Eosinophile Granulozyten:
Untergruppe der weißen Blutkörperchen, können bei Erhöhung z. B. auf Wurmbefall und Allergien hinweisen. Norm: 0-6%
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Epigastrium:
Oberbauch, Magengrube: der Bereich des Oberbauch zwischen Rippenbögen und Schwertfortsatz des Brustbeins
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Epikard:
Bildet zusammen mit dem Perikard den Herzbeutel; das Epikard ist die glatte, dem Herzen aufliegende Innenseite des Herzbeutels
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Epikutantest:
Pflastertest, der bei Verdacht auf eine Kontaktallergie durchgeführt wird
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epileptischer Anfall:
Krampfanfall; es gibt viele verschiedene Arten epileptischer Anfälle, die mit und ohne Krampfen und mit und ohne Störung des Bewusstseins einhergehen können; nach Schlaganfällen sind epileptische Anfälle aufgrund der Schädigung des Gehirns etwa 10mal häufiger als bei Gesunden
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Eradikation:
Eradikation wird die medikamentöse Entfernung einer bakteriellen Besiedlung der Magenschleimhaut mit Helicobacter pylori genannt. Die häufigste Methode ist die Triple-Therapie, eine Kombination von Clarithromycin, Omeprazol und Amoxicillin bzw. Metronidazol.
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Ergotherapie:
Beschäftigungs- und Aktivierungstherapie; Erfassung und Behandlung von Störungen und Behinderungen durch Einsetzen und Üben ausgewählter Aktivitäten zur Erreichung einer größtmöglichen Selbständigkeit
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Erythema chronicum migrans:
"Wanderrötung", das Erythema chronicum migrans ist meist das erste Anzeichen einer Borrelieninfektion. Es beginnt oft als kleines rötliches Knötchen im Bereich der Bissstelle und weitet sich zu einer ringförmigen Rötung aus.
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Erythema nodosum:
Hauterkrankung mit knotigen Veränderungen
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Erythrozyten (rote Blutkörperchen):
Sie transportieren den eingeatmeten Sauerstoff von der Lunge in die verschiedenen Teile des Körpers und nehmen auf dem Rückweg Teile des Stoffwechselproduktes Kohlendioxid mit zur Lunge, wo es ausgeatmet wird.
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Erythrozyten-Apherese :
Ein dialyseähnlicher Apparat trennt im Durchflussverfahren aus dem Spenderblut die Erythrozyten ab und leitet die übrigen Blutbestandteile zurück in den Spenderkreislauf.
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Escherichia-Coli-Bakterium (E.-coli):
Gramnegatives, stäbchenförmiges, begeißeltes Entero-Bakterium, das in verschiedenen Untergruppen vorkommt. Lebt hauptsächlich im Darm. Das E.coli Bakterium Stamm Nissle ist ein nicht-pathogener (keine Krankheit hervorrufender) Stamm, der als Probiotikum (siehe dort) eingesetzt wird.
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Evaluation:
Die Beschreibung, Analyse und Bewertung von Projekten, Prozessen und Organisationseinheiten.
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Exazerbation:
Verschlimmerung einer Erkrankung
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Exenatide:
Ein Wirkstoff, der im Speichel der Gila-Krustenechse gefunden wurde und zu einer Senkung des Blutzuckerspiegels führt.
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Exogene Harnsäure:
durch die Aufnahme von Nahrung anfallende Harnsäure
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Expositionsprophylaxe:
Vorbeugende Maßnahme, um Kontakt mit bestimmten (schädlichen) Einflüssen zu vermeiden. So können z. B. Infektionen durch bestimmte Hygienemaßnahmen oder der Meidung infizierter Personen verhindert werden. Des weiteren können infektiöse Gegenstände desinfiziert oder bestimmte Gegenden gemieden werden. Die Kleidung kann so gewählt werden, dass Krankheitsüberträger (z. B. Insekten) die Haut nicht erreichen können.
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Extraintestinale Manifestation:
Außerhalb des Verdauungstrakts gelegene Symptome, die einen Bezug zu einer chronisch entzündlichen Darmerkrankung haben; zum Beispiel Hauterkrankungen, Augenentzündungen
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Extrasystolen (Extraschläge):
Herzstolpern, das auf Schlägen außerhalb des normalen Herzrhythmus beruht. Diese Extraschläge kommen meistens aus anderen Schrittmacherzentren als der normale Herzschlag (Sinusrhythmus). Meistens sind sie harmlos, sollten allerdings abgeklärt werden.
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extraurethral:
außerhalb der Harnröhre
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Extraurethrale Inkontinenz:
Unfreiwilliger Abgang von Urin, wobei der Harn nicht durch die Harnröhre, sondern zum Beispiel durch die Scheide oder den Mastdarm ausgeschieden wird
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Extrauteringravidität:
Außerhalb der Gebärmutter, also beispielsweise im Eileiter oder im Bauchraum eingenistete befruchtete Eizelle
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Extrazelluläre Matrix:
Anteil des Gewebes, der zwischen den Zellen liegt; setzt sich aus Grundsubstanz und Fasern zusammen.
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Extremität:
Endteil, z. B. des Körpers; Gliedmaße (Arme und Beine)