Lexikon der medizinischen Fachbegriffe – C

  • Ein in der Leber gebildeter Eiweißstoff, den man der Gruppe der sogenannten Akute-Phase-Proteinen zuordnet. Bei entzündlichen Erkrankungen ist das unspezifische CRP im Blutserum erhöht. Sein Anstieg kann auch über den Schweregrad einer Erkrankung Auskunft geben.
  • Medikamente die eine Kontrolle des Herzschlags und eine Entspannung der Blutgefäße bewirken. Sie werden häufig zur Behandlung des Bluthochdrucks eingesetzt
  • Hormon, das in Spezialdrüsenzellen der Schilddrüse gebildet wird und die Osteoklasten (siehe dort) in ihrer Wirkung hemmt. Unter Calzitonin sinkt der Kalziumspiegel im Blut.
  • Camphora ist ein homöopathisches Mittel, das unter anderem bei Erkältung, Halsschmerzen und Kreislaufschwäche eingesetzt wird. Mehr über Camphora erfahren Sie hier.
  • sind unterschiedliche Formen von an beiden Polen begeißelten, gekrümmten Stäbchenbakterien, die Durchfallerkrankungen auslösen können. Übertragen werden sie von Tieren, die meistens keine Krankheitssymptome zeigen, durch deren Exkremente jedoch beispielsweise das Trinkwasser oder Lebensmittel verunreinigt werden.
  • Hefepilz, der in der normalen menschlichen Flora vorkommt und nur unter gewissen Umständen (z.B. Immunsuppression) zu Infektionen führt.
  • Zellgifte, die im Rahmen der Chemotherapie bei Brust- und Darmkrebs eingesetzt werden.
  • Austreten von Blut oder Lymphflüssigkeit aus dem Gefäßinneren in das umgebende Gewebe durch einen Schaden der Gefäßinnenwand.
  • Carbo vegetabilis ist ein homöopathisches Mittel, das unter anderem bei Völlegefühl, Hämorrhoiden, Müdigkeit und Schwindel eingesetzt wird. Mehr über Carbo vegetabilis erfahren Sie hier. Im Gegensatz dazu wird die carbo animalis, die Aktivkohle, bei Durchfallerkrankungen und Vergiftungen eingesetzt.
  • Unspezifischer Tumormarker, an dessen Abfall oder Anstieg man den Erfolg einer Behandlung messen kann. CEA wird im Blut bestimmt.
  • innerhalb der Oberflächenschicht (Epithelgewebe) wachsende Krebsgeschwulst mit sehr guten Heilungsaussichten
  • Carotinoide gehören zu den sekundären Pflanzenstoffen. Sie verleihen vielen Pflanzen und Früchten ihre gelbe bis rötliche Farbe. Etwa zehn Prozent der Carotinoide können vom Körper in Vitamin A (Retinol) umgewandelt werden. Am bekanntesten ist das Beta-Carotin. Carotinoide wirken antioxidativ.
  • Arteria carotis
  • Ein Glycoprotein, das auf Immunzellen angebracht ist und beispielsweise bei der HIV-Infektion als Eintrittspforte, als sogenannter Co-Rezeptor, für den Erreger dient. Normalerweise reguliert es die Aktivierung der T-Zellen (siehe dort). Durch ein Zusammenspiel mit den HIV-Erregerproteinen wird die CD-4-Molekülproduktion gebremst.
  • Crohn's Disease Activity Index; Maßzahl zur Quantifizierung der Entzündungsaktivität beim Morbus Crohn; bestimmte Einzelbefunde werden dazu mit Punkten bewertet und ergeben in ihrer Summe den CDAI
  • Tumormarker, an dessen Abfall oder Anstieg man den Erfolg einer Behandlung messen kann. CEA wird im Blutserum bestimmt
  • Standarduntersuchungsverfahren aller deutschsprachigen Gedächtnis-Ambulanzen; prüft Bereiche wie Sprache, Lernen, mittelfristiges Gedächtnis für Worte und Formen, räumliches Vorstellungs- und Konstruktionsvermögen sowie Aufmerksamkeit.
  • das Kleinhirn betreffend
  • das Gehirn betreffend
  • Schwellung der Mundlippen, die bei Morbus Crohn auftreten kann.
  • Komplexbildner; Stoffe, die mit Metallionen eine feste Verbindung (=Chelat) eingehen. Können bei Vergiftungen mit Schwermetallen wie Blei oder Quecksilber die Ausscheidung des Metalls aus dem Körper beschleunigen.
  • Mit einer Chemotherapie (Zytostatikatherapie) werden entartete Zellen behandelt. Dabei erhalten die Patienten Medikamente, die eine Hemmung des Zellwachstums oder der Zellteilung besonders schnellwachsender Tumorzellen hervorrufen. Da auch das Wachstum gesunder Zellen beeinträchtigt werden kann, kommt es zu Nebenwirkungen wie Haarausfall.
  • Sehnervenkreuzung
  • Zu den Bakterien gehörende Gattung mit virenartigen Eigenschaften. Es gibt verschiedene Untergruppen, die unterschiedliche Erkrankungen auslösen können.
  • Medikamente (Ezetimib, Guarmehl), die den Cholesterintransporteiweiß in den Dünndarmschleimhautzellen hemmen und damit die Aufnahme von Cholesterin aus der Nahrung.
  • Enzym (siehe dort), das zum Beispiel Acetylcholin (siehe dort) spaltet.
  • Medikamente, die die Wirkung der Cholinesterase hemmen und damit den Abbau von Acetylcholin (siehe dort) verhindern. Medikamente mit den Wirkstoffen Galantamin, Rivastigmin oder Donezepil werden zur Behandlung von bestimmten Demenzformen eingesetzt.
  • Mittels einer Biopsie (siehe dort) werden in der 11. – 13. Schwangerschaftswoche Bestandteile der Plazenta (des Mutterkuchens), die Chorionzotten, entnommen und untersucht. Sie dient dem Nachweis chromosomal bedingter Besonderheiten und einiger Stoffwechselerkrankungen.
  • Gerinnungsfaktor IX oder Antihämophiles Globulin B.
  • Von einer chronisch venösen Insuffizienz spricht man, wenn die Venen die Fähigkeit verlieren, das Blut zum Herzen zurückzuleiten, und sich dadurch ein hoher Druck in den Venen aufbaut. Der Stoffwechsel im umgebenden Gewebe wird dadurch empfindlich gestört. Die CVI ist die Folge eines lange bestehenden Blutrückstaus.
  • Tagesrhythmisches Licht, das sich dem Tag-Nacht-Wechsel entsprechend anpasst und somit den natürlichen Schlaf-Wach-Rhythmus des Menschen positiv unterstützt.
  • Eine kleine Gewebeprobe aus dem Magen wird in eine Testflüssigkeit gegeben, die einen Farbindikator und Harnstoff enthält. Ist der Erreger Helicobacter pylori in der Probe enthalten, spaltet sein Enzym Urease den Harnstoff. Diese Spaltung zeigt der Farbindikator durch eine Rotfärbung an. Das Ergebnis liegt nach zwölf bis 24 Stunden vor.
  • Entzündung der Dickdarmschleimhaut mit schmerzhaften schleimig-blutigen Durchfällen, erhöhtes Dickdarmkarzinomrisiko.
  • Bereitschaft eines Patienten zur Mitarbeit (zum Beispiel regelmäßige Einnahme der verordneten Medikamente, Mitarbeit in der Psychotherapie)
  • Bei der Computertomografie lassen sich mithilfe von Röntgenstrahlen Schnittbilder durch den Körper anfertigen. So kann man die unterschiedlichen Gewebearten unterscheiden. Moderne Spiral-Computertomografen sind in der Lage auch dreidimensionale Bilder zu errechnen.
  • Stoffe, die die Cyclooxygenasen (COX) hemmen. Cyclooxygenasen sind Enzyme, die unter anderem an der Bildung der Prostaglandine beteiligt sind.
  • Morbus Crohn. Chronische Entzündung hauptsächlich des unteren Dünndarms und oberen Dickdarms mit erhöhtem Krebsrisiko bei längerem Bestehen.
  • Allergiemedikament, das bei Pollenkontakt die Freisetzung allergieauslösender Substanzen (zum Beispiel Histamin) verhindert und einer Entzündung der Schleimhäute entgegenwirkt. Nur prophylaktisch wirksam.
  • CSE-Hemmer (Cholesterin-Synthese-Enzym-Hemmer) sind Medikamente, die über die Hemmung eines Enzyms die Produktion von Cholesterin im Körper verringern, z.B. Simvastatin, Atorvastatin, Cerivastatin.
  • Arzneistoff, der in der Natur in Pilzen vorkommt, für medizinische Zwecke aber synthetisch hergestellt wird. Er unterdrückt die Immunabwehr und blockiert die Produktion bestimmter Entzündungsstoffe. Anwendung v.a. in der Transplantationsmedizin.
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