Artikel zum Thema "blutstrom"
[...]Bei einer bakteriellen Endokarditis gelangen Bakterien wie Staphylo- oder Streptokokken über den Blutstrom ins Herz. Sie stammen oft aus Eiterherden in den Zähnen oder aus dem Bauchraum, werden aber auch bei Operationen und durch Venenkatheter eingeschleppt. Symptome einer bakteriellen Endokarditis sind: Fieber und Schwäche Schüttelfrost nächtliche Schweißausbrüche Appetitlosigkeit rasche Gewichtsabnahme. Je nachdem wie aggressiv der Erreger ist, verläuft die Entzündung akut oder[...]
[...]Als Echokardiografie bezeichnet man die Untersuchung des Herzens mittels Ultraschall. Mit dem "Herz-Echo" können die Struktur und die Funktion des Herzens genau beurteilt werden. Inzwischen gibt es technisch ausgefeilte Geräte, mit denen das Herz und die Blutströme mehrdimensional und farbig erfasst werden können. In der kardiologischen Praxis ist der Herz-Ultraschall zur Routine geworden. Je nach Untersuchungstechnik gibt die Echokardiografie Aufschluss über Funktionsstörungen der[...]
[...] entzündet. Weil Schäden an den gefäßlosen Klappen viel langsamer repariert werden als im Herzinnern, sind die Klappen bei einer Endokarditis besonders gefährdet. Einer Endokarditis liegt meist eine der beiden folgenden Ursachen zugrunde: Bakterien werden mit dem Blutstrom aus anderen Körperregionen ins Herz geschwemmt und verursachen dort eine Entzündung, die bakterielle Endokarditis. Eine Streptokokken-Infektion wie Scharlach veranlasst das körpereigene Abwehrsystem, plötzlich körpereigenes [...]
[...] Echokardiografie kann man dem Herzen quasi „live“ beim Arbeiten zusehen. Der Arzt kann hier zum Beispiel beurteilen, ob Schäden an den Herzwänden oder Herzklappen durch einen Infarkt vorliegen. Schaltet er ein spezielles Gerät hinzu, den sogenannten Doppler, wird der Blutstrom am Herzen sichtbar. Durchblutungsstörungen aufgrund von Arteriosklerose oder Herzinfarkt sind dadurch gut erkennbar. Die Myokard-Szintigrafie ist vor allem indiziert, wenn die anderen Verfahren keinen eindeutigen Befund gel[...]
[...] kommt ohne radioaktive Strahlung aus. Sie ist für den Patienten ungefährlich und nicht belastend. Die Duplex-Sonografie wird vorgenommen mit einem Schallkopf, den der Arzt auf das Gefäß hält. Der Schallkopf sendet ultra-hochfrequente Schallwellen aus, die vom Blutstrom des untersuchten Gefäßes reflektiert werden. Die Überlagerung der ausgesendeten mit den reflektierten Schallwellen ergibt eine Schallwelle, die über einen Verstärker hörbar gemacht wird. Dieser Teil der Untersuchung wird[...]
[...]Gerinnungsstörungen: eine verstärkte Blutgerinnung, z.B. bei Krebserkrankungen eine verminderte Fähigkeit, Blutgerinnsel aufzulösen bestimmte Nahrungsmittel oder Toxine, die Einfluss auf die Blutgerinnung haben. Eine Verlangsamung des Blutstroms: erweiterte Venen (Varizen) und Krampfadern Bettlägerigkeit, z.B. nach Operationen langes Sitzen mit eingeengter Bewegungsmöglichkeit (Bus- und Flugreisen). Schäden der inneren Gefäßwände (Intima): Verletzungen, Quetschungen, Operationen[...]
[...] Hormone, Botenstoffe und Signalwege im Körper spielen dabei eine Rolle. Entscheidend für die Höhe unseres Blutdrucks sind die Blutmenge, die das Herz pro Minute in den Kreislauf pumpt (Herzminutenvolumen), sowie der Widerstand, den die Blutgefäße dem Blutstrom entgegensetzen. Dauerhaft hoher Blutdruck entsteht auf zwei Wegen: Wenn das Herz vermehrt Blut durch den Körper pumpen muss, um alle Organe ausreichend mit Sauerstoff zu versorgen. Wenn Gefäßverkalkung (Arteriosklerose) die [...]
[...] (Arteriosklerose) dorthin. Sie findet im Rahmen des natürlichen Alterungsprozesses statt. Eine gesunde Lebensweise verlangsamt den Verschleiß. Umgekehrt verstärken und beschleunigen bestimmte Risikofaktoren die Ablagerungsprozesse. Gefäßverschlüsse beispielsweise durch Embolien, die im Blutstrom angeschwemmten Partikel bleiben an der engsten Stelle stecken und führen zu einer Sauerstoffunterversorgung des anschließenden Gebietes. Meistens geschieht dies im Rahmen einer Art[...]
[...] Herzbeschwerden auftreten, spricht man von einer instabilen Angina pectoris. Bei kleineren Plaques hingegen droht die chronisch entzündete Oberfläche aufzureißen. Das dort entstehende Blutgerinnsel, das den Defekt eigentlich reparieren soll, verstopft das Gefäß, stoppt den Blutstrom und unterbricht die Sauerstoffversorgung des Herzmuskels. Gehen Herzmuskelzellen wegen Sauerstoffmangels massenhaft zugrunde, so spricht man von einem Herzinfarkt. Die KHK ist die Hauptursache für den [...]
[...] einer Arteriosklerose. Später vernarben und verhärten die Einlagerungen und können sich nicht mehr zurückbilden. Mediziner sprechen in diesem Stadium von harten Plaques oder Atheromen. Die Arterie wird enger und weniger elastisch. An den unebenen und eingeengten Stellen bilden sich Turbulenzen im Blutstrom, die die Arterienwand zusätzlich schädigen. An solchen verletzten und unebenen Stellen ist die Gefahr groß, dass die Plaque aufreißt und sich Blutgerinnsel bilden. Die Blutgerinnsel wach[...]




