Artikel zum Thema "asthma medikamente"

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Asthma bronchiale – Therapie – Medikamente: Bronchodilatatoren

[...]Diese Gruppe der Asthma-Medikamente wirkt auf einen bestimmten Bereich des autonomen Nervensystems, den Sympathikus. Die so genannten Beta-2-Rezeptoren in den Bronchien reagieren auf diese Arzneimittel, indem sie die Muskeln dort entspannen, die Bronchien weiten sich. Die Wirkung dieser Stoffe tritt sehr schnell ein. Sie eignen sich daher auch als Notfallmedikamente, um einen akuten Asthma-Anfall zu verhindern. Beta-2-Symphathomimetika erleichtern auch das Abhusten des Schleims und verringern[...]

 
Asthma bronchiale – Therapie – Medikamente: Entzündungshemmer

[...]Kortikosteroide oder Glucokortikoide (wie z.B. Kortison) sind ein wichtiger Bestandteil in der Asthma-Therapie. Diese Stoffe sind fast genau so aufgebaut wie das im Körper natürlich vorkommende Kortison. Kortikosteroide wirken antientzündlich und antiallergisch. Werden sie längere Zeit eingenommen, schwillt die Bronchialschleimhaut ab, es wird weniger Schleim gebildet und die Bronchien reagieren nicht mehr so empfindlich. Je nach Asthma-Stärke ist eine Langzeitanwendung von[...]

 
Asthma bronchiale – Therapie – Medikamente: Therapieplan Kinder

[...]Die Asthma-Therapie mit Medikamenten erfolgt für Kinder und Jugendliche nach einem etwas abgewandelten Schema gegenüber dem für Erwachsene. Auch hier unterscheidet man bei der Therapie zwischen der so genannten Dauermedikation, welche je nach Schweregrad des Asthma bronchiale regelmäßig eingenommen werden muss, und der Bedarfsmedikation, welche sich nach den verschiedenen Situation (z.B. körperliche Belastung, Stress, Asthma-Anfall) richtet und bei Bedarf verwendet wird. Eine wichtige[...]

 
Asthma bronchiale – Therapie – Medikamente: Richtig Inhalieren

[...]Die meisten Asthma-Medikamente inhaliert man. Bei der Inhalation gelangen die Medikamente direkt an den Zielort, die Lunge. Dadurch setzt die Wirkung früher ein, es sind niedrigere Wirkstoffdosen nötig und Nebenwirkungen sind seltener und schwächer. Mit der richtigen Inhalation der Medikamente steht und fällt der Erfolg der Asthma-Behandlung. Wenden Sie Ihre Medikamente regelmäßig nach den Anweisungen Ihres Arztes an und scheuen Sie sich nicht, bei Unsicherheiten – auch im Umgang mit dem[...]

 
Asthma bronchiale – Asthma bei Kindern

[...]Unter Asthma leiden auch Kinder häufig. Jedes zehnte Kind ist von der anfallsartig auftretenden Atemnot betroffen. Die Krankheit zeigt sich häufig im Alter von zwei bis vier Jahren. Manche müssen jedoch bereits als Säuglinge gegen die quälende Atemnot ankämpfen. Allerdings verbirgt sich die Erkrankung dann hinter einem, in der Kleinkindzeit üblichen Atemwegsinfekt. Nach Abklingen des Infektes sind auch die Kleinkinder mit Asthma bronchiale meist beschwerdefrei. Häufig fällt erst später[...]

 
Asthma bronchiale – Therapie

[...]Um die Symptome von Asthma zu lindern, können Medikamente mit zwei verschiedenen Wirkprinzipien angewandt werden: Bronchodilatatoren: Zu diesen Medikamenten gehören Beta-2-Sympathomimetika, Anticholinergika und Theophyllin. Bronchodilatatoren erweitern die Bronchien und lösen so Verkrampfungen der Bronchialmuskulatur. Entzündungshemmer: Entzündungshemmende Medikamente werden eingesetzt, um die Entzündung der Schleimhaut bei Asthma bronchiale zu lindern. Dadurch kommt es zu einer[...]

 
Asthma bronchiale – Diagnose

[...]Eine schwere Atmung, Husten und Atemgeräusche – all das sind Symptome des Asthma bronchiale. Sie treten jedoch auch bei einer Vorstufe der Erkrankung auf, bei einem sogenannten hyperreagiblen Bronchialsystem. Bei der Diagnostik kann der Arzt also zunächst untersuchen, ob es sich um Asthma oder ein hyperreagibles Bronchialsystem handelt. Die Diagnostik von Asthma beginnt mit der Anamnese. Durch gezielte Fragen erfasst der Arzt die Vorgeschichte des Patienten und seine allergischen und[...]

 
Asthma bronchiale – Ursachen und Risikofaktoren

[...]Häufig findet sich bei Patienten mit Asthma bronchiale eine Veranlagung zu einem überempfindlichen (hyperreagiblen) Bronchialsystem. Diese Veranlagung ist zum Teil genetisch bedingt und wird auf die Kinder vererbt. Sind beide Eltern Asthmatiker, entwickelt das Kind mit einer Wahrscheinlichkeit von 60% ebenfalls Asthma. Eine Reihe von Ursachen wird für die Überempfindlichkeit der Atemwege verantwortlich gemacht. Der Mechanismus ist jedoch noch nicht vollständig geklärt. Das exogene oder[...]

 
Asthma bronchiale – Diagnose – Lungenfunktionsprüfung

[...]Hauptbestandteil der Lungenfunktionsdiagnostik bei Asthma ist die Spirometrie. Mit einem Spirometer kann der Arzt zwei verschiedene Werte messen, die die Funktion ihrer Lunge beschreiben. Vitalkapazität Die Vitalkapazität ist die Menge Luft, die Sie maximal ausatmen, nachdem Sie vorher maximal eingeatmet haben. Kinder kann man dazu motivieren, indem man sie bitten, einen Luftballon so groß wie sie können, aufzublasen. Die Vitalkapazität eines Gesunden liegt bei ca. 4,5 bis 6 Liter.[...]

 
Asthma bronchiale – Diagnose – Weitere Untersuchungen

[...]Wenn Sie schon länger unter Asthma leiden, führt Ihr Arzt eventuell eine Blutgasanalyse durch. Anhand dieser kann er die Lungenfunktion beurteilen, weil sich diese in der Zusammensetzung der Blutgase widerspiegelt. Dazu wird etwas Kapillarblut aus dem Ohrläppchen entnommen. Im Einzelnen kann man den Sauerstoff- und Kohlendioxid-Gehalt des Blutes messen, die Sauerstoffsättigung bestimmen und Aussagen über den Säure-Basen-Haushalt im Blut (pH-Wert und Bikarbonatgehalt) erhalten. Wenn eine[...]

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