Artikel zum Thema "ace hemmer"

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Herzkrankheiten – Medikamente: ACE-Hemmer

[...]ACE-Hemmer blockieren die Bildung des körpereigenen Hormons Angiotensin, indem sie ein dafür benötigtes Enzym hemmen (ACE = Angiotensin Converting Enzyme). Angiotensin erhöht den Blutdruck. Eine medikamentös gehemmte Angiotensinbildung führt also zur Blutdrucksenkung. Dies wird dadurch erreicht, dass die Gefäße sich erweitern und die Niere mehr Kochsalz und Wasser ausscheidet. Außerdem wirken ACE-Hemmer dem krankhaften Wachstum von Gefäßwand- und Herzmuskelzellen etwa bei[...]

 
Diabetes mellitus – DPP-4-Hemmer

[...]Arzneistoffe aus der Gruppe der DPP-4-Hemmer blockieren ein Enzym mit dem Namen Dipeptidyl-Peptidase-4. Sie werden auch als Gliptine bezeichnet. Bekannte Wirkstoffe sind Sitaglipin, Vildaglipin und Saxagliptin. Um ihre Wirkungsweise zu verstehen, muss man zuerst bestimmte körpereigene Hormone vorstellen, die sogenannten Inkretine. Inkretine sind Dünndarmhormone, die der Körper nach der Nahrungsaufnahme freisetzt. Sie regen die Insulinsekretion der Bauchspeicheldrüse an. Gleichzeitig hemmen[...]

 
Morbus Parkinson – Therapie – Medikamente: MAO-B-Hemmer

[...]MAO-B-Hemmer blockieren ein Enzym, welches das Dopamin abbaut – die Monoaminooxydase-B (MAO-B). Dadurch wird Dopamin im Gehirn angereichert, obwohl weiterhin grundsätzlich der Mangel besteht. Einziger in der Praxis verfügbarer MAO-B-Hemmer ist das Selegilin. Die Wirkung und auch die Nebenwirkungen des Arzneimittels bei Morbus Parkinson (Schüttellähmung) sind ähnlich denen des L-Dopa. Allerdings treten auch Müdigkeit und Benommenheit, Kopfschmerzen und Hauterscheinungen unter diesem[...]

 
Herzkrankheiten – Medikamente zur Blutdruck-Senkung

[...]Zur Therapie des Bluthochdrucks gelten Betablocker, Diuretika, ACE-Hemmer, AT1-Blocker und Kalziumkanal-Blocker als Mittel der ersten Wahl. Gelegentlich ist es aber notwendig, auch andere Medikamente einzusetzen, die sich als wirksam gegen die Hypertonie erwiesen haben. Dazu zählen: Alpha-I-Blocker wie Phentolamin, Doxazosin und Urapidil Antisympathotonika wie Clonidin, Guanfacin und Alpha-Methyldopa Vasodilatatoren wie Dihydralazin und Minoxidil sowie Einzelstoffe mit besonderen[...]

 
Herzkrankheiten – Medikamente: Diuretika

[...]Diuretika sind harntreibende Medikamente: Indem sie dem Körper Wasser entziehen, entlasten sie das Herz und senken den Blutdruck. Diuretika werden zur Behandlung der Herzinsuffizienz und der arteriellen Hypertonie eingesetzt. Bei einer Therapie mit Diuretika verliert der Körper allerdings nicht nur Wasser, sondern auch Salze. Besonders ein Mangel an Kalium kann zu gefährlichen Herzrhythmusstörungen führen. Deshalb gibt es kaliumsparende Diuretika, die den Salzhaushalt nicht übermäßig[...]

 
Herzfehler (Herzvitium) – Aortenklappenfehler

[...]Die Aortenstenose (Verengung der Aortenklappe) ist der häufigste Klappenfehler beim Erwachsenen. In Industrieländern ist sie inzwischen nach koronarer Herzkrankheit und Bluthochdruck die dritthäufigste Erkrankung des Herz-Kreislauf-Systems, Tendenz steigend. Eine Aortenstenose ist meist die Folge einer Verkalkung bzw. eines arteriosklerotischen Klappenumbaus. Seltener ist sie angeboren oder durch eine rheumatische Endokarditis verursacht. Die arteriosklerotischen Veränderungen an der[...]

Gewürznelke

[...]Medizinisch verwendet werden die ungeöffneten Blütenknospen (Caryophylli flos) und das daraus gewonnene ätherische Öl. Auch in der Küche finden die getrockneten Knospen des Gewürznelkenbaumes zum Verfeinern von Speisen Verwendung. Deutscher Name: Nelke, Gewürznelke Stammpflanze: Gewürznelkenbaum Botanischer Name: Syzygium aromaticum Pharmazeutischer Name: Caryophylli flos Familie: Myrtengewächse (Myrtaceae) Ursprung des Gewürznelkenbaumes sind die indonesischen Molukken im[...]

 
KHK, Angina pectoris – Therapie – Medikamente: ASS bis Statine

[...]Viele Menschen nehmen Tabletten "fürs Herz", ohne deren Wirkungsweise zu kennen. Dabei gibt es entscheidende Unterschiede zwischen den vielen Medikamenten, die ein Herzkranker oft einnehmen muss: Ein Nitrat als Spray, Lutschtablette oder Kapsel eingenommen, hilft bei plötzlichem Angina-Pectoris-Schmerz innerhalb von Minuten. Es ist sozusagen das "Notfallmedikament" für belastungsabhängige Herzschmerzen. Achtung: Hilft es nicht oder nicht sofort, dann unbedingt den Notarzt rufen. ASS hemmt[...]

 
Herzinsuffizienz (Herzschwäche) – Therapie

[...]Die Herzinsuffizienz entsteht oft als Folge anderer Erkrankungen wie Bluthochdruck und koronare Herzkrankheit. Eine Behandlung der Grundkrankheit ist deshalb der erste Therapie-Schritt: Der Blutdruck muss optimal eingestellt, das Myokard besser durchblutet, ein Klappenfehler operiert und eine Entzündung ausgeheilt sein. Auch Patienten, die bei normaler Belastung beschwerdefrei sind, deren Herz aber bereits Zeichen von Schwäche aufweist, bekommen Medikamente. Denn: Je früher die Behandlung[...]

 
Bluthochdruck (Hypertonie) – Therapie – Medikamente

[...]Reicht eine Änderung des Lebensstils – Ernährungsumstellung, Gewichtsabnahme, Salzreduktion, Bewegung – nicht aus, den Blutdruck dauerhaft zu normalisieren, dann kommen Medikamente zum Einsatz. Bei den meisten Bluthochdruckpatienten steht die nichtmedikamentöse Therapie aber an erster Stelle. Nur bei mittelschwerem bis schwerem Bluthochdruck verordnet der Arzt sofort Medikamente. Prinzipiell gilt: Entscheidend für die Therapie ist das individuelle Risiko des Patienten. Das bedeutet, dass[...]

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